Technischer Deep-Dive mit Details zum XMG APEX 15, APEX 17 und CORE 16

Mit der XMG APEX-Modellreihe (L23) und dem brandneuen XMG CORE 16 (L23) haben wir kürzlich unsere ersten Gaming-Laptops auf Basis von AMD-Prozessoren aus der Ryzen-7040-Serie vorgestellt. Somit erhalten das XMG APEX 15 und APEX 17 aus der erst im Juni präsentierten und mit CPUs aus AMDs Ryzen-7030-Serie ausgestatteten Modellgeneration M23 bereits ein Nachfolgemodell. Beim XMG CORE 16 handelt sich demgegenüber nicht nur um ein Update, sondern einen vollständig neu konzipierten Laptop mit zahlreichen High-End-Features. In diesem Deep-Dive präsentieren wir eine umfassende technische Übersicht zu diesen Modellen.

Größenvergleich in Bildern

Das folgende, animierte GIF zeigt die drei Größen des des XMG APEX 15 (15,6 Zoll), XMG APEX 17 (17,3 Zoll) und XMG CORE 16 (16,0 Zoll) im direkten Vergleich:

Gehäusevergleich: XMG APEX 15, APEX 17 und CORE 16

Weitere Bilder der einzelnen Laptops gibt auf den Webseiten zur jeweiligen Modellserien:

Unterschiede zwischen der XMG APEX- und XMG CORE-Serie

Die XMG APEX- und die XMG CORE-Serie (2023) basieren auf demselben Mainboard-Layout. Das führt dazu, dass sie viele Ähnlichkeiten in Bezug auf Funktionen und I/O-Ports aufweisen. Aufgrund der Abweichungen zwischen den beiden CPU-Generationen, der Gehäusekonstruktion und sonstigen Komponenten (Tastatur, Display, Webcam) gibt es jedoch auch einige offensichtliche Unterschiede. Die folgende Tabelle zeigt sämtliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in einer Übersicht:

Vergleichstabelle XMG APEX- und CORE-Serie

Unterschiede zwischen dem XMG CORE 16 und XMG NEO 16

Das Gehäuse des XMG CORE 16 weist viele Ähnlichkeiten mit dem Anfang 2023 vorgestellten XMG NEO 16 auf. So bietet das der Laptop zum Beispiel die gleiche mechanische Tastatur mit Cherry MX-Schaltern. Andererseits gibt es aufgrund der unterschiedlichen Mainboard-Layouts für die Intel-basierte NEO- und die AMD-basierte CORE-Serie eine ganze Reihe von Unterschieden. Die folgende Tabelle gibt einen vollständigen Überblick:

Vergleichstabelle XMG CORE 16 und XMG NEO 16

Wie unterscheidet sich die XMG APEX-Serie im Jahr 2023 von früheren Generationen?

Die 2023er XMG APEX-Serie hat Ähnlichkeiten mit den vorherigen Generationen der XMG APEX- (2020 bis 2022) und XMG CORE-Modellreihe (2019 bis 2022).

Aus der vorherigen XMG APEX-Serie übernommen:

  • ausschließlich mit AMD Ryzen CPU-Plattformen verfügbar
  • leicht auffälliges Gehäuse-Design (besonders beim XMG APEX 17)
  • eher traditionelle I/O-Port-Ausstattung einschließlich Mini-DisplayPort
  • ausgerichtet auf ein gutes Pries-Leistungsverhältnis

Aus der vorherigen XMG CORE-Serie übernommen:

  • Das Gehäuse des neuen XMG APEX 15 hat große Ähnlichkeit mit dem des vorherigen XMG CORE 15.
  • Das Layout des Kühlsystems ist von der vorherigen XMG CORE-Serie abgeleitet – mit einem hybriden Heatpipe-Layout, das sowohl die CPU als auch die GPU abdeckt (bis 2022 hatte die XMG APEX-Serie noch separate Kühlkreisläufe für CPU und GPU).
  • Die neue XMG APEX-Serie verwendet nun auch das hochgradig anpassbare XMG Control Center, welches bereits von den Modellreihen CORE und NEO bekannt ist.

Warum sind Laptops aus der XMG APEX- und CORE-Serie nicht mit <Premium-Feature hier einfügen> verfügbar…?

Die diesjährige XMG APEX- und in gewissem Maße auch die XMG CORE-Serie sind darauf ausgerichtet, mit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, welches man derzeit in Kombination mit Grafikkarten aus der GeForce RTX 40-Serie bekommen kann. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Plattform auf Kosteneffizienz ausgelegt. Wir möchten hier ein paar dieser scheinbar fehlenden Funktionen ansprechen:

Bildschirmauflösungen: Die XMG APEX-Serie ist teilweise mit Full HD-Displays verfügbar, die mit 144 Hz laufen. Die 1080p-Displayauflösung wird heutzutage bei Gaming-Laptops immer seltener gesehen, bietet aber immer noch eine höhere Leistung (d.h. mehr FPS), insbesondere bei Titeln, die nicht DLSS-fähig sind, und eine längere Akkulaufzeit. Außerdem besteht ein Preisunterschied zwischen 1080p- und 1440p-Panels, so dass der Laptop mit 1080p-Display erschwinglicher ist.

NVIDIA G-SYNC, NVIDIA Advanced Optimus: Diese Funktionen sind ein harter Brocken, wenn es um die Auswahl der Komponenten und die Lizenzgebühren geht. Da es nur eine kleine Auswahl an zugelassenen Panels gibt, schränken G-SYNC und Advanced Optimus unsere Flexibilität bei der Auswahl kosteneffizienter Displays für diese Serie stark ein und machen die Kosteneinsparungen durch die oben genannten 1080p-Displays praktisch unmöglich. Die XMG APEX-Serie kopppelt jedoch sowohl HDMI als auch den Mini-DisplayPort direkt die GeForce RTX-Grafikkarte und ermöglicht es somit, NVIDIA Optimus bei der Benutzung externer Monitore zu umgehen. Optimus lässt sich zudem beim integrierten Laptop-Display über einen MUX-Switch entweder über das Control Center oder über das BIOS-Setup deaktivieren.

Aufladen des Laptops über USB-C: Die Stromversorgung über Typ-C ist komplex, relativ ineffizient und tendenziell fehleranfälliger. Zusätzliche Steuerchips und Spannungsregler benötigen Platz auf dem Mainboard, der besser für andere I/O-Ports und das Kühlsystem genutzt werden sollte. Zum Ausgleich kann man ein kleineres, leichteres Netzteil mit unserem standardisierten 5,5/2,5-mm-Hohlstecker kaufen. Wenn man unterwegs nicht die volle Leistung von 230 W benötigt, kann man das neue, extrem leichte und kompakte 180-W-Ladegerät (FSP FSP180-ACBU3) verwenden, welches kürzlich zusammen mit dem SCHENKER VISION 16 Pro (M23) eingeführt wurde.

USB4: Obwohl sie (auf dem Papier) mit dem AMD Ryzen 6000 eingeführt wurde, ist echte und vollständige USB4-Unterstützung auf AMD-Plattformen in der realen Welt immer noch extrem selten zu sehen. Die meisten Anschlüsse, die andere Hersteller als „USB4“ bezeichnen, sind nichts anderes als USB-C 3.2 Gen2x2 mit 20 Gbit/s. Diese Lösungen bieten keine direkte PCIe-Unterstützung und sind daher weder mit Thunderbolt-Dockingstationen noch mit eGPUs kompatibel. Diese Knappheit hat technische Gründe, die sich darauf zurückführen lassen, dass das Ökosystem einschließlich der Lieferanten der unterstützten ICs und der Verifizierungs-Pipelines noch nicht so ausgereift ist wie auf Intels Plattform mit Thunderbolt 4. Um Kosten und Entwicklungszeit zu sparen, ist die XMG APEX-Serie (M23) daher mit einem Standard-USB-C 3.2 Gen2x1-Anschluss mit einer maximalen Bandbreite von 10 Gbit/s ausgestattet. Dieser bietet immer noch genug Performance für schnelle externe SSDs oder für Multi-USB-Port-Replikatoren, unterstützt aber nicht den DisplayPort ALT-Modus. Externe Monitore werden über HDMI oder Mini-DisplayPort mit dem Laptop verbunden.

XMG OASIS: Die Begründung ist ganz einfach. Dank der hohen Effizienz der AMD Ryzen-CPUs und der niedrigen Wattanforderungen der RTX 4050/60-Grafikkarten ist eine Wasserkühlung nicht wirklich notwendig. Während die XMG APEX-Serie die CPU mit 80 W und die GPU mit 140 W betreiben kann, wird die GPU bei Gaming-Workloads kaum jemals an der Stromverbrauchsgrenze von 100 W kratzen und die CPU wird die 80 W nur in All-Core-Szenarien wie Cinebench, Blender und softwarebasierter Videokodierung erreichen.

Übertaktung, Undervolting, benutzerdefiniertes Speichertuning: Nichts davon wird von der AMD Ryzen 7030- und 7040-Serie unterstützt. Es gibt keinen weithin verfügbaren Referenzcode, der vom Hersteller unterstützt wird. Es besteht der allgemeine Eindruck, dass die AMD-Plattform bereits im Auslieferungszustand eine hohe Effizienz erreicht.

Akkus mit mehr als 62 Wattstunden in der XMG APEX-Serie: Der 99-Wh-Akku aus dem etwas klobigeren XMG CORE 16 passt nicht in das schlanke Gehäuse der XMG APEX-Serie. Dank der Effizienz der CPU-Plattform von AMD kann die Akkulaufzeit mit einem 62-Wh-Akku zum Glück immer noch recht gut sein, vorausgesetzt, man achtet darauf, dass die NVIDIA-GPU in den Sleep-Mode geht.

RGB-Lichtleiste: wird nicht benötigt, die RTX 40-Grafikkarten bietet auch so schon genug FPS.

Übersicht über Performance-Profile

Die XMG APEX-Serie (M23/L23) und das XMG CORE 16 (L23) verwenden beide das bereits von den früheren XMG CORE- und NEO-Modellen bekannte Control Center. Sie verfügen über drei primäre Leistungsprofile:

  • Ausbalanciert: Dieser Modus beinhaltet den NVIDIA Whisper Mode. Er ist ideal für normale Aufgaben und moderates PC-Gaming mit leisen Lüftern.
  • Enthusiast: Sowohl das Enthusiast- als auch das Overboost-Profil bieten ein GPU-Power-Limit von 115 Watt. als auch Overboost halten eine GPU-Leistungsgrenze von 115 Watt ein. Enthusiast ist jedoch auf das tägliche High-End-Gaming ausgerichtet.
  • Overboost: Die Overboost-Variante entspricht dem Enthusiast-Profil, hat aber eine aggressivere Lüfterkurve und bietet für die Grafikkarte zusätzliche 25 Watt durch Dynamic Boost 2.0. Die tatsächliche Nutzung dieser ergänzend verfügbaren Leistung kann je nach GPU-Aufgabe variieren. Overboost eignet sich für intensives All-Core-CPU-Rendering und die Maximierung der Leistung in anspruchsvollen Spielen.

Es ist erwähnenswert, dass die CPU-Power-Limits in allen drei Profilen unterschiedlich sind.

Empfehlungen:

  • Für die tägliche Arbeit und leises Gaming empfehlen wir die Option „Ausbalanciert“.
  • Für normale High-End-Gaming-Sessions ist „Enthusiast“ das ideale Profil.
  • Für Aufgaben, die wie etwa All-Core-CPU-Rendering oder Spitzenleistung in Spielen ein Höchstmaß an Leistung erfordern, empfehlen wir „Overboost“.

Eine detaillierte Aufschlüsselung der Power-Limits findet ihr in dieser Tabelle:

Performance-Profile der XMG APEX- und CORE-Serie

Diese Einstellungen sind für alle 2023er Modelle der XMG APEX- und CORE-Serie einheitlich, unabhängig vom gewählten CPU- oder GPU-Modell. Soweit nicht anders angegeben, wurden alle Benchmarks in den folgenden Abschnitten im Profil „Overboost“ durchgeführt.

Referenz-Benchmarks: CPU- und GPU-Vergleich

Die Grafikkartenoptionen der Laptops aus der XMG APEX- und CORE-Serie reichen von der GeForce RTX 4050 bis zu RTX 4070. Bei dem APEX-Modellen stehen zudem CPU-seitig der Zen-3-basierte Ryzen 7 7735HS und der Zen-4-basierte Ryzen 7 7840HS zur Auswahl.

Wir stellen Referenzbenchmarks in 3DMark Time Spy und Cinebench R23 zur Verfügung, um die wichtigsten SKUs miteinander zu vergleichen. Diese folgende Übersichtstabelle führt zum Vergleich auch das 2022er XMG CORE 15 mit AMD Ryzen 9 6900HX und RTX 3060 auf:

XMG APEX 15, APEX 17 und CORE 16: Vergleich der CPU- und GPU-Leistung

Hinweise:

  • alle Benchmarks im „Overboost“-Profil auf dem flachen Tisch ohne weitere Anpassungen oder Optimierungen
  • AMD Ryzen 7 7735HS mit 2×16 GB DDR5-4800
  • AMD Ryzen 7 7840HS mit 2×16 GB DDR5-5600
  • Die Leistung der RTX 4050 ist zwischen dem APEX 15 und APEX 17 identisch, weshalb wir sie in der Tabelle im APEX 17 aus Platzgründen nicht aufführen.
  • Im Allgemeinen wird die 3DMark-Punktzahl zwischen den Modellen nicht durch Temperaturen eingeschränkt, da die GPU nie an thermische Grenzen stößt.
  • Der Cinebench R23 Multi-Core-Test (10 Minuten) ist am besten geeignet, um mögliche thermische Limits aufzuzeigen. Das XMG APEX 17 und das XMG CORE 16 sind jedoch in der Lage, die CPU dank Flüssigmetallkühlung dauerhaft mit 80 Watt zu betreiben.

Insgesamt zeigt der Ryzen 7 7840HS Verbesserungen bei der „Leistung-pro-Watt“-Effizienz. Zusammen mit dem schnelleren DDR5-5600-RAM kann diese CPU die Spieleleistung steigern, wie der 3DMark Score zeigt. Darauf gehen wir im folgenden Abschnitt weiter ein.

Vergleich der CPU-Energieeffizienz: AMD vs. Intel

Um die Benchmark-Ergebnisse zu vertiefen, vergleichen wir die Resultate der einzelnen CPUs in der XMG APEX- und XMG CORE-Serie mit ihrem durchschnittlichen Stromverbrauch während des Benchmark-Durchlaufs mit zwei zusätzlichen Intel-CPUs.

Systemkonfiguration:

  • Um zu zeigen, dass die Effizienz je nach Power-Limit variieren kann, haben wir für jede AMD-Ryzen-CPU und jeden Intel Core i9-13900HX zwei Werte bei zwei verschiedenen Power-Limits aufgezeichnet.
  • Die Werte des i9-13900H (H, nicht HX) stammen für die Vergleichbarkeit vom XMG PRO 16 Studio mit dem Leistungsprofil „Unterhaltungsmodus“. Die Ergebnisse und der Stromverbrauch wären im Profil „Performance“ höher.
  • Alle Systeme wurden ansonsten mit den Standardeinstellungen ohne zusätzliches Tuning betrieben (bei Intel also kein Undervolting, kein Memory-Tuning).

Hier sind die Ergebnisse:

Performance-Vergleichstabelle: AMD Ryzen 7 7735HS, Ryzen 7 7840HS, Intel Core i9-13900H und Intel Core i9-13900HX

Hinweise:

  • Die „CPU Package Power“ wird von HWiNFO64 ausgelesen und beschreibt den Stromverbrauch des gesamten CPU- oder SoC-Packages nach den Spannungswandlern. Die Werte sollten zwischen AMD und Intel vergleichbar sein.
  • Der Wert stellt jedoch nicht den gesamten Stromverbrauch des Laptops dar. Er misst nicht den Stromverbrauch des Arbeitsspeichers oder des restlichen Mainboards. Man möge also noch eine gewisse Fehlertoleranz mit einkalkulieren.
  • Cinebench ist nicht für alle Arbeitslasten repräsentativ. Der Benchmark ist als „Brute-Force“-Methode bekannt, um die Logikschaltkreise der CPU-Kerne zu sättigen. Cinebench reagiert nicht besonders empfindlich auf Aspekte wie die Cache-Größe, RAM-Geschwindigkeit oder spezielle Hardwarebeschleunigung. Spiele, KI-Workloads oder vielseitigere Benchmarks wie Geekbench können etwas andere Ergebnisse liefern.

Beobachtungen:

  • Im Vergleich zur Zen-3-Generation erreicht der AMD Ryzen 7 7840HS mit Zen-4-Architektur höhere Werte im Single-Core-Benchmark, verbraucht aber auch etwas mehr Strom.
  • In den Multi-Core-Benchmarks liegt die Zen-4-CPU in Sachen Effizienz deutlich vor dem Zen-3-basierten Prozessor, egal ob sie auf 54 Watt limitiert oder ohne Limits mit 80 Watt läuft.
  • Das Single-Core-Ergebnis des Intel Core i9-13900H (nicht HX) zeigt in diesen Tests eine geringfügig höhere „Leistung pro Watt“-Effizienz als bei AMDs Ryzen. Diese Zahlen sind – wie gesagt – mit Vorsicht zu genießen, aber sie verdeutlichen zumindest, dass Intels H-Serie und AMD bei der Single-Core-Leistung und -Effizienz relativ gleichauf liegen.
  • Im Multi-Core-Benchmark kann der Intel Core i9-13900HX innerhalb moderater Power-Limits mit 80 Watt mit der Spitzeneffizienz des AMD Ryzen mithalten und liefert uneinholbare All-Core-Benchmark-Ergebnisse. Bei höherer Leistungsaufnahme erreicht er sogar noch höhere Werte, allerdings auf Kosten der Effizienz.
  • Die Single-Core-Effizienz des Intel i9-13900HX ist in diesem Benchmark hingegen deutlich niedriger als bei der Konkurrenz. Das macht Sinn, denn die CPU verfügt über 24 Kerne, von denen im Benchmark nur ein einziger genutzt wird. Cinebench nutzt im „Single“-Test auch kein Hyper-Threading, also ist selbst dieser eine Kern nicht komplett ausgelastet. Die anderen 23 Kerne sind in so einem Szenario nur Ballast, auch wenn sie im Idle relativ niedrig takten.

Schlussfolgerung: Die Intel HX-Serie zeigt eine bemerkenswerte Effizienz, wenn sie ihre 32 Threads voll ausnutzt. AMD Ryzen-Prozessoren liefern jedoch eine ausgewogene Leistung bei gemischten Arbeitslasten, wobei sie sowohl Single- als auch Multi-Core-Aufgaben mit hoher Effizienz bewältigen.

AMDs Ryzen mit Zen-4-Architektur ist besonders effizient, wenn er auf die 54 Watt TDP begrenzt ist, für die die CPU entwickelt wurde. Betreibt man den Prozessor ohne Limits mit 80 Watt, erhält man zusätzliche Multi-Core-Leistung, allerdings auf Kosten der „Leistung pro Watt“-Effizienz.

Da es selten vorkommt, dass alle CPU-Kerne im Alltag voll ausgelastet sind (abgesehen von X265-Encoding, Blender usw.) und sich die Arbeitsabläufe bei Content Creation immer mehr in Richtung GPU-Beschleunigung verlagern, bieten die Mobil-CPUs von AMD eine pragmatische Lösung für eine breite Mehrheit der Anwendungsszenarien.

Was ist der Unterschied zwischen Ryzen 7 7735HS und seinem Vorgänger Ryzen 6000?

Die AMD Ryzen 7030-Serie ist ein Refresh der Ryzen 6000-Serie. Beide weisen zahlreiche Gemeinsamkeiten auf, u.a.:

  • „Zen 3+“ Kernarchitektur
  • 8 Kerne, 16 Threads
  • TSMC 6nm FinFET-Prozess
  • 210mm² CCD-Größe
  • FP7 Package
  • Precision Boost 2
  • DDR5-4800-Unterstützung
  • Radeon 680M iGPU

Dennoch schafft es der Ryzen 7 7735HS, einen etwas höheren Kerntakt als der Ryzen 7 6800H zu erreichen.

Laut AMDs Datenblatt:

CPURyzen 7 6800HRyzen 7 7735HS
Basis-Takt3,2 GHz3,2 GHz
Boost-Taktbis zu 4,7 GHzbis zu 4,75 GHz

Aus dem Vergleich der Cinebench- und 3DMark-CPU-Ergebnisse in der obigen Tabelle geht hervor, dass die Leistung des Ryzen 7 7735HS mit der seines 6900HX-Vorgängers nahezu identisch ist.

Leistungsaufnahme und Temperaturen

Um die Fähigkeiten des Kühlsystems zuverdeutlichen, stellen wir einige Verlaufsdiagramme zur Verfügung, welche das Verhältnis zwischen Leistungsaufnahme und Temperaturen in ausgewählten Stresstestszenarien zeigen. Alle Tests wurden im „Overboost“-Profil durchgeführt, wobei der Laptop auf einem flachen Tisch stand, ohne weiteres Tuning.

Beispiel: XMG CORE 16 | Ryzen 7 7840HS | RTX 4070 | Prime95 + Speed Way-Stresstest

Leistungsaufnahme und Temperaturen des XMG CORE 16

Hinweis: „CPU (Tctl/Tdie)“ ist der AMD-CPU-Hotspot-Temperatursensor, der für die Lüftersteuerung verwendet wird. Dies ist der höchste Wert, den die CPU zu bieten hat.

Alle Diagramme im Vollbild:

Beobachtungen:

  • Alle Systeme sind in der Lage, CPU- bzw. GPU-Stresstests ohne thermische Drosselung durchzuführen.
  • In einem kombinierten CPU+GPU-Stresstest wird die CPU-Leistung nach etwa einer Minute kombinierter Belastung auf 65 Watt begrenzt.
  • Die meisten Szenarien haben noch einigen thermischen Spielraum nach oben, d.h. die CPU- und GPU-Temperaturen liegen noch nicht an ihrem jeweiligen Maximum.
  • Das Wärmeleitmaterial hat einen messbaren Einfluss auf die CPU-Temperatur im CPU-Stress-Test (siehe nächster Abschnitt).

Flüssigmetall beim XMG APEX 17 (L23) und XMG CORE 16

Zwei von fünf Modellen verwenden Thermal Grizzly Conductonaut als Wärmeleitmaterial auf der CPU und GPU. Diese Tabelle verschafft den Überblick:

Übersichtstabelle: Wärmeleitmittel des XMG APEX 15, APEX 17 und CORE 16

Wie man in den Temperaturdiagrammen oben sehen konnte, ist der Unterschied zwischen Flüssigmetall und Wärmeleitpaste nicht Tag und Nacht. Selbst der vermeintlich kleinste Laptop (XMG APEX 15) mit Wärmeleitpaste ist in der Lage, die RTX 4060 dauerhaft bei 120 Watt zu betreiben, wobei die GPU-Temperaturen nur um die 75 °C liegen.

Die Verwendung von Flüssigmetall beim XMG APEX 17 (L23) und XMG CORE 16 folgt einem Ansatz, den wir bereits seit der XMG NEO- und SCHENKER VISION-Serie verfolgen. Eine vollständige Übersichtstabelle der in unserem XMG Laptop-Portfolio seit 2019 verwendeten Wärmeleitmaterialien befindet sich in dieser Tabelle:

Sicherheitsvorkehrungen für Flüssigmetall

Liquid Metal verwenden wir bereits seit Anfang 2020 in unterschiedlichen Modellen der XMG NEO-Serie. Um zu verhindern, dass das Flüssigmetall ausläuft, ist um CPU und GPU herum eine gepresste, schwammartige Barriere eingebaut, welche das Wärmeleitmittel dauerhaft einsperrt. Der Teil der Heatpipe, der mit der CPU und GPU in Berührung kommt – die aus Kupfer gefertigte „Cold Plate“ – ist mit einer Nickel-Schicht überzogen (vernickelt, „nickel-plating“), um eine chemische Reaktion zwischen dem Flüssigmetall und der Kupfer-Heatpipe zu verhindern.

Flüssigmetall hat im Vergleich zu silikonbasierten Wärmeleitpasten weniger Toleranz für unebene Oberflächen und eine unsachgemäße Montage. Um dies auszugleichen, sind die Werkstoleranzen bei unserer Anwendung sehr streng. Die Kühlleistung jedes einzelnen Exemplars wird nach dem Auftragen von Flüssigmetall in der Fabrik getestet und dann noch einmal nach unserer Endmontage geprüft.

Bei korrekter Anwendung kann Flüssigmetall sehr lange halten. In Thermoschocktests mit Tausenden von Heiß-Kalt-Zyklen haben wir keine Verschlechterung der thermischen Leistung über die Zeit gemessen.

Langfristige Wartung

Das Entfernen und Wiederauftragen von Flüssigmetall ist deutlich zeitaufwändiger und fehleranfälliger als bei normaler Wärmeleitpaste. Daher raten wir dringend davon ab, die Wärmeleitpasten der XMG APEX- und XMG CORE-Serien neu aufzutragen, es sei denn, dies wird von geschultem Fachpersonal durchgeführt. Weitere Informationen findet ihr in diesem Artikel:

Falls man nach einigen Jahren der Nutzung unsicher ist, ob die Kühlleistung noch stimmt, bieten wir ein Rundum-Servicepaket für 69 Euro zzgl. Versand an – dabei kann auch das Flüssigmetall erneuert werden. Weitere Informationen findet ihr in diesen FAQ-Artikeln:

Interner Aufbau und Kühlsystem

Da die XMG APEX- und die XMG CORE-Serie das gleiche Mainboard-Layout haben, sehen sie sich auch im Inneren sehr ähnlich. Deshalb zeigen wir hier nur das XMG APEX 15 als Referenz:

Kühlsystem des XMG APEX 15

Wenn man die Unterseite des Gehäuses öffnet, hat man Zugriff auf die beiden SSD-Steckplätze, die SO-DIMM DDR5-Steckplätze und das WLAN-Modul. Das Mainboard-Layout und das Layout des Kühlsystems (Anzahl der Heatpipes, Lüfter) sind bei allen CPUs und GPUs identisch, da alle Prozessoren und Grafikkarten die gleichen Power-Limits und das gleiche Referenzdesign haben. Die Unterschiede in der Heatpipe-Länge werden bei den Laptops aus der XMG APEX- und XMG CORE-Serie ausschließlich durch die Gehäusegröße bestimmt.

Bilder in voller Auflösung:

Arbeitsspeicher: bis zu 96 GB mit AMD Ryzen 7040-Serie

Die beiden AMD Ryzen CPU-Generationen unterstützen unterschiedlichen RAM:

  • Ryzen 7 7735HS unterstützt DDR5-4800 CL40
  • Ryzen 7 7840HS unterstützt DDR5-5600 CL46

Laptops aus der XMG APEX- und XMG CORE-Serie mit AMD Ryzen 7040 sind die ersten Laptops in unserem Portfolio, die die neuen „nicht-binären“ Modulgrößen von 24 und 48 GB unterstützen. Während die klassischen „binären“ Modulgrößen derzeit maximal 32 GB DDR5 und maximal 64 GB mit zwei SO-DIMM-Steckplätzen unterstützen, ermöglichen die „nicht-binären“ Modulgrößen jetzt bis zu 96 GB Gesamtspeicher, wodurch sie sich hervorragend für speicherintensive Workloads eignen.

Bitte beachtet:

  • Das 96-GB-Upgrade wird von der Ryzen 7 7030-Serie aufgrund von Plattformbeschränkungen nicht unterstützt.
  • Aufgrund von thermischen Bedenken ist die Unterstützung von 96 GB für die Intel Core 13th Gen HX-Serie derzeit nicht geplant.

Validierungsverfahren

Die nicht-binären Module wurden von uns in verschiedenen Workloads getestet, u.a:

  • AIDA64 System Stresstest
  • AIDA64 System-Stresstest + GPU-Stresstests
  • Prime95
  • Linpack Extreme Stresstest
  • Ycruncher
  • Windows-Installationen, Gaming und tägliche Arbeit

Die Stresstests werden jeweils mindestens eine Stunde lang durchgeführt, danach werden die Logdateien auf Unstimmigkeiten analysiert. Bei unseren Tests haben wir keine Leistungs- oder Stabilitätsprobleme mit diesen Modulen festgestellt.

RAM-Temperaturen in synthetischen Stresstests

Hier ist ein Diagramm aus einem unserer Stresstests:

RAM-Temperaturen des XMG CORE 16

Beobachtungen:

  • Zusätzlich zum DDR5-Speicher-Stresstest treibt dieser Test auch die CPU-Leistungsaufnahme auf fast 80 Watt hoch, was die Gesamttemperatur des Systems erhöht.
  • AIDA64 liest und schreibt gleichzeitig daurhaft in den Arbeitsspeicher, was zu einer hohen Belastung des Arbeitsspeichers und der RAM-Controller führt.
  • In diesem Test liegt die maximale RAM-Temperatur bei 75 °C für RAM-Modul Nr. 2 und pendelt sich später für den Rest der Testdauer bei etwa 73 °C ein. Der Temperaturunterschied zwischen #1 und #2 hängt mit dem Abstand zwischen den RAM-Modulen und dem wärmeemittierenden Bereich der CPU zusammen (siehe Abbildung „Interner Aufbau“ oben).

Die RAM-Temperaturen sind etwas höher, wenn gleichzeitig auch die GPU ausgelastet wird. Der Unterschied ist jedoch unbedeutend, da die GPU relativ weit vom RAM entfernt ist und die Belastung des Arbeitsspeichers nicht mit der GPU-Last steigt, da die RAM-Bandbreite bereits durch den GPU-losen AIDA64-Stresstest ausgereizt wurde.

Interessanterweise weisen dieselben RAM-Module in unseren aktuellen Systemen mit Intel Core 13th Gen HX-CPUs höhere Spannungen und höhere Temperaturen auf. Deshalb bieten wir diese Module derzeit nur für die AMD-Plattform an, nicht für Intel.

Benchmarks / Screenshots

Schaut euch diese beiden zusätzlichen Screenshots an:

RAM-Kompatibilität

Derzeit wird nur Crucial mit 96 GB unterstützt, nicht SK Hynix, nicht Mushkin

Unsere 48-GB-Module heißen Crucial CT48G56C46S5. Dies sind derzeit die einzigen 48-GB-Module, die wir validiert haben. Unsere Ergebnisse lassen sich möglicherweise nicht 1:1 auf Module anderer Hersteller übertragen. Wir konnten keine Muster aus der Serienproduktion von SK Hynix erhalten und sehen auch keine verfügbaren Bestände bei europäischen Händlern. Wir haben nicht vor, uns um Muster von Mushkin zu bemühen, da wir mit unseren Ergebnissen zu Crucial CT48G56C46S5 bereits zufrieden sind.

Mögliche Inkompatibilitäten mit anderen Marken

Eine vollständige Übersicht über kompatible DDR5-SO-DIMM-Speichermodule findet ihr in dieser Tabelle:

Die DDR5-5600-Module, die wir in der XMG APEX- und XMG CORE-Serie mit Ryzen 7 7840HS nicht getestet haben, werden derzeit mit „n/a“ angegeben. Theoretisch sollte jedes DDR5-5600 CL46-Modul funktionieren, aber wir haben aktuell nicht die Zeit, andere als die in der Tabelle als „unterstützt“ aufgeführten RAM-Module zu testen.

Warnung: Wir haben bereits einen Bericht von einem großen RAM-Anbieter erhalten, dass seine DDR5-5600-Module derzeit Stabilitätsprobleme mit CPUs aus der AMD Ryzen 7040-Serie verursachen können. Aufgrund einer NDA-Vereinbarung können wir zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Details bekannt geben. Wir haben den Anbieter um kontinuierliche Updates gebeten, ob diese Probleme behoben werden und werden diesen Absatz entsprechend aktualisieren. (Letzte Aktualisierung: 3. Oktober 2023)

Aufgrund dieser Unsicherheit empfehlen wir, nur Speichermodule zu installieren, die in unserer Tabelle als „unterstützt“ aufgeführt sind. Mit anderen Worten:

  • Nur die Module, die von uns zusammen mit der XMG APEX- und XMG CORE-Serie aufgeführt und verkauft werden, funktionieren garantiert.
  • Durch den Einbau von Modulen anderer Hersteller erlischt die Garantie für euren Laptop nicht, jedoch gilt:
  • Probleme, die ausschließlich bei Systemkonfigurationen mit nicht unterstützten RAM-Modulen auftreten, fallen nicht unter unsere Garantievereinbarung.

Hintergrundinformationen: AMD Ryzen 7040 ist die erste Plattform von AMD, die die DDR5-5600 SO-DIMM Spezifikation unterstützt. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir die Dinge langsam angehen wollen, während die Plattform und das Geflecht aus Komponenten-Zulieferern weiter ausreifen.

Aber keine Sorge: Lasst euch von diesen Vorbehalten nicht davon abhalten, bei der Konfiguration der Laptops aus der XMG APEX- oder XMG CORE-Serie auf bestware das Maximum aus dem RAM herauszuholen. Die RAM-Module, die wir im Konfigurator auflisten (einschließlich DDR5-5600 und einschließlich der 48-GB-Module) werden ohne Probleme unterstützt.

LCD-Panel-Vergleich

Die XMG APEX-Serie mit AMD Ryzen 7030-basierten CPUs (M23-Generation) verfügte zunächst über Full HD-Displays. Die nachfolgende L23-Generation, die mit Prozessoren aus der Ryzen 7040-Serie ausgestattet ist, führte WQHD-Auflösungen ein. Die Wahl des Displays wirkt sich auf die FPS-Leistung, die Akkulaufzeit und die Gesamtkosten des Systems aus. Für jede der angebotenen Kombinationen aus Laptop und Auflösung steht ein jeweils einziges, bestimmtes LCD-Modell zur Verfügung – eine sog. „Panel-Lotterie“ entfällt.

In dieser Tabelle findet ihr einen detaillierten Vergleich:

Übersichtstabelle: Display-Optionen des XMG APEX 15, APEX 17 und CORE 16

Wie in der Abbildung zu sehen ist, haben die meisten Panels vergleichbare Eigenschaften, wobei einige wenige (dunkelblau hervorgehoben) etwas bessere Eigenschaften aufweisen. Zwei der Panels bieten einen 60-Hz-Modus, die anderen nicht.

Zu beachten:

  • Die 1440p-Panels unterstützen AMD FreeSync, solange NVIDIA Optimus aktiviert ist. Dies schließt Inhalte ein, die auf der NVIDIA-GPU gerendert werden, solange die AMD iGPU für die Bildausgabe auf dem Laptop-Panel verantwortlich ist.
  • NVIDIA G-SYNC und AMD FreeSync können auch auf externen Monitoren über Mini DisplayPort verwendet werden (siehe empfohlenes Kabel oder Adapter).

Akkulaufzeit

Diese Tabelle gibt einen Überblick über ein einfaches Szenario mit lokaler Videowiedergabe:

Vergleichstabelle: Akkulaufzeit des XMG APEX 15, APEX 17 und CORE 16

Die Akkulaufzeit variiert je nach Nutzung und ausgewählten Komponenten. Der Zen-4-basierte 7840HS ist in Szenarien mit hoher Last sparsamer als der 7735HS, aber beide zeigen eine ähnliche Effizienz im Leerlauf oder bei minimaler Last. Zusätzlich können sich die schnelleren RAM-Geschwindigkeiten und die höher auflösenden Displays der L23-Generation auf die Akkulaufzeit auswirken. Beim Vergleich der CPUs bei niedriger Last sollte man vor allem den Einfluss des LCD-Panels nicht unterschätzen.

Die Zahlen wurden teilweise zu unterschiedlichen Zeiten mit verschiedenen Treiber- und Betriebssystemversionen ermittelt – Störfaktoren wurden aber stets nach bestem Wissen und Gewissen ausgeschlossen.

Die Daten spiegeln Konfigurationen mit Dual-Channel-DDR5 und einer PCIe-Gen4-SSD wider. Die Wahl der GPU (RTX 4050, RTX 4060 oder RTX 4070) spielt hier keine Rolle, da die GeForce RTX bei Nicht-Gaming-Aufgaben inaktiv ist.

Wenn eure Akkulaufzeit nicht einmal im Entferntesten mit diesen Prognosen übereinstimmt, läuft möglicherweise eure NVIDIA-Grafikkarte wegen im Autostart befindlicher Hintergrundsoftware von Drittanbietern dauerhaft mit. Ein klassisches Beispiel dafür ist der Epic Game Launcher. Bitte lest diesen FAQ-Artikel für weitere Informationen:

Tastaturlayout

Die Tastaturen der Laptops aus der XMG APEX- und CORE-Serie haben die gleiche logische Matrix wie bei der XMG NEO-Serie (2023). Auch die Matrix und die Abmessungen der Tastenkappen sind beim Keyboard des XMG CORE 16 identisch zwischen Membran- und mechanischer Tastatur.

Hier ist ein Beispielbild vom XMG APEX 15 mit deutschem Layout:

Tastaturlayout der XMG APEX- und CORE-Serie

Hier klicken für Vollbild.

Das XMG CORE 16 und das XMG APEX 17 folgen der gleichen Logik.

Highlights:

  • Einheitliche Tastengrößen: Die Cursor-/Pfeiltasten (↑↓←→) haben die gleichen Abmessungen wie die alphabetischen Tasten.
  • Effiziente Navigation: Neben F12 gibt es spezielle Tasten für PageUp und PageDn. Mit dem Fn-Hotkey kann man auf Pos1 und Ende zugreifen. Außerdem dienen die Pfeiltasten in Kombination mit Fn ebenfalls als Navigationstasten.
  • Kontextmenü-Taste: Im Gegensatz zu anderen Herstellern haben wir die Kontextmenütaste neben der Strg-Rechts-Taste beibehalten. Sie bietet für Tastatur-Jockeys einen praktischen Shortcut für das Handling von Dateien und Ordnern im Windows Explorer, ohne dass man dabei mit der rechten Maustaste klicken muss.
  • Schnelle Steuerung der Hintergrundbeleuchtung: Mit der Tastenkombination Fn+Leertaste kann man die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur schnell und intuitiv umschalten, auch bei schlechten Lichtverhältnissen.
  • Logisches Fn-Layout: Häufig genutzte Funktionen wie die Lautstärke und die Helligkeit des Bildschirms befinden sich auf der linken Seite, während die weniger häufig genutzten Funktionen auf der rechten Seite angeordnet sind.
  • FnLock-Toggle: Mit Fn+Escape kann man den FnLock aktivieren, der die Funktionen der F-Tasten und Fn-Tasten vertauscht. Wir haben dafür gesorgt, dass eine Lücke für F4 und F5 bleibt, damit man weiterhin auf beliebte Befehle wie Alt+F4 und F5 zugreifen kann.
  • Praktische Mediensteuerungen: Unter Escape, F1 und F2 befindet sich die Mediensteuerung, die man schnell mit der linken Hand über die Fn-Taste erreichen kann für Play/Pause, Vor und Zurück in z.Bsp. Spotify.
  • Gut erreichbare Profi-Tasten: Die Tasten Entf und Druck sind leicht zugänglich, ohne dass man dafür den Fn-Modifikator bemühen muss.
  • Ziffernblock: Der Ziffernblock ist vorhanden – allerdings mit einer kompakten Platzierung der mathematischen Operatoren.

Zusätzlich zu diesen Funktionen sind XMG- und SCHENKER-Laptops mit über 25 Tastaturlayouts in unserem BTO-Onlineshop für den europäischen Markt erhältlich: bestware.com

Weitere Hinweis zum Ziffernblock: Obwohl das XMG APEX 17 rein platztechnisch eine zusätzliche Spalte hätte aufnehmen können, ist es aus Kostengründen nicht praktikabel, eine eigene 17,3″-Tastatur nur für dieses eine Modell zu entwickeln. Auch zusammen mit dem XMG NEO 17 würde sich dann kein ausreichender Skaleneffekt ergeben, da das NEO 17 im Gegensatz zur XMG APEX-Serie optional mit mechanischer Tastatur verfügbar ist und man somit von der mechanischen Tastatur ebenfalls eine zweite Variante anlegen müsste, was mit hohen MOQ-Problemen (Mindestabnahmemengen) einherginge.

Wartung und Upgrades

Das Aufrüsten von SSD und RAM und das Reinigen des Kühlsystems sind einfach. Entferne alle unteren Gehäuseschrauben, um den Laptop zu öffnen. Relevante FAQ-Artikel:

Demontageanleitungen findet ihr im Download Portal für das jeweilige Modell.

Presse-Reviews​

XMG APEX 15

XMG APEX 17

XMG CORE 16

Konfigurieren und kaufen

Die frei konfigurierbaren Laptops XMG APEX 15, XMG APEX 17 und XMG CORE 16 sind ab sofort in unserem Partner-Shop bestware.com bestellbar. Weitere Produktbilder, detaillierte Spezifikationen und Infos zu den Konfigurationsmöglichkeiten der Laptops findet ihr auf der jeweiligen Produktseite.

Zum Konfigurator: XMG APEX 15 (L23)
Zum Konfigurator: XMG APEX 17 (L23)
Zum Konfigurator: XMG CORE 16 (L23)

Euer Feedback

Wir freuen uns über eure Neugierde und euer Interesse an den Funktionen und Möglichkeiten unserer Gaming-Laptops XMG APEX und XMG CORE. Jetzt sind wir gespannt auf eure Fragen, Beobachtungen und Erkenntnisse. Wenn ihr bereits eines dieser Geräte besitzt, könnt ihr gerne auf unseren Discord-Server in den Kanälen #xmg-apex und #xmg-core vorbeischauen oder eure Kommentare in unserem Reddit-Thread hinterlassen. Wir freuen uns auf euer Feedback!

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