- Deep-Dive
In diesem Beitrag findest du aktuelle Informationen und technische Details zu unserem Flaggschiff-Modell XMG NEO 16 (A25/M26) und zu den Schwester-Modellen XMG PRO 16 (M25) und XMG PRO 16 Value Edition (M25/M26). Wichtige Updates sind mit Datumsangabe versehen.

Lieferstatus
Letztes Update: 10. September 2026
Das XMG NEO 16 (M26) ist mit OLED- und IPS-Display bestellbar. Beide Display-Varianten sind in allen Konfigurationen mit 5070 Ti, 5080 und der NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop-GPU lagernd und verfügbar.
Das Mini-LED-Panel ist im XMG NEO 16 (M26) noch nicht bestellbar. Die Verfügbarkeit wird für Oktober 2026 angestrebt und setzt eine erfolgreiche Validierung von NVIDIA G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus voraus. Wir schalten diese Display-Option erst frei, wenn die Validierung abgeschlossen ist. Bis dahin nennen wir keinen verbindlichen Bestell- oder Liefertermin.
Das XMG NEO 16 (E25) mit Intel Core Ultra 9 275HX ist ausverkauft und wird nicht mehr nachpoduziert. Das XMG NEO 16 (A25) mit AMD Ryzen 9 9955HX bzw. 9955HX3D bleibt hingegen unverändert im Programm.
Das XMG PRO 16 Value Edition (M26) ist ab sofort ebenfalls bestellbar und verfügbar. Es kombiniert den Intel Core i9-14900HX mit der neuen GeForce RTX 5070 Laptop-GPU mit 12 GB GDDR7. Die Modelle das XMG PRO 16 (M25) und XMG PRO 16 Value Edition (M25) bleiben parallel dazu mit GeForce RTX 5060 und RTX 5070 Ti im Programm. Restbestände der bisherigen RTX 5070 mit 8 GB befinden sich im Abverkauf. Ein neues XMG PRO 18 soll Anfang Oktober vorgestellt werden.
Im Folgenden fassen wir die aktuellen Zeitfenster für die verschiedenen Konfigurationen tabellarisch zusammen.
| Information | |
|---|---|
| XMG NEO 16 (M26) mit IPS und OLED | Ab sofort normal verfügbar. IPS nur mit RTX 5070 Ti; OLED mit allen Grafikkarten. |
| XMG NEO 16 (M26) mit Mini LED | Geplant für Oktober. |
| XMG NEO 16 (E25) | Ausverkauft. Wird nicht mehr nachproduziert. |
| XMG NEO 16 (A25) | Normal verfügbar. |
| XMG PRO 16 (M25) | Normal verfügbar. |
| XMG PRO 16 Value Edition (M25) | Normal verfügbar. |
| XMG PRO 16 Value Edition (M26) | Ab sofort normal verfügbar. |
Hinweis:
- Die Verfügbarkeit des XMG NEO 16 (M26) mit Mini-LED hängt vom Fortschritt der Validierung bei NVIDIA ab.
Was ist neu am XMG NEO 16 (M26)?
Das XMG NEO 16 (M26) ist der direkte Nachfolger des Intel-basierten XMG NEO 16 (E25). Das AMD-basierte XMG NEO 16 (A25) bleibt parallel dazu unverändert im Programm.
Das Gehäuse, die Hauptplatinenarchitektur, das Kühlsystem und die Anschlussausstattung des M26 basieren weitgehend auf dem Vorgänger. Der Refresh konzentriert sich auf die Komponenten, bei denen 2026 tatsächlich ein relevantes Upgrade verfügbar ist:
- Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus ersetzt den Core Ultra 9 275HX.
- Erstmals steht das XMG NEO 16 mit einem 240-Hz-HDR1000-OLED-Display zur Verfügung.
- Das günstigere 300-Hz-IPS-Panel deckt nun neben sRGB auch DCI-P3 vollständig ab – ist allerdings nur noch mit der GeForce RTX 5070 Ti erhältlich.
- OLED und IPS unterstützen Variable Refresh Rate über NVIDIA Optimus.
- Das dauerhaft kombinierte CPU- und GPU-Power-Limit bei Verwendung der XMG OASIS steigt von 280 auf 300 Watt (nur mit RTX 5080/5090).
Die Auswahl der NVIDIA-Grafikkarten bleibt unverändert. Auch das Kühlsystem mit zwei großen Hauptlüftern, einem dritten Lüfter für den Arbeitsspeicher und der Unterstützung für XMG OASIS wird übernommen.
Intel Core Ultra 9 290HX Plus im Detail
Mehr Leistung auf einer bestehenden Architektur
Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus bleibt grundsätzlich bei der bekannten Arrow-Lake-HX-Architektur. Er besitzt wie der Core Ultra 9 275HX insgesamt 24 Kerne, bestehend aus 8 Performance- und 16 Efficiency-Kernen.

Gegenüber dem Core Ultra 9 275HX des XMG NEO 16 (E25) steigt der maximale CPU-Takt von 5,4 auf 5,5 GHz. Die größte technische Neuerung liegt allerdings in der Kombination aus geringeren Systemlatenzen und weiteren Verbesserungen innerhalb der bestehenden Plattform. Gegenüber der Vorgänger-Generation hebt Intel insbesondere eine um 900 MHz höhere Die-to-Die-Frequenz hervor. Diese Verbindung spielt unter anderem bei der Kommunikation zwischen CPU, Uncore und Speichercontroller eine Rolle.
Eine höhere Frequenz auf diesem Pfad reduziert Latenzen innerhalb des Prozessorsystems. Davon profitieren vor allem Workloads, die häufig Daten zwischen CPU-Kernen, Cache, Speichercontroller und Arbeitsspeicher austauschen. In Spielen zeigt sich dieser Vorteil besonders in CPU-limitierten Szenarien und bei hohen Bildraten. Dazu kommt die Unterstützung des Intel Binary Optimization Tools, welches in unterstützten Titeln noch einmal die Framerate durch weitere Optimierungen erhöhen kann.
Intel Binary Optimization Tool
Das Intel Binary Optimization Tool, inoffiziell kurz IBOT, ist Bestandteil von Intels erweitertem Optimierungs-Framework. Es wird über den Advanced Mode von Intel Application Optimization aktiviert und arbeitet nur mit unterstützten Anwendungen und Spielen.
IBOT ist kein Übertaktungsmechanismus. Das Tool setzt stattdessen auf eine zusätzliche Optimierungsschicht für Programmcode. Das Tool nutzt Compiler- und Profiling-Technologien von Intel, um Bibliotheken und ausführbaren Programmcode zu optimieren und architektonische Engpässe zu reduzieren.


Das XMG NEO 16 (M26) unterstützt sowohl IBOT als auch Intel Application Optimization und das Intel Platform Performance Package. Bei unterstützten Spielen steht damit ein zusätzlicher Leistungshebel zur Verfügung. Nicht unterstützte Anwendungen laufen unverändert und profitieren weiterhin von den Hardware-Verbesserungen des Prozessors.
Was bedeutet das für die Gaming-Leistung?
Intel gibt für den Core Ultra 9 290HX Plus über 32 Spiele im Durchschnitt eine um bis zu 8% höhere Gaming-Leistung gegenüber dem Core Ultra 9 285HX an – gegenüber dem 275HX im XMG NEO 16 (E25) daher noch etwas mehr. Gemessen wurde bei Full-HD-Auflösung und mit einer RTX 5090 Laptop-GPU; IBOT war nur in wenigen, ausgewählten Titeln aktiv.

In der Praxis fällt der Vorteil am stärksten aus, wenn die CPU den begrenzenden Faktor darstellt:
- E-Sport-Spiele mit sehr hohen Bildraten
- Strategiespiele und Simulationen mit hoher CPU-Last
- Spiele mit besonders vielen Draw Calls
- Szenarien mit niedrigerer Auflösung oder reduzierten Grafikdetails
- CPU-lastige 1%-Low- und Frametime-Situationen
Unabhängige Messungen in zahlreichen Pressetests haben diesen Performance-Zuwachs ebenfalls bestätigt.
Performance-Profile
Unsere Laptops lassen sich grundsätzlich mit mehreren Performance-Profilen betreiben. Profile mit niedrigeren Power-Limits ermöglichen einen effizienteren Betrieb und reduzieren damit die Geräuschentwicklung.

Dahinter steht das Prinzip der „diminishing returns“: Am oberen Ende der Leistungskurve eines Chips steigt die Performance pro zusätzlich investiertem Watt oft nur noch geringfügig, selbst wenn das Power-Limit weiter angehoben wird. Ähnliches gilt für die Effizienz eines Kühlsystems in Abhängigkeit von der Lüfterdrehzahl: Ab einem bestimmten Punkt führt eine höhere Drehzahl zwar noch zu einer höheren Geräuschentwicklung – die zusätzliche Kühlleistung hingegen ist dann nur noch verschwindend gerin.
Umgekehrt gilt also: Mit sinkender Leistungsaufnahme nimmt die Performance nicht proportional ab. Ein moderat reduziertes Power-Limit kann die Geräuschentwicklung und Temperatur deutlich senken, während die tatsächliche Anwendungs- oder Gaming-Leistung nur geringfügig zurückgeht. Zusätzlich lassen sich CPU- und GPU-Power-Limits sowie Lüfterkurven manuell anpassen.
Mini-LED oder OLED: zwei High-End-Optionen mit unterschiedlichen Stärken
Das XMG NEO 16 (M26) bietet eine im aktuellen High-End-Segment seltene Wahlfreiheit. Viele leistungsstarke Gaming-Laptops werden entweder mit OLED oder mit Mini-LED angeboten, aber nur selten (oder nie) mit beidem. Beim XMG NEO 16 stehen beide Technologien innerhalb derselben Plattform zur Auswahl.

OLED: perfektes Schwarz und präzise HDR-Lichter
Beim OLED-Display leuchtet jeder Pixel selbst. Ein schwarzer Pixel ist vollständig ausgeschaltet. Dadurch entstehen ein praktisch unbegrenzter Kontrast, sehr klare dunkle Szenen und eine pixelgenaue Trennung zwischen hellen und dunklen Bildbereichen.
Das OLED-Panel des XMG NEO 16 (M26) bietet:
- 2.560 × 1.600 Pixel
- 240 Hz
- 500 Nits bei SDR-Inhalten
- bis zu 1000 Nits bei HDR-Inhalten
- 100% sRGB und DCI-P3
- Variable Refresh Rate von 60 bis 240 Hz über NVIDIA Optimus
- eine spiegelnde Oberfläche
- im Laptop ein Gesamtgewicht von nur ca. 2,6 kg
OLED eignet sich besonders für Spiele und Filme mit dunklen Szenen, HDR-Inhalte mit klar abgegrenzten Lichtquellen und Anwendungen, bei denen Schwarzwert und pixelgenauer Kontrast im Vordergrund stehen.
Mini-LED: höhere Dauerhelligkeit und matte Oberfläche
Hinweis: Das für die M26-Generation vorgesehene Mini-LED-Panel ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bestellbar. Die Einführung erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss der Validierung von G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus.
Das geplante Mini-LED-Panel bleibt technisch ein IPS-LCD. Die Hintergrundbeleuchtung ist jedoch in rund 1000 separat steuerbare Zonen aufgeteilt. Dadurch kann das Display dunkle Bildbereiche gezielt abdunkeln und gleichzeitig sehr helle Inhalte darstellen.
Das für das XMG NEO 16 (M26) geplante Mini-LED-Panel ist identisch mit dem im E25-Vorgänger und in den Modellen XMG PRO 16 und XMG APEX 16 MAX. Seine Kennwerte sind:
- 2.560 × 1.600 Pixel
- 300 Hz
- 750 Nits bei SDR-Inhalten
- 1000 Nits bei HDR-Inhalten, auch bei großflächig hellen Bildinhalten
- 100% sRGB und DCI-P3
- matte Oberfläche
- deaktivierbares Local Dimming
- im Laptop ein Gesamtgewicht von ca. 2,8 kg (also 200 Gramm schwerer als das OLED-Panel)
- Geplant: NVIDIA G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus
Mini-LED ist die stärkere Wahl für sehr helle Arbeitsumgebungen, dauerhaft helle SDR-Inhalte, große weiße Flächen und Nutzer, die eine matte Oberfläche bevorzugen. Außerdem erreicht das Panel 300 statt 240 Hz.
Da eine Mini-LED-Zone deutlich größer als ein einzelner Pixel ist, erreicht sie nicht die pixelgenaue Schwarztrennung eines OLED-Displays. In besonders kontrastreichen Szenen können leichte Lichthöfe um helle Objekte entstehen. Dafür bleibt die hohe Helligkeit auch bei vollflächigen Bildinhalten erhalten, und mit 750 Nits im SDR-Betrieb (Windows, Office, Web) überflügelt es die 500 Nits des OLED-Panels.
Wie auch schon in den 2025er-Modellen lässt sich Local Dimming ohne Neustart im Control Center deaktivieren. Das ist besonders bei farbkritischer Bildbearbeitung sinnvoll, da Helligkeit und Farbwiedergabe dann weniger stark vom umliegenden Bildinhalt abhängen. Seit Control Center 5.57.51.60 (Januar 2026) wird die benutzerdefinierte Einstellung auch nach einem Kaltstart oder nach einem Aufwachen aus dem Ruhezustand zuverlässig übernommen. Dies gilt für alle XMG-Modelle mit Mini-LED seit Generation E25.
IPS in der Basisausstattung
Für Konfigurationen mit GeForce RTX 5070 Ti steht außerdem ein klassisches IPS-Panel zur Verfügung. Es erreicht 500 Nits, 300 Hz und deckt sowohl sRGB als auch DCI-P3 vollständig ab. Die Oberfläche ist matt. Es handelt sich hierbei um dasselbe Panel, welches auch im XMG PRO 16 (M25) zum Einsatz kommt.
Ein IPS-Panel mit normaler LED-Hintergrundbeleuchtung bietet zwar weder den Schwarzwert eines OLED-Panels noch die HDR- und Helligkeitsreserven des Mini-LED-Displays, besitzt aber sehr solide Spezifikationen für Gaming, Content Creation und den allgemeinen Betrieb eines Desktop-Replacements.
Das OLED-Display im Detail
Das OLED-Panel im Vergleich zum XMG FUSION 16
Das OLED-Display des XMG FUSION 16 (M25) bietet 2.880 × 1.800 Pixel, 120 Hz und 400 Nits. Es unterstützt keinen erweiterten HDR-Helligkeitsbereich. Ein kleiner weißer Bildbereich bleibt daher ebenso auf rund 400 Nits begrenzt wie ein großflächig weißes Bild.
| XMG FUSION 16 (M25) | XMG NEO 16 (M26) | |
| OLED-Panel Modellnr. | Samsung ATNA60CL10 | Samsung ATNA60HU01 |
| Auflösung | 2880×1800 | 2560×1600 |
| Bildwiederholrate | 120 Hz | 240 Hz |
| Helligkeit (SDR) | 400 nits | 500 nits |
| Helligkeit (HDR) | 400 nits | 1000 nits |
| Color gamut coverage | 100 % DCI-P3 | 100 % DCI-P3 |
Das neue OLED-Panel im XMG NEO 16 (M26) verdoppelt die Bildwiederholrate auf 240 Hz und führt einen echten HDR-Betrieb mit bis zu 1000 Nits ein. Die Auflösung fällt mit 2.560 × 1.600 Pixeln etwas niedriger aus, passt dafür besser zur nativen Gaming-Leistung aktueller Laptop-Grafikkarten. Dazu kommt eine SDR-Helligkeit von 500 Nits, wodurch das neue OLED-Panel auch bei Nicht-HDR-Inhalten (Web, Office, Multimedia) das bisherige Panel im XMG FUSION 16 überflügelt.
Helligkeitsangabe in OPR (On-Pixel Ratio)
Bei vielen OLED-Displays hängt die maximal erreichbare Helligkeit davon ab, wie groß der helle Bildbereich ist. Ein kleines HDR-Highlight, eine große helle Szene und ein vollständig weißes Testbild stellen unterschiedliche Anforderungen an ein OLED-Panel.
OLED-Pixel erzeugen ihr Licht selbst. Eine große Anzahl gleichzeitig sehr hell leuchtender Pixel erhöht den Energiebedarf und die thermische Belastung des Panels. Deshalb regelt das Display die maximale Helligkeit bei besonders großen weißen Flächen schrittweise herunter.
Dies ist ein normales Verfahren, welches auch in vielen Smartphone- und TV-OLED-Displays angewandt wird. Zur nachvollziehbaren Angabe dieses Verhaltens verwenden wir branchenübliche Angaben nach On-Pixel Ratio. Diese gibt an, wie viele Pixel anteilig „On“ sind – und zwar „On“ auf voller Helligkeit.
- OPR20 bedeutet, dass 20% der Displayfläche weiß sind.
- OPR50 bedeutet, dass 50% der Displayfläche weiß sind.
- OPR80 bedeutet, dass 80% der Displayfläche weiß sind.
- OPR100 entspricht einem vollständig weißen Bildschirm.
Ein Testbild mit 16:10-Seitenverhältnis und 50% OPR-Anteil sieht exakt so aus:

Für das OLED-Panel des XMG NEO 16 (M26) geben wir folgende HDR-Helligkeiten an:
| Verfügbare HDR-Helligkeit | |
| OPR20 | 1000 nits |
| OPR50 | 950 nits |
| OPR80 | 700 nits |
| OPR100 | 550 nits |
Bemerkenswert ist vor allem der Wert bei OPR50. Selbst wenn die Hälfte des Displays vollständig weiß dargestellt wird, bleibt die Helligkeit mit 950 Nits noch sehr nahe am maximalen Peak. Erst bei noch größeren hellen Flächen sinkt sie deutlicher.
HDR-Modus allein reicht nicht – es braucht HDR-Inhalte
Die Helligkeitswerte oberhalb der spezifizierten 500 Nits SDR-Helligkeit beziehen sich ausschließlich auf HDR-Inhalte. Bei normalen SDR-Inhalten unterstützt das OLED-Panel lediglich 500 Nits. Dieser Wert ist für OLED ebenfalls recht branchenüblich. OLED-Laptop-Panels mit mehr als 500 Nits im SDR-Betrieb existieren zwar, sie haben aber niedrigere Bildwiederholraten oder sind extrem teuer.
Das bedeutet: Der Windows-Desktop, Office-Anwendungen, normale Websites und klassische SDR-Bilder werden nicht automatisch mit 1000 Nits dargestellt. Auch bei aktiviertem Windows-HDR behandelt das Betriebssystem SDR- und HDR-Inhalte als unterschiedliche Helligkeitsbereiche.
HDR-Anwendungen können einzelne Bildbereiche gezielt oberhalb des normalen SDR-Weißpunkts ausgeben. Typische Beispiele sind:
- Sonnenlicht und Reflexionen in einem Spiel
- Scheinwerfer, Feuer oder Explosionen
- helle Lichtquellen in einer dunklen Szene
- entsprechend gemasterte HDR-Videos
- HDR-Bilder in dafür ausgelegten Bildbetrachtern (Beispiel: HDR + WCG Image Viewer)
Ein normaler weißer Hintergrund in Word, Excel oder einem Browser bleibt dagegen SDR-Inhalt. Es gibt in Windows keine allgemeine Benutzereinstellung, die jedes weiße SDR-Pixel pauschal auf die maximale HDR-Spitzenhelligkeit anhebt.
Windows und der Intel-Grafiktreiber bieten verschiedene Kontrast-, Helligkeits- und Energiesparfunktionen, bieten jedoch keinen universellen „1000-Nits-SDR-Modus“. Die tatsächliche Nutzung des HDR-Bereichs bleibt von Betriebssystem, Anwendung, Grafikpipeline und Inhalt abhängig.
Für die Praxis gilt:
- Windows-HDR aktivieren.
- In Spielen den nativen HDR-Modus der jeweiligen Game-Engine verwenden.
- HDR-Helligkeit und Tone Mapping im Spiel an das Display anpassen.
- Bei Videos und Bildern sicherstellen, dass Inhalt und verwendete Anwendung tatsächlich HDR unterstützen.
Die größten Vorteile zeigt das OLED-Panel bei Spielen und Videos, die ihren HDR-Ausgabepfad selbst kontrollieren. Bei klassischen Desktop-Anwendungen bleibt vor allem die hohe SDR-Helligkeit von 500 Nits sowie der OLED-typische Schwarzwert relevant.
OLED im Alltag
Das OLED-Panel besitzt eine spiegelnde Oberfläche. Sie unterstützt den klaren, kontrastreichen Bildeindruck, reflektiert aber Lichtquellen stärker als ein mattes IPS- oder Mini-LED-Display. In hellen Räumen sollte die Position von Fenstern und Lampen deshalb berücksichtigt werden.
Da bei OLED jeder Pixel sein eigenes Licht erzeugt, steigt der Stromverbrauch mit der insgesamt dargestellten Helligkeit. Klassische LCD-Panels arbeiten dagegen mit einer permanenten Hintergrundbeleuchtung und erzeugen Schwarz, indem sie deren Licht möglichst stark blockieren. Dunkle Oberflächen reduzieren daher den Verbrauch von OLED-Panels, weshalb eine konsequente Nutzung von „Dark Mode“ in Betriebssystem, Anwendungen und im Web-Browser tatsächlich die Akkulaufzeit verbessern kann.
Ist Burn-in bei OLED noch ein Thema?
Wie bei jedem OLED-Display besteht ein gewisses Restrisiko von „Burn-in“, also dem „Einbrennen“ dauerhaft sichtbarer Schatten oder „Geisterbilder“. Dies kann durch eine ungleichmäßige Alterung der OLED-Pixel entstehen, wenn helle, statische Bildinhalte über extrem lange Zeit an derselben Position dargestellt werden. Moderne Notebook-OLED-Panels sind in dieser Hinsicht jedoch deutlich robuster als frühere Generationen. Der Schutz vor Burn-in hängt dabei nicht allein von einem vorsichtigen Nutzerverhalten ab.
Die Samsung-OLED-Panels in unseren aktuellen XMG-Laptops verfügen über interne Kompensations- und Schutzmechanismen, die einer ungleichmäßigen Alterung der Pixel entgegenwirken. Diese Mechanismen arbeiten autonom innerhalb des Panels und benötigen keine Unterstützung durch Windows, BIOS, GPU-Treiber oder Control Center. Laut etwa Samsung stehen die genau verwendeten Algorithmen allerdings unter dem Schutz der Vertraulichkeit, weshalb wir über ihre exakte Funktionsweise hier nicht berichten können.
Diese panel-internen Schutzmechanismen reduzieren das praktische Risiko erheblich, können ein OLED-Panel aber wahrscheinlich nicht unter allen denkbaren Nutzungsszenarien vollständig gegen ungleichmäßige Alterung immun machen.
Trotz des gegenüber älteren OLED-Generationen deutlich geringeren Risikos tendieren wir hier zum Leitsatz: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Unsere Empfehlungen zu geeigneten Windows-Einstellungen und weiteren Maßnahmen, mit denen sich unnötige statische Belastungen einzelner Pixel reduzieren lassen, stellen wir in einem separaten Begleitdokument bereit:
Zu unseren Empfehlungen gehören unter anderem folgende Maßnahmen:
- Display im Leerlauf automatisch ausschalten
- Dark Mode in Windows und häufig verwendeten Anwendungen nutzen
- evtl. die Taskleiste automatisch ausblenden lassen
- eine zur Umgebung passende Helligkeit verwenden
- bei Abwesenheit: Display manuell über Fn+F8 ausschalten oder den Bildschirm mit Win+L sperren. Bei gesperrtem Bildschirm schaltet sich das Display ebenfalls nach kurzer Zeit aus – unabhängig von dem im Betriebssystem konfigurierten Timer
Die genauen Klickpfade zu den verschiedenen Einstellungen sind im Dokument aufgeführt. Das Dokument enthält außerdem Empfehlungen für verschiedene Drittanbieter-Apps, mit denen sich statische Bildinhalte noch weiter reduzieren lassen:
| Beschreibung | |
|---|---|
| Dark Reader Website · Edge · Chrome · Firefox | Versetzt die meisten Websites in einen Dark Mode und erhält dabei eine gute Lesbarkeit. Einzelne Websites lassen sich bei Bedarf ausschließen. |
| AutoHideDesktopIcons Website | Blendet Desktop-Symbole nach einer frei wählbaren Verzögerung automatisch aus und reduziert damit die Anzahl dauerhaft statischer Elemente. |
| OLEDShift GitHub | Verschiebt Fensterpositionen im Laufe der Zeit geringfügig, sodass statische Bedienelemente nicht dauerhaft exakt dieselben Pixel belasten. |
| Lively Wallpaper Website | Bietet animierte oder dynamische Hintergrundbilder. Wir empfehlen dabei möglichst dunkle, dezente Motive. |
Wenn du weitere Fragen zum OLED-Panel deines XMG-Gaming-Laptops hast, kannst du dich jederzeit an uns wenden.
Warum gibt es das OLED-Display nicht mit AMD?
Dass wir das neue OLED-Panel nur im XMG NEO 16 (M26) mit Intel anbieten können hängt mit der Validierung durch den CPU- und die Zusammenarbeit mit dem Panelhersteller zusammen.
Die Panels von Laptop-Displays müssen pro Plattform so validiert werden, dass HDR/SDR-Verhalten, Stabilität und Energieeffizienz in allen vorgesehenen Betriebsarten reproduzierbar passen. Gerade bei OLED ist das historisch bedingt etwas kompliziert.
Ein Beispiel für solche plattformspezifischen Unterschiede betrifft die HDR-relevante Helligkeits- und Panel-Ansteuerung über eDP: Dort existieren in der Praxis sowohl eine standardisierte VESA-Variante als auch eine Intel-spezifische (proprietäre) Variante. Je nachdem, was ein Panel (und dessen TCON) in der jeweiligen Generation erwartet bzw. am besten unterstützt, kann das Auswirkungen darauf haben, ob sich ein Panel in andere Plattformen integrieren lässt.
Hinzu kommt, dass moderne OLED-Panels in sehr hohen Stückzahlen für standardisierte Plattformen entwickelt werden. Individuelle Firmware-Abzweigungen für einzelne Laptop-Modelle und kleinere Produktionsvolumen werden insbesondere von großen Panel-Herstellern wie Samsung nicht ohne Weiteres angeboten. Ohne Unterstützung des Panel-Herstellers lässt sich eine zweite, plattformspezifische Integration nicht umsetzen.
Die Einschränkung ist also keine künstliche Produktsegmentierung. Wir behalten das Thema für zukünftige Panel-Generationen im Blick. Sobald ein OLED-Panel plattformübergreifend fehlerfrei integrierbar ist, würden wir OLED sehr gern auch auf AMD-Plattformen anbieten. Aktuell gibt es diesbezüglich aber keine Pläne – es stehen uns schlicht keine in allen Belangen passenden und mit AMD kompatiblen OLED-Panels zur Verfügung.
Ausgewählte Beispielbilder und -Videos für HDR1000-Displays
HDR lässt sich nur schwer mit Worten oder herkömmlichen Screenshots vermitteln. Der entscheidende Unterschied besteht schließlich gerade darin, dass ein HDR-Display deutlich hellere Bildbereiche darstellen kann als ein klassischer SDR-Bildschirm. Wer denselben Inhalt auf einem SDR-Display betrachtet, sieht zwangsläufig nur eine entsprechend heruntergerechnete Darstellung.
Für Besitzer eines HDR-fähigen Displays haben wir deshalb eine Auswahl mit echten HDR-Bilddateien und -Videos zusammengestellt. Die Inhalte eignen sich nicht nur für das OLED- und Mini-LED-Display des XMG NEO 16 (M26), sondern grundsätzlich auch für andere HDR-fähige Laptops und Monitore.
| Beschreibung | Datei-Format | Benötigter Medienbetrachter | Links |
|---|---|---|---|
| OPR-Testbilder von OPR1 bis OPR100 in HDR1000 | JXR (JPEG XR), scRGB, bis 1000 Nits | HDR + WCG Image Viewer | Download |
| HDR-Beispiel-Hintergrundbilder von Microsoft | JXR (JPEG XR), scRGB, Wide Gamut, ca. 770~1380 Nits | HDR + WCG Image Viewer | Download, Quelle |
| Ultra HDR Samples von Mishaal Rahman | JPEG_R (Ultra HDR JPEG mit Gain Map) | Google Chrome | Download, Quelle |
| Sol Levante (2020) | QuickTime MOV / Apple ProRes 4444 XQ, 4K/24p, BT.2020/PQ (ST 2084), 1000-nit HDR10 master | VLC media player | Download (35 GB; Rechtsklick → Link speichern als…), Quelle (Netflix Open Content) |
| Chimera (2014) | MP4, DCI 4K/60p, P3/PQ (ST 2084) | VLC media player | Download (10 GB; Rechtsklick → Link speichern als…), Quelle (Netflix Open Content) |
Unsere OPR-Testbilder stehen lizenzfrei zur Verfügung (CC0 1.0, Public Domain). Sie stammen aus unserem eigenen Display-Testverfahren. Sie bestehen aus unterschiedlich großen weißen Flächen auf schwarzem Hintergrund und dienen dazu, die maximale HDR-Helligkeit bei verschiedenen On-Pixel Ratios zu messen.
Die Microsoft-Beispielbilder (fünf an der Zahl) sind nicht auf einen einheitlichen HDR-Peak normalisiert. Eine Analyse der decodierten scRGB-Pixelwerte ergibt je nach Bild maximale Luminanzwerte von rund 770 bis 1380 Nits. Eine Lizenzangabe ist nicht enthalten – wir gehen davon aus, dass wir sie hier mit Quellenangabe frei verlinken können.
Die letzten drei Einträge in der o.g. Tabelle stehen unter CC BY 4.0. Sie können damit auch kommerziell genutzt und weitergegeben werden. Bei einer eigenen Veröffentlichung müssen die jeweiligen Vorgaben zur Namensnennung beachtet werden.
Die Tabelle gibt an, welchen Bildbetrachter bzw. Video-Player wir für die jeweilige Datei empfehlen. Nicht jede Windows-Anwendung unterstützt alle hier verwendeten HDR-Formate und Farbräume zuverlässig. Windows-Bordmittel (Fotos-App und „Film & TV“-App) können diese Medien zwar in der Regel öffnen, stellen aber ihre HDR-Inhalte nicht unbedingt korrekt dar (Stand: August 2026).
Damit die Inhalte in den empfohlenen Medienbetrachtern korrekt dargestellt werden, muss HDR in Windows für das jeweilige Display aktiviert sein.
Zusätzlich gibt es noch einen populären Thread auf Reddit mit Beispiel-Bildern. Es handelt sich dabei um JXR-Snapshots verschiedener Demo-Reels, welche Panel-Hersteller mit ihren Partnern teilen. Da die Lizenzbedingungen dieser Demo-Reels unklar sind (man muss davon ausgehen, dass sie nicht lizenzfrei sind), verlinken wir diese Testbilder nicht direkt.
Übrigens: Windows unterstützt inzwischen das JXR-HDR-Format auch für Desktop-Hintergrundbilder (Quellen: Neowin und Windows-Blog). Daher auch die oben verlinkten HDR-Beispiel-Hintergrundbilder.
Wer HDR auch in Spielen ausprobieren möchte, kann mit NvTrueHDR NVIDIAs RTX-HDR-Konvertierung direkt auf Treiberebene für viele DirectX-Spiele aktivieren – auch für Titel ohne native HDR-Unterstützung. Das Tool ist eine Alternative zur RTX-HDR-Funktion der NVIDIA App und bietet zusätzliche Einstellmöglichkeiten für Qualität und HDR-Verhalten.
Hybrid-Grafik, MUX-Schalter und variable Bildwiederholrate
NVIDIA Optimus und der MUX-Switch
Alle aktuellen XMG-Laptops mit dedizierter Grafikkarte besitzen einen MUX-Schalter – so auch das XMG PRO 16 und XMG NEO 16. Damit kann das interne Display entweder über die integrierte Grafikeinheit des Prozessors oder direkt über die NVIDIA-Grafikkarte angesteuert werden. Siehe FAQ-Beitrag:
Mit aktiviertem NVIDIA Optimus rendert die NVIDIA-GPU anspruchsvolle Anwendungen, während die Bildausgabe über die energieeffizientere iGPU erfolgt. Das reduziert den Energieverbrauch im Alltag und erlaubt es, die NVIDIA-GPU bei geringer Last vollständig abzuschalten.
Im dGPU-Modus ist das interne Display direkt mit der NVIDIA-Grafikkarte verbunden. Dadurch entfällt der zusätzliche Übertragungspfad über die iGPU. Das senkt die Latenz und ermöglicht bei den 300-Hz-Panels die volle maximale Bildwiederholrate.
Der Wechsel zwischen beiden Modi erfolgt über das Control Center oder das BIOS. Bei Modellen ohne Advanced Optimus ist dafür ein Neustart erforderlich.
Variable Refresh Rate auf OLED und IPS
Das OLED- und das IPS-Display des XMG NEO 16 (M26) unterstützen Variable Refresh Rate über die Intel-iGPU, wenn NVIDIA Optimus aktiviert ist.

Beim OLED-Panel arbeitet VRR zwischen 60 und 240 Hz. Fällt die Framerate unter 60 FPS, kann das Display seine Bildwiederholrate nicht mehr direkt an die ausgegebenen Frames anpassen. Ohne V-Sync oder ähnliche Verfahren entsteht dann „Tearing“: Teile zweier aufeinanderfolgender Frames sind kurz gleichzeitig als horizontaler Versatz im Bild sichtbar. Das ist kein Fehler und je nach Spiel unterschiedlich auffällig. Wer dauerhaft unter 60 FPS liegt, fährt in der Regel ohnehin besser damit, die Grafikeinstellungen etwas zu reduzieren um die FPS zu erhöhen.
Das 300-Hz-IPS-Panel unterstützt ebenfalls VRR über NVIDIA Optimus. Durch die Anbindung an die iGPU ist es allerdings auf 240 Hz limitiert. Der VRR-Bereich liegt beim IPS-Panel zwischen 100 und 240 Hz. Deaktiviert man NVIDIA Optimus, kann das Panel mit 300 Hz und leicht reduzierter Latenz betrieben werden – aber dann ohne VRR.
Externe Monitore sind davon unabhängig. HDMI 2.1 und Mini DisplayPort 2.1 sind direkt mit der NVIDIA-GPU verbunden und unterstützen kompatible G-SYNC- und FreeSync-Monitore. Die beiden USB-C-Ausgänge laufen über die Intel-iGPU und unterstützen je nach angeschlossenen Displays ebenfalls VRR bzw. Adaptive Sync.
Unterschiede zwischen XMG PRO und XMG NEO
Die aktuellen Varianten des XMG PRO 16 einschließlich der Value Edition und das XMG NEO 16 teilen viele grundlegende Eigenschaften: leistungsstarke HX-Prozessoren, NVIDIA-Grafikkarten bis zur GeForce RTX 5070 Ti oder (beim XMG NEO) darüber hinaus, aufrüstbaren Arbeitsspeicher, zwei M.2-Steckplätze und eine umfangreiche Anschlussausstattung.


Aufgrund weiterer Ähnlichkeiten im Gehäuse-Design, der Tastatur und der Anschluss-Ausstattung stellt sich natürlich die Frage: wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen diesen beiden Flagship-Serien?
Die folgende Tabelle bildet alle relevanten Gemeinsamkeiten und Unterschiede ab:

Für weitere Informationen empfehlen wir einen Blick ins Datenblatt und in den Shop-Konfigurator:
Was ist neu am XMG PRO 16 Value Edition (M26)?
Das XMG PRO 16 Value Edition (M26) ist eine punktuelle Weiterentwicklung der bisherigen Value Edition von 2025. Wie die obige Tabelle zeigt, bleiben der Intel Core i9-14900HX, das 300-Hz-IPS-Display, die Anschlussausstattung und die grundlegende Gehäuseplattform unverändert. Die wichtigste Neuerung ist die GeForce RTX 5070 Laptop-GPU mit 12 statt bisher 8 GB GDDR7.
Diese Variante bietet grundsätzlich die gleiche GPU-Rechenleistung: Taktrate, Anzahl der CUDA-Cores und Speicher-Interface sind identisch zur vorherigen RTX 5070 Laptop GPU. Sie kann nun mit dem um den Faktor 1,5 vergrößerten Grafikspeicher jedoch größere Assets aufnehmen – etwa höher aufgelöste Texturen ohne Performance-Verluste. Weitere Details dazu führen wir in diesem FAQ-Artikel auf:
Im Zuge dieses Upgrades haben wir auch das Kühlsystem überarbeitet. Ein zusätzlicher dritter Lüfter (bereits bekannt vom XMG NEO) kühlt den Arbeitsspeicher und leitet die vom RAM nur moderat aufgewärmte Luft dann über den zentralen Bereich des CPU-/GPU-Kühlkörpers nach außen ab. Dementsprechend besitzt die Unterschale zusätzliche Belüftungsöffnungen sowohl in der Luftzufuhr als auch -abfuhr.
Durch dieses Airflow-Upgrade und einige Detailoptimierungen am Mainboard steigt der Spielraum bei gleichzeitiger hoher CPU- und GPU-Last: Mit Core i9-14900HX und RTX 5070 erreicht die M26 Value Edition im kombinierten CPU+GPU-Stresstest dauerhaft stabile 195 Watt. Damit liegt das kombinierte Power-Limit der neuen RTX-5070-Konfiguration auf demselben Niveau wie zuvor bei den 2025er-Varianten des XMG PRO 16 mit RTX 5070 Ti. Die M25-Konfiguration mit RTX 5070 und 8 GB VRAM war hingegen lediglich auf nur 180 Watt ausgelegt.
Der zusätzliche Spielraum kommt insbesondere jenen Szenarien zugute, in denen CPU und GPU gleichzeitig stark ausgelastet werden.
Das XMG PRO 16 Value Edition (M25) bleibt parallel im Programm. Dadurch ergänzen sich die Varianten: Das M26 konzentriert sich auf die neue RTX 5070 mit 12 GB VRAM, während das M25 weiterhin Konfigurationen mit RTX 5060 und der schnelleren RTX 5070 Ti abdeckt. Die M25-Variante mit RTX 5070 Ti wird keinen Refresh mit drittem Lüfter erhalten. Sie hat allerdings aufgrund der höheren maximalen GPU-Leistungsaufnahme ohnehin einen etwas größeren Kühlkörper als die Varianten mit RTX 5060 und RTX 5070.
Blick ins Innere
XMG NEO 16
Das innenseitige Layout des XMG NEO 16 mit Intel und AMD ist weitgehend identisch, daher genügt hier ein einziges Foto:

Ein Foto mit entfernten RAM- und SSD-Heatshields gibt es hier. Eine Anleitung, wie man diese Heatshields entfernt, befindet sich auf den jeweiligen Produktseiten in unserem Download-Portal.
Der Kanal im Inneren des Kühlkörpers für die optionale XMG OASIS-Wasserkühlung lässt sich so darstellen:

XMG PRO 16
Im XMG PRO 16 kommt hingegen ein anderer Kühlkörper zum Einsatz – ohne Wasserkanal:

Dieses Foto zeigt das XMG PRO 16 (M25) mit RTX 5070 Ti. Ein Foto des XMG PRO 16 Value Edition (M26) mit drittem Lüfter wird nachgereicht.
Die Lüfter und Heatsinks im XMG NEO 16 haben eine Bauhöhe von 12 Millimetern, im XMG PRO 16 (welches auch insgesamt etwas flacher gebaut ist) liegen wir bei 10 Millimetern. Daraus ergeben sich auch die leicht unterschiedlichen Power Limits für CPU-only und kombinierte CPU+GPU-Last.
Gemeinsames Mainboard-Ökosystem
Seit der E25-Generation von XMG PRO und XMG NEO galt bisher: das GPU-Board ist vom Mainboard getrennt.

Dieser semi-modulare Ansatz hilft uns bei der Produktentwicklung und ist einer der Gründe, weshalb wir XMG PRO und XMG NEO in so vielen Varianten anbieten können. Einen Leitartikel zu diesem Mainboard-Design gibt es hier:
Das neue XMG PRO 16 Value Edition (M26) stellt hierbei erstmals wieder eine Ausnahme dar: Die neue Konfiguration mit Core i9-14900HX und GeForce RTX 5070 mit 12 GB verwendet wieder eine durchgehende Hauptplatine.
Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine vollständig neue Mainboard-Architektur. Das grundlegende Layout und die Position der wesentlichen Baugruppen und Anschlüsse entsprechen weiterhin der bisherigen Plattform. Vereinfacht gesagt sind die beiden bisher getrennten Platinen dort, wo zuvor die Board-to-Board-Verbindung saß, nun über einen durchgehenden PCB-Bereich fest miteinander verbunden.
Diese Änderung dient der Kostenoptimierung dieser spezifischen Value-Edition-Konfiguration. Die neue RTX 5070 mit 12 GB erhöht gegenüber der bisherigen 8-GB-Ausführung unter anderem die Materialkosten für den Grafikspeicher. Mit der einteiligen Platine können wir einen Teil dieser Mehrkosten kompensieren, ohne die Ausstattung des Laptops an anderer Stelle einzuschränken.
Für den normalen Betrieb ergeben sich daraus keine funktionalen Unterschiede. Anschlüsse und Features bleiben identisch, und auch das System-BIOS entspricht weiterhin der bisherigen M25 Value Edition mit Core i9-14900HX.
XMG OASIS: externe Wasserkühlung für das XMG NEO 16
Was ist die XMG OASIS?
Die XMG OASIS ist eine externe Wasserkühlung für das XMG NEO 16. Sie ergänzt die interne Luftkühlung des Laptops um einen zusätzlichen Flüssigkeitskreislauf: Eine Pumpe fördert destilliertes Wasser durch einen in das Kühlsystem des Laptops integrierten Kühlkanal. Die dort aufgenommene Wärme wird anschließend über Radiator und Lüfter der XMG OASIS an die Umgebung abgegeben.

Das XMG NEO 16 bleibt hat auch ohne XMG OASIS eine vollwertige Luftkühlung, welche für die volle GPU-Leistung aller angebotenen Grafikkarten ausgelegt ist. Mit den Top-Grafikkarten GeForce RTX 5080 und 5090 erreichen alle Varianten des XMG NEO 16 bereits mit Luftkühlung eine dauerhafte kombinierte CPU- und GPU-Leistung von 240 Watt.
Die XMG OASIS kommt zusätzlich zum Einsatz und entlastet vor allem die internen Lüfter. Mit angeschlossener XMG OASIS erhöht sich das kombinierte Dauerlimit des XMG NEO 16 (M26) auf bis zu 300 Watt und senkt dabei gleichzeitig die Temperaturen und Geräuschkulisse.
Leistung, Temperaturen und Lautstärke
Wie stark sich die zusätzliche Kühlleistung auswirkt, hängt vom jeweiligen Lastfall ab. Wir vergleichen im Folgenden das XMG NEO 16 (A25) mit Ryzen 9 9955HX3D mit dem zum neuen M26-Modell weitgehend baugleichen XMG NEO 16 (E25) mit Core Ultra 9 275HX. Beide Modelle sind mit der Top-GPU ausgestattet und treten mit Luft- und Wasserkühlung gegeneinander an.
Disclaimer: „CPU-Temperatur“ gibt in den u.a. Tabellen stets einen Mittelwert über alle 16 bzw. 24 Kerne an. In anderen Zusammenhängen wird hingegen oftmals nur der Hot-Spot-Wert angegeben, also der im jeweiligen Moment jeweils heißeste Messpunkt.
CPU-only
Bei reiner CPU-Last fällt der Nutzen je nach Plattform unterschiedlich aus:

Im Cinebench-R23-Dauertest steigt die dauerhaft anliegende CPU-Power beim AMD-System von 135 auf 159 W. Gleichzeitig sinkt die durchschnittliche CPU-Temperatur von 91 auf 87 °C, während der Cinebench-Score um rund 5 % steigt.

Beim Intel-System steigt die dauerhaft anliegende CPU-Power deutlicher von 159 auf 199 W. Die CPU nutzt den zusätzlichen thermischen Spielraum dabei nicht für eine niedrigere Temperatur, sondern für mehr Leistung: Die durchschnittliche Kerntemperatur liegt in beiden Fällen bei 95 °C, während der Cinebench-Score um rund 13 % auf 40.268 Punkte steigt.
Die beiden Ergebnisse zeigen gleichzeitig, warum sich zusätzliche elektrische Leistung nicht proportional in mehr Rechenleistung übersetzt. Der Ryzen 9 9955HX3D befindet sich bei 135 W bereits relativ weit oben auf seiner Effizienzkurve und gewinnt aus weiteren 24 W nur noch vergleichsweise wenig zusätzliche Performance. Der Core Ultra 9 275HX kann den zusätzlichen Power- und Temperaturspielraum in diesem Lastfall stärker in Mehrleistung umsetzen.
CPU+GPU-Stress-Test
Bei gleichzeitig maximaler CPU- und GPU-Last wird der Vorteil der XMG OASIS noch einmal deutlicher. Für diesen Worst-Case-Test kombinieren wir Prime95 mit dem 3DMark Steel Nomad Stress Test.

Bereits mit reiner Luftkühlung hält die GeForce RTX 5090 in beiden Systemen dauerhaft rund 173 W. Mit XMG OASIS bleibt diese GPU-Power vollständig erhalten, während gleichzeitig deutlich mehr Spielraum für den Prozessor entsteht.

Beim AMD-System steigt die dauerhaft anliegende CPU-Power von 65 auf 110 W. Gleichzeitig sinkt die GPU-Temperatur von 82 auf 70 °C, die durchschnittliche CPU-Temperatur von 77 auf 75 °C.

Beim Intel-System steigt die CPU-Power ebenfalls von 65 auf 110 W – also um fast 70 %. Die GPU hält weiterhin ihre 173 W und wird gleichzeitig statt 81 nur noch 71 °C warm. Die durchschnittliche CPU-Temperatur steigt lediglich von 83 auf 85 °C, allerdings bei der erheblich höheren CPU-Leistungsaufnahme.
Der 3DMark-Score verändert sich in diesem kombinierten Test nur geringfügig, da er weiterhin primär die GPU bewertet. Der eigentliche Zugewinn liegt hier in der deutlich höheren gleichzeitig verfügbaren CPU-Leistung. Das ist beispielsweise für Workloads relevant, die CPU und GPU parallel stark beanspruchen.
Lautstärke
Neben Leistung und Temperaturen ist die Akustik ein wesentlicher Vorteil der XMG OASIS. Das XMG NEO 16 verfügt bereits mit reiner Luftkühlung über große Lüfter mit einem vergleichsweise tiefen und damit angenehmen Geräuschprofil.

Mit angeschlossener XMG OASIS wird ein erheblicher Teil der Abwärme über den externen Radiator abgeführt. Die internen Lüfter können dadurch langsamer arbeiten, wodurch das Geräusch des Laptops nochmals deutlich zurückgeht.
In unserem Steel-Nomad-Lautstärketest reduziert sich der gemessene Maximalpegel beispielsweise im Profil Overboost Extreme von 52,4 auf 47,4 dB. Auch in den niedrigeren Leistungsprofilen fällt die Geräuschentwicklung mit XMG OASIS weiter ab.
XMG OASIS im Video: Einrichtung, Betrieb und FAQ
Wie die XMG OASIS angeschlossen, befüllt und im Alltag verwendet wird, zeigen wir ausführlich in unserem aktuellen Video. Dort gehen wir unter anderem auf die selbstversiegelnden Anschlüsse der aktuellen Generation, die Steuerung über das XMG Control Center, das Trennen und Transportieren des Laptops sowie die empfohlenen Schritte zur Wartung des Wasserkreislaufs ein. Außerdem zeigen und erläutern wir die oben zusammengefassten Benchmark- und Lautstärkemessungen im Detail.

Weitere Informationen findest du in unserem Help Center:
Weitere Technik-Themen im Detail
SSD-Kühlung mit PCI-Express 5.0
PCI-Express-5.0-SSDs sind inzwischen kein Novum mehr – selbst ein flaches Ultrabook wie das SCHENKER ELEMENT 16 unterstützt inzwischen diese rasant schnellen Laufwerke.

Die Kühlung solcher Flagship-SSDs bleibt jedoch nach wie vor ein wichtiges Thema – weshalb wir in allen Modellen, welche Gen5-SSDs unterstützen, entsprechende Kühlflächen verbauen bzw. die SSDs über großzügig bemessene Wärmeleitpads mit den Gehäuseinnenwänden verbinden.
Im XMG NEO 16 etwa wird die Abwärme einer Gen5-SSD über Wärmeleitpads und Heatshield an die Aluminium-Unterschale weitergegeben. Dadurch verteilt sich die Wärme über eine größere Fläche und lokale Hotspots am SSD-Controller werden reduziert. Im XMG PRO 16 funktioniert es ähnlich – nur dass der Kühlkörper dort an eine Oberfläche auf der Innenseite der Kunststoffunterschale andockt.

In einem zehnminütigen Dauerschreibtest mit der Samsung SSD 9100 PRO hielt diese Lösung die Schreibrate ohne thermisches Throttling konstant:

Das grüne Diagramm zeigt hier die SSD-Variante ohne Samsung-Kühlkörper, aber eben mit unserer Kühllösung im geschlossenen Laptop-Gehäuse.
Das Ergebnis: unsere Lösung steht der Hersteller-eigenen Lösung in nichts nach. Beide Varianten halten eine durchgehend konstante Schreibrate im Rahmen der PCI-Express-5.0-Spezifikationen ohne jegliches Throttling. Die Temperaturkurven konvergieren bereits nach wenigen Minuten und stabilisieren sich bei ca. 64 °C SSD-Temperatur.
Da die CPU in diesem Szenario nur wenig Last erzeugt, bleiben auch die Lüfter des Laptops relativ leise. Weitere Informationen gibt es in diesem FAQ-Artikel:
Tuning-Möglichkeiten
Das XMG PRO 16 und XMG NEO 16 unterstützen die folgenden Funktionen in allen aktuell erhältlichen Laptop-Varianten:
- Vorkonfigurierte Performance-Profile von Balanced bis Overboost.
- Erstellung eines manuellen Performance-Profils mit benutzerdefinierten CPU- und GPU-Power-Limits, inkl. Anpassung von PL1, PL2 und PL4, bzw. SPL, sPPT und fPPT.
- Manuelle Anpassung des MUX-Switch (Wechsel zwischen MSHybrid, iGPU-only und dGPU-only).
- Option zur Deaktivierung von TPM 2.0.
- Option zur Deaktivierung von Secure Boot.
- Automatisch aktivierte Unterstützung für Virtualisierungstechnologien.
- Einrichtung von Hardware-Verschlüsselung mit kompatiblen SSDs.
Diese Angaben gelten sowohl mit AMD als auch mit Intel. Die folgende Tabelle stellt hingegen Optionen dar, in denen sich die Plattformen zwischen Intel und AMD unterscheiden:
| XMG NEO (A25) mit AMD | XMG PRO (M25/M26) und XMG NEO (M26) mit Intel |
|---|---|
| Vorhanden: ✅ Optimierung von PBO (Precision Boost Overdrive) ab Werk in Absprache mit AMD, inklusive Optimierung von TDC und EDC. ✅ Standard-Frequenz-/Spannungskurve gemäß der Richtlinien von AMD. ✅ Automatische Unterstützung von DDR5-5600 CL46 (SO-DIMM). ✅ Optionen zur Deaktivierung des zweiten CCDs (Core Chiplet Die). ✅ Optionen zur Deaktivierung von SMT (Simultaneous Multithreading). ✅ Manuelle Anpassung von CPU Curve Optimizer (Undervolting).* ✅ Optionen zur Anpassung von Speicher-Taktraten und -Latenzen* *markierte Optionen stehen mit AMD erst seit BIOS N.1.12A10 zur Verfügung. Nicht vorhanden: ❌ Optionen zum Laden von XMP- oder EXPO-Profilen. ❌ Manuelle Anpassung von PBO, TDC oder EDC. ❌ Einrichtung von RAID. | Vorhanden: ✅ Manuelles Undervolting über das BIOS-Setup. ✅ Deaktivierung von Undervolt Protection, um manuelles Undervolting auch über Windows-Software zu erlauben. ✅ Manuelle Anpassung von Speicher-Taktraten und -Latenzen. ✅ Manuelles Laden von XMP-Profilen. ✅ Individuelle Kern-Konfigurationen, z. B. Deaktivierung einzelner E-/P- oder aller E-Cores. ✅ Vordefinierte Profile mit AC Loadline-Tuning. ✅ Automatische Unterstützung von DDR5-5600 CL46 (SO-DIMM). ✅ Automatische Unterstützung von DDR5-6400 CL52 (CSO-DIMM).* ✅ Einrichtung von RAID-Verbund, insbesondere RAID 1. *markierte Optionen gelten nur für Varianten mit Intel Core Ultra 9 HX-Serie, also nicht für den i9-14900HX im XMG PRO 16 VE (M25/M26). |
Länge des Stromkabels
Das XMG NEO mit RTX 5080 und RTX 5090 wird mit einem 420-Watt-Netzteil geliefert. Diese Leistung ist bei RTX 5080 und RTX 5090 erforderlich, um auch mit XMG OASIS die maximal vorgesehenen kombinierten Power-Limits abzudecken – die Wasserkühlung ermöglicht eine höhere Leistungsaufnahme bei gleichzeitiger Auslastung von CPU und GPU.
Dieses Netzteil verfügt über ein vergleichsweise kurzes, nur 80 cm langes Kabel zwischen Netzteil und Stromanschluss des Laptops. Ein solch relativ kurzes Gleichstromkabel ist erforderlich, um eine ausreichend stabile Stromstärke zu gewährleisten. Dies ist insbesondere deshalb nötig, weil das Kabel bei Verwendung zusammen mit der XMG OASIS quasi verlängert wird:
- Das 420-Watt-Netzteil wird an die XMG OASIS angeschlossen.
- Ein DC-Verlängerungskabel verbindet die OASIS mit dem XMG NEO.
- Der Strom vom 420-Watt-Netzteil wird über die OASIS an den Laptop weitergeleitet.
Alternativ bieten wir kleinere Netzteile mit geringeren Wattzahlen und längeren Stromkabeln an. Hier ist eine Vergleichstabelle aller empfohlenen und unterstützten Ladegeräte:
| Modellnummer | Abmaße | Gewicht (mit Netzkabel) | Stromkabel zum Laptop | |
|---|---|---|---|---|
| 150 W USB-C | FSP150-APDBR01 | 113,5 x 64,5 x 23 mm | 466 g | 150 cm |
| 240 W | FSP240-ACBU3 FSP250-ACBU3 | 127 x 71 x 25,6 mm | 611 g | 120 cm |
| 330 W | FSP330-ACAU3 | 165 x 75,6 x 25,8 mm | 751 g | 120 cm |
| 420 W | FSP420-ACAU3 | 178,5 x 81,6 x 27 mm | 834 g | 80 cm |
Das Netzkabel auf der anderen Seite des Netzteils ist hingegen abnehmbar und austauschbar; ab Werk liefern wir ein 1,8 m langes Kabel mit.
Hinweise:
- Bei Luftkühlung reicht das kleinere 330-Watt-Netzteil bei voller Auslastung von CPU und GPU zu 100 % – auch im „Overboost“-Modus.
- Das noch kleinere 240-Watt-Netzteil sollte hingegen im „Enthusiast“-Modus verwendet werden. Im Overboost-Modus (bei voller CPU- und GPU-Auslastung) würde es überlastet werden und sich ausschalten, wodurch der Laptop in den Akkubetrieb wechseln würde. Im „Enthusiast“-Modus kann man es aber voll ausfahren.
Unsere Empfehlung:
- Installiere das originale 420-Watt-Ladegerät mit einem ausreichend langen Netzkabel fest an deinem Hauptarbeitsplatz.
- Kaufe ein zweites Netzteil mit geringerer Wattzahl, geringerem Gewicht und längerem Kabel für den mobilen Einsatz.
Weitere Informationen findest du in diesem Artikel:
Wi-Fi 7 und das XMG NEO 16 mit AMD
Das XMG NEO 16 (M26) und das XMG PRO 16 Value Edition (M26) unterstützen Wi-Fi 7. Bei den übrigen Intel-basierten Varianten des XMG PRO 16 steht Wi-Fi 7 je nach Konfiguration als Upgrade zur Verfügung.
Das XMG NEO 16 (A25) unterstützt Wi-Fi 6E einschließlich des 6-GHz-Bandes. Ein Upgrade auf Wi-Fi 7 wird für diese Modellgeneration nicht unterstützt. Die Einschränkung betrifft nicht nur das ab Werk angebotene WLAN-Modul. Auch ein eigenständiger Tausch gegen ein Wi-Fi-7-Modul ist nicht freigegeben:
- Mit Intel Wi-Fi 7 BE200 startet die AMD-Plattform nicht.
- Module auf Basis von MediaTek MT7925 erreichen auf dieser Plattform nicht den vorgesehenen Wi-Fi-7-Betrieb.
Die Hintergründe liegen in der Plattformintegration und regulatorischen Freigabe der Funklösung. Für das XMG NEO 16 (A25) ist daher keine Änderung vorgesehen. Das vorhandene Wi-Fi 6E bleibt für aktuelle Router und entsprechend ausdimensionierte Internetanschlüsse weiterhin eine leistungsfähige Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Steht für das XMG NEO 16 (A25) ebenfalls ein Refresh an?
Nein. Für die aktuelle Produktgeneration ist kein Refresh des XMG NEO 16 (A25) geplant.
Das Modell bleibt unverändert im Programm und wird weiterhin neu produziert. Es erhält weder eine neue Generationsbezeichnung noch ein Rebranding.
Der Grund ist einfach: AMD hat keinen Nachfolger oder Refresh für den Ryzen 9 9955HX und Ryzen 9 9955HX3D angekündigt. Beide Prozessoren bleiben die aktuellen AMD-Flaggschiff-CPUs dieser Klasse. Auch die verfügbaren NVIDIA-Grafikkarten sind mit denen des XMG NEO 16 (M26) identisch.
Beim Intel-basierten M26 ergeben sich zwei konkrete Neuerungen:
- der neue Core Ultra 9 290HX Plus
- das neue, nur mit der Intel-Plattform kompatible OLED-Display
Beides lässt sich nicht auf das AMD-Modell übertragen. Das XMG NEO 16 (A25) bleibt deshalb die aktuelle AMD-Variante – ein rein kosmetisches Rebranding auf eine 2026er-Generationsbezeichnung findet nicht statt. Das XMG NEO 16 (M26) ersetzt ausschließlich das frühere Intel-Modell E25.
Warum gibt es kein XMG NEO 17 mehr?
Das Feature-Set und die Leistungsklasse des XMG NEO wird es auf absehbare Zeit nur im 16-Zoll-Gehäuse geben, da es sich dabei global betrachtet um die von Endkunden für High-Performance-Laptops am meisten nachgefragte Gehäuse-Größe handelt. Für Anwender, die ein größeres Display bevorzugen und das zusätzliche Gewicht nicht scheuen, planen wir inzwischen aber die Veröffentlichung eines neuen XMG PRO 18. Alle Informationen:
Das Modell basiert technisch weitgehend auf der Plattform des XMG PRO 16, kombiniert diese aber mit einem größeren Gehäuse und einigen zusätzlichen Eigenschaften. Die reguläre Variante ist mit Intel Core Ultra 9 290HX Plus, GeForce RTX 5070 Ti und einem 300-Hz-IPS-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln geplant. Ergänzend befindet sich eine Value Edition mit Core Ultra 7 270HX Plus, GeForce RTX 5070 mit 12 GB VRAM und einem 180-Hz-Display in Entwicklung. Beide Varianten bieten unter anderem ein größeres Vier-Lautsprecher-System, ein größeres Glas-Touchpad, einen 99-Wh-Akku und ein für die 18-Zoll-Klasse vergleichsweise schlankes Gehäuse.
Preis und finaler Verfügbarkeitstermin werden erst zum offiziellen Launch bekanntgegeben – voraussichtlich noch vor Ende September 2026.
Konfigurieren und bestellen
XMG PRO und XMG NEO 16 mit AMD und Intel können auf bestware konfiguriert und bestellt werden:
Zum Konfigurator: XMG PRO 16 (M25)Zum Konfigurator: XMG PRO 16 Value Edition (M25)
Zum Konfigurator: XMG PRO 16 Value Edition (M26)
Zum Konfigurator: XMG NEO 16 (A25)
Zum Konfigurator: XMG NEO 16 (M26)
Die folgenden Inhalte dokumentieren den Stand früherer Produkt-, Firmware- und Treiberphasen aus dem Jahr 2025. Sie bleiben aus Gründen der Transparenz erhalten, sind für aktuelle Kaufentscheidungen aber nicht mehr maßgeblich.
Verteilung der Vorbestellungen: GPU- und CPU-Konfigurationen
10. April 2025: Die folgende Grafik veranschaulicht in zwei Tortendiagrammen das ungefähre Mengenverhältnis unserer aktuellen Vorbestellungen beim XMG NEO 16 (2025). Diese Werte stellen lediglich eine Momentaufnahme dar – sie werden sich im Laufe der nächsten Wochen und Monate sicherlich weiter austarieren.

Auf der linken Seite ist zu sehen, wie sich die Bestellungen auf die verfügbaren GPU-Optionen verteilen. Aktuell liegt die RTX 5090 vorn – ein typisches Bild zum Start einer neuen Generation. Viele Early Adopter haben gezielt auf das Top-Modell gewartet und entsprechend langfristig dafür eingeplant. Im weiteren Verlauf des Produktzyklus verschiebt sich das Verhältnis oftmals zugunsten der „Mid-Range“-Modelle.
Das rechte Diagramm zeigt, welchen Anteil die verschiedenen CPU-Varianten an den bisherigen Vorbestellungen einnehmen. Zählt man beide AMD-Optionen zusammen, liegt AMD derzeit insgesamt vorn. Da der AMD Ryzen 9 9955HX3D jedoch noch nicht ausgeliefert wird, hat Intel einen leichten Überhang in der aktuellen Produktionscharge. Die Mengenverhältnisse haben auch entsprechende Auswirkung auf die Produktionsplanung bei unserem ODM-Partner. Wir gehen davon aus, dass sich das Verhältnis weiter verschieben wird, sobald alle Varianten durchgängig verfügbar sind.
Eine detailliertere Aufschlüsselung der Kombinationen aus CPU- und GPU-Varianten ist nicht zur Veröffentlichung vorgesehen – wir bitten um Verständnis.
Aktueller Stand zu G-SYNC- und NVIDIA Advanced Optimus
29. August 2025
Was bisher geschah
Seit Ende 2024 arbeiten wir gemeinsam mit NVIDIA daran, G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus (DDS) für die aktuelle XMG NEO-Generation nutzbar zu machen. Aufgrund der gemeinsam genutzten Komponenten gab es hierbei auch Planung, den Support auf XMG PRO auszuweiten.
Nach einer langen Debugging-Phase seitens NVIDIA haben wir im Juli 2025 erstmals funktionierende Treiber und Firmware für weitere Langzeit- und Validierungstests erhalten.
Parallel haben wir geprüft, ob sich die Features auch auf bereits ausgelieferte Geräte übertragen lassen. Dafür wären BIOS-, VBIOS-, Treiber- und zusätzlich Panel-Firmware-Updates erforderlich. Das Upgrade der LCD-Panel-Firmware ist hierbei ein entscheidender Baustein für die Unterstützung von G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus.
Unüberwindbares Problem
Der Firmwareupdate-Machanismus für die LCD-Panels erwies sich in der Praxis leider als unzuverlässig. Ein relativ häufiges Auftreten von Übertragungsfehlern über den eDP-Upstream-Kanal kann dazu führen, dass Displays durch korrupte Firmware unbrauchbar werden. In internen Tests ist dies so häufig aufgetreten, dass diese Update-Methode nicht für den Endkundeneinsatz freigegeben werden kann.
Hintergrund: Firmware-Updates für Laptop-Panels sind normalerweise nicht vorgesehen, da die Mikrocontroller auf den Panels in der Regel nur sehr eng definierte Basisaufgaben erledigen sollen, welche nach Serienproduktion auf keine Firmware-Updates mehr angewiesen sein sollen. Komplexere Aufgaben und Variablen fallen hingegen auf die Ansteuerung im Laptop (bzw. dessen Mainboard) und dessen Grafiktreiber. Weil Firmware-Updates für eDP-Panels in der Praxis so gut wie nie vorkommen, gibt es von dem aktuell genutzten Panel-Hersteller leider auch keinen besonders robusten Update-Mechanismus per Software.
Ein Update auf Hardware-Basis (Panel ausbauen und per SPI-Werkzeug den im Panel verbauten EEPROM-Chip beschreiben) wäre theoretisch möglich, ist im Feld aber nicht praktikabel – und wird vom Panel-Hersteller auch aus Sicherheitsgründen nicht unterstützt.
Wir haben mit dem Panel-Hersteller viele potenzielle Wege erörtert, um den Update-Prozess per Software (über das eDP-Kabel) zuverlässiger zu machen, sind aber dabei zu keiner praktikablen Lösung gekommen.
Damit wurde klar: Eine nachträgliche Aktivierung bei Bestandsgeräten ist nicht verantwortbar.
Entscheidung
Damit standen wir vor der Wahl:
- Option A: G-SYNC und Advanced Optimus nur für neu hergestellte Laptop-Exemplare einführen.
- Option B: Einheitlich darauf verzichten, solange es keine Lösung für Bestandskunden gibt.
Option A hätte einige Nachteile gehabt:
- XMG PRO und XMG NEO existieren in zahlreichen Varianten (mit unterschiedlichen CPU-, GPU- und Display-Kombinationen), die zu unterschiedlichen Zeitpunkten nachproduziert werden. Eine Einführung nur für einzelne neu produzierte Modelle hätte zu einem sehr unübersichtlichen und schwer koordinierbaren Vorgehen geführt.
- Mit zwei unterschiedlichen Ausstattungsständen (Geräte mit und ohne G-SYNC) hätten sich Hardware- und Firmware-Varianten und mögliche Fehlerbilder nahezu verdoppelt. Das hätte Support- und Garantiefälle unnötig verkompliziert und das Risiko für Verzögerungen oder Fehlleistungen im Service für alle Kunden erhöht.
- Alle Käufer, die ihr XMG NEO bereits vor diesem Zeitpunkt erworben haben, wären dauerhaft vom Feature ausgeschlossen gewesen, während spätere Kunden davon profitieren. Wir hielten es für unfair, insbesondere gegenüber denjenigen, die uns mit einer frühen Kaufentscheidung ihr Vertrauen geschenkt haben.
Wir haben uns daher nach langwieriger interner Diskussion für Option B entschieden.
Das bedeutet: für die 2025er Generation von XMG PRO und XMG NEO wird es keinen Rollout von G-SYNC und Advanced Optimus geben – weder für ausgelieferte Geräte noch für zukünftige Neubestellungen. Für kommende Generationen mit neuen CPU- oder GPU-Architekturen behalten wir diese Features im Blick, aber diese sind nicht mehr für dieses Jahr geplant.
Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir bedauern die hierbei entstandenen Verzögerungen und etwaigen Unannehmlichkeiten. Kunden, welche zwischen Februar und März noch mit G-SYNC-Bewerbung bestellt haben, wurden zwar bereits entsprechend kompensiert. Dennoch möchten wir all jene, die bis zuletzt gehofft hatten, dass es doch noch ein nachträgliches G-SYNC-Upgrade für XMG NEO (2025) geben wird, um Entschuldigung bitten. Wir hoffen, dass dieses transparente Update nun wenigstens für Klarheit sorgen kann.
Grundsätzliche Schwierigkeiten
Die Validierung von G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus war auch in den vergangenen Jahren stets herausfordernd. NVIDIA beginnt mit der Freigabe erst, wenn möglichst finale Hardware-Samples vorliegen. Für uns als OEM bedeutet das: Der Prozess startet regelmäßig sehr spät und ist aufgrund von Engpässen in NVIDIAs Validierungspipeline kaum planbar. Wiederholt kam es dadurch vor, dass wir den Produktionsstart einer neuen Produktgeneration verzögern mussten, nur weil die benötigte Firmware für G-SYNC und Advanced Optimus noch nicht vorlag.
In diesem Jahr war die Situation besonders schwierig: Die Validierung setzte nicht nur spät ein, sondern wurde zusätzlich durch unerwartete Kompatibilitäts- und Zuverlässigkeitsprobleme belastet. Der gesamte Prozess zog sich dadurch erheblich in die Länge.
Aus diesen Erfahrungen ziehen wir Konsequenzen: Künftig werden wir uns weniger stark darauf verlassen, dass proprietäre Features, die zum Zeitpunkt des Launches noch in der Zertifizierung oder Validierung Dritter stecken, rechtzeitig verfügbar werden. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn wir wenig Einblick in die Zeitpläne des Drittanbieters haben.
Rückblick / Chronik
- 27. Februar 2025: Launch des XMG NEO 16 (A25/E25) inkl. Bewerbung von NVIDIA G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus
- 28. März 2025: Bewerbung von G-SYNC und Advanced Optimus wurde vor Auslieferung der ersten Exemplare gestrichen, bisherige Vorbesteller wurden per E-Mail informiert. Es wurde ein Rabatt oder eine Stornierung angeboten. Die Hintergründe der Lage wurden hier im Artikel erläutert.
- 10. April 2025: Launch des XMG PRO 16 (E25) – dieses Modell wurde von uns nie mit G-SYNC beworben und wir haben in öffentlicher Kommunikation auch nie Andeutungen gemacht, dass ein nachträglicher Support geplant sei.
- April bis Juni 2025: wir haben in regelmäßigen Abständen bestätigt, dass an dem Feature noch gearbeitet wird. Zwischenzeitlich haben wir uns als recht zuversichtlich geäußert, dass eine Validierung grundsätzlich möglich sein wird, aber gleichzeitig auch betont, dass wir vor Abschluss der Validierung keine formale Garantie aussprechen können.
- Juli 2025: wir haben erstmals ein funktionierendes Firmware-Update-Paket von NVIDIA erhalten. Im Zuge dessen begannen auch Tests, inwieweit man bereits produzierte Exemplare nachträglich updaten kann. Im Zuge dessen wurde offensichtlich, dass der Firmwareupdate-Prozess am LCD-Panel ein scheinbar unüberwindbarer Flaschenhals wird.
- 29. August 2025: finale Absage – G-SYNC und Advanced Optimus werden für XMG NEO nicht mehr eingeführt.
Welchen Unterschied macht G-SYNC noch im Jahr 2025?
Alle XMG-Laptops der Generation 2025 sind mit schnellen Displays von 240 bis 300 Hz ausgestattet.
Im Vergleich zu älteren 60- oder 144-Hz-Displays fällt der Unterschied mit oder ohne Adaptive Sync bei so hohen Bildwiederholraten deutlich weniger ins Gewicht. Die höhere Bildwiederholrate sorgt dafür, dass das Bild viel häufiger aktualisiert wird und jede Szene fast verzögerungsfrei dargestellt wird. Das reduziert den Input-Lag – also die Zeit zwischen Eingabe und sichtbarer Reaktion.
Zwar kann Tearing (das sichtbare Zerreißen des Bildes, siehe Wikipedia-Artikel) auch bei hoher Bildwiederholrate auftreten. Doch auf 300 Hz‑Panels ist dieses Artefakt deutlich weniger auffällig – man sieht die Bildsplitter nur extrem kurz, weil jeder Refresh‑Zyklus so kurz ist.
Selbst wenn die Bildrate sinkt (z. B. auf 40-50 FPS in anspruchsvollen Spielen, also auf das Minimum dessen, was wir als spielbar erachten würden), wirkt das Spielerlebnis auf einem 240- bis 300-Hz-Display im Vergleich zu älteren Monitoren noch stabil und relativ flüssig.
Techniken wie G-SYNC sind zwar nach wie vor eine technisch sinnvolle Optimierung, doch bei 300 Hz ist das fehlende VRR spürbar weniger störend.
Tipps und Tricks
Optimus deaktivieren
Für die bestmögliche Gaming-Experience auf dem Laptop-Monitor empfehlen wir die Deaktivierung von NVIDIA Optimus. Dies geht sowohl über das Control Center als auch über das BIOS-Setup. Die Deaktivierung erfordert einen Neustart.
- Mit aktiviertem Optimus erfolgt die Bildausgabe über die iGPU, was die Bildwiederholrate aufgrund von Bandbreitenlimitierungen in den meisten iGPUs auf 240 Hz begrenzt.
- Mit deaktiviertem Optimus läuft die Ausgabe direkt über die NVIDIA-GPU, wodurch die vollen 300 Hz der Laptop-Bildschirme genutzt werden können. Außerdem sinkt die Gesamtlatenz des Systems, weil die Bildschirminhalte nicht erst über die iGPU geroutet werden müssen, somit sinkt auch der Input Lag messbar (und in besonders schnellen Spielen auch spürbar).
Externe Monitore
Auf externen Monitoren werden NVIDIA G-SYNC und AMD FreeSync von allen XMG-Laptops unterstützt, unabhängig von der Modellgeneration und von der Frage, ob der Bildschirm im Laptop selbst G-SYNC unterstützt. Für eine optimale Gaming-Experience mit NVIDIA G-SYNC empfehlen wir also den Anschluss eines externen Monitors an einem derjenigen Laptop-Anschlüsse, welche mit der NVIDIA dGPU verbunden sind. Im Falle von XMG PRO und XMG NEO (2025) trifft dies auf den HDMI- und Mini-DisplayPort-Anschluss zu. Für Monitore mit DisplayPort-Eingang bieten wir einen entsprechenden Adapter.
Weitere NVIDIA- und Display-Themen
Mini-LED: Kein Adaptive Sync mit Intel (aber FreeSync mit AMD)
Aktuelle Situation
30. April 2025: zum Zeitpunkt des letzten Updates war es noch unklar, ob man statt NVIDIA G-SYNC auch VESA Adaptive Sync nutzen können wird. Nun ist klar:
- VESA Adaptive Sync wird in XMG NEO 16 (E25) mit Intel Core und Mini-LED nicht unterstützt. Die Option ist im Intel-Grafikkontrollzentrum ausgegraut.
- Das Ausgrauen erfolgt durch einen angepassten Intel-Grafiktreiber. Diese Anpassung wird dank „Extended INF“-Mechanismus auch bei folgenden WHQL-Treiber-Updates übernommen.
Wenn man Intel Adaptive Sync forciert (z.Bsp. durch die Neuinstallation mit einem nicht unterstützten Intel-Grafiktreiber), kann dies auf dem Mini-LED-Panel zu vorübergehenden Bildartefakten führen, welche sich auch nach Beendigung der Nutzung von Adaptive Sync und sogar über einen Neustart hinweg fortsetzen. Wir raten daher dazu, die Nutzung von Intel Adaptive Sync nicht zu forcieren.
Von dieser Einschränkung ist nur das Mini-LED-Panel im XMG NEO 16 (E25) betroffen. Die Einschränkung gilt nur für Intel. AMD FreeSync wird im XMG NEO 16 (A25) mit AMD Ryzen auf beiden angebotenen Panels unterstützt.
Wir haben aktuell eine recht hohe Zuversicht, dass das Upgrade auf NVIDIA G-SYNC noch kommen wird. Sobald das Upgrade vorliegt, erübrigt sich der Bedarf für Adaptive Sync mit Intel.
Vorheriges Aussage (Archiv)
Redaktion: Mittlerweile obsolete Aussagen sind durchgestrichen.
10. April 2025: VESA Adaptive Sync (auch bekannt als „VRR“) wird von NVIDIA an Laptop-Displays grundsätzlich nicht direkt unterstützt. Adaptive Sync lässt sich nur dann nutzen, wenn das Laptop-Display via NVIDIA Optimus (MSHybrid) an die iGPU (AMD/Intel) angeschlossen ist. Dann kann die NVIDIA-Grafikkarte auch zum tearing-freien Rendering genutzt werden, die Bildausgabe erfolgt jedoch über die iGPU.
Aktuell ist noch nicht abschließend geklärt, ob Adaptive Sync unterstützt werden kann. Die Unterstützung beschränkt sich dabei nicht allein auf die Frage, ob Adaptive Sync aktiviert werden kann, sondern ob wir einen reibungslosen Betrieb gewährleisten können. Wir arbeiten mit unseren Technologie-Partnern mit Hochdruck daran, diese Frage abschließend zu klären. Sobald hier ein neuer Stand vorliegt, werden wir dies umgehend kommunizieren.
PCI-Express-Anbindung der dedizierten Grafikkarte
19. Juni 2025: Das BIOS-Update wurde veröffentlicht. Der Abschnitt wurde entsprechend um neue Informationen ergänzt. Ausführungen zu PCIe Gen4 wurden von der Gegenwarts- in die Vergangenheitsform umformuliert.
6. Juni 2025: Ein BIOS-Update für XMG NEO 16 (A25) mit PCIe Gen5 x8-Unterstützung ist gerade in der Vorabversion. Das Update wurde schon an Presse-Kontakte und Endnutzer über unserem Discord-Server weitergegeben. Eine breitere Veröffentlichung ist in den nächsten 1–2 Wochen geplant.
29. Mai 2025: Erstveröffentlichung.
Einführung
Ursprünglich hatten wir PCIe Gen5 x8 als Interface für die dedizierte Grafikkarte im XMG NEO (2025) angekündigt. Das XMG NEO 16 (E25) mit Intel Core Ultra 9 275HX bot tatsächlich ab Launch bereits diese PCIe-Geschwindigkeit für die NVIDIA GeForce RTX 50-Serie Laptop-GPUs seit Erstauslieferung.
Anders stellte sich die Lage beim XMG NEO 16 (A25) mit AMD Ryzen 9 9955HX/3D dar: zum Beginn der Erstauslieferung war der Betrieb mit Gen5 x8 noch in der Validierung, so dass das Modell zunächst per BIOS auf Gen4 x8 begrenzt gewesen ist.
BIOS-Update für XMG NEO 16 (A25) mit AMD
Diese Validierung wurde zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen. Das Upgrade auf PCIe Gen5 x8 für XMG NEO 16 (A25) steht jetzt in Form eines BIOS-Updates zur Verfügung.
Dieses BIOS-Update bringt gleichzeitig auch zusätzliche CPU- und RAM-Tuning-Möglichkeiten, welche hier näher beschrieben sind. Die ZIP-Datei des BIOS-Updates enthält eine README.TXT mit Update-Anleitung und weiteren Informationen.
Wir empfehlen allen Besitzern des XMG NEO 16 (A25) die Installation dieses BIOS-Updates. Neu ausgelieferte Exemplare werden ab ca. Ende Juni 2025 bereits mit diesem Update vorinstalliert.
Mit der Installation von BIOS N.1.12A10 werden die folgenden Abschnitte obsolet.
Was bedeutete die PCIe Gen4 x8-Anbindung in der Praxis?
Um darzustellen, ob die PCIe Gen4 x8-Anbindung im XMG NEO mit AMD Ryzen einen Flaschenhals bildete, zeigen wir in der folgenden Tabelle eine Reihe von Worst-Case-Benchmarks und Vergleiche:

Die Tabelle zeigt:
- Der PCIe-Durchsatz im „3DMark PCI-Express Feature Test“ liegt im erwarteten Bereich für Gen4 x8.
- In Counter-Strike 2 mit niedrigstem Preset erzielt das System bemerkenswert hohe Bildraten – insbesondere bei deaktiviertem NVIDIA Optimus. Die hohen FPS bedeuten somit auch eine hohe Frequenz an CPU/GPU-Kommunikation, also das „Worst Case Scenario“ für die PCIe-Auslastung.
- Bei aktiviertem NVIDIA Optimus sinken die FPS auf ca. 460 – immernoch ein sehr hoher Wert. Das primäre Bottleneck ist hier NVIDIA Optimus, also die Bildausgabe über die iGPU.
- Im Preset „Very High“ liegt CS2 bei über 200 FPS, hat also eine geringere PCIe-Auslastung. Der Unterschied zwischen aktiviertem und deaktiviertem NVIDIA Optimus ist hier zwar noch messbar, aber relativ gering.
Zur Einordnung dieser Zahlen möchten wir noch auf folgende Hinweise mitgeben:
- Bei e-Sport-Titeln, bei denen man möglichst hohe FPS haben möchte, wird ohnehin die Deaktivierung von NVIDIA Optimus empfohlen, weil dies auch den möglichen Input Lag messbar senkt. Dies senkt dann auch die Auslastung der PCI-Express. Siehe dazu diese Analyse von Jarrod’s Tech.
- Das XMG NEO 16 (A25) mit AMD Ryzen 9 9955HX3D erzielt trotz der niedrigeren Gen4-GPU-Anbindung im Schnitt höhere FPS, insbesondere auch höhere „1% Lows“ als ein vergleichbares Gerät mit Intel Core Ultra 9 275HX und Gen5-GPU-Anbindung, wie dieses Video von GizmoSlipTech zeigt.
Zusatz: Die PCI-Express-Bandbreite hatte keinerlei Auswirkung auf die Anzahl oder maximale Auflösung oder Bildwiederholrate externer Monitore. Die Monitor-Bandbreiten werden rein durch die Schnittstellen der GPU definiert, nicht durch die Kommunikation zwischen CPU und GPU.
Hintergrund: woraus setzt sich die PCI-Express-Auslastung zusammen?
Die PCI-Express-Schnittstelle dient bei Grafikkarten primär dazu, Daten zwischen CPU und GPU auszutauschen – insbesondere sogenannte „Draw Calls“, also Befehle zur Darstellung von Objekten, Texturen und Effekten in einer 3D-Szene. Diese Befehle werden in jedem Frame neu erstellt und an die GPU geschickt. Daher steigt die Auslastung des PCIe-Interfaces in erster Linie mit der Anzahl der echten Bilder pro Sekunde (FPS), nicht mit der reinen Bildqualität oder Render-Komplexität.
Wichtig zu verstehen: Die tatsächliche Berechnung und Ausgabe der Bilder erfolgt in der GPU selbst. Wenn NVIDIA Optimus deaktiviert ist oder ein externer Monitor angeschlossen ist (siehe HDMI und Mini-DisplayPort im XMG NEO 2025), werden die fertigen Bilder direkt von der GPU and den Monitor ausgegeben – nicht über PCIe zur CPU oder iGPU zurückgeschleust.
Die PCIe-Schnittstelle ist also nicht primär für die Übertragung von fertigen Frames zuständig, sondern für die Steuerung der GPU durch die CPU.
Bildqualitätssteigerungen – etwa durch höhere Auflösung, komplexere Shader, Anti-Aliasing oder Ray Tracing – erhöhen in der Regel nicht signifikant die Auslastung der PCIe-Schnittstelle, da diese Effekte GPU-intern berechnet werden. Entsprechend wächst die tatsächlich genutzte PCIe-Bandbreite mit jeder GPU-Generation deutlich langsamer als die Rohleistung der GPU selbst.
Fazit
Die GPU-Anbindung via PCI-Express 4.0 x8 im XMG NEO 16 (A25) mit AMD Ryzen stellte unter praxisnahen Bedingungen keinen signifikanten Nachteil dar. Die Gaming-Leistung blieb auch in e-Sport-Titeln (bei hoher PCIe-Auslastung) auf einem extrem hohen Niveau. Typische Single-Player-Szenarien sind von dieser Frage ohnehin nicht betroffen, da die PCIe-Auslastung bei hohen Auflösungen bzw. hoher Bildqualität aufgrund der reduzierten Anzahl an „Draw Calls“ eher sinkt, anstatt zu steigen.
Laufende Diskussion zur GPU-Performance
19. Juni 2025: NVIDIA hat GeForce Game Ready Driver – WHQL Driver Version 576.80 veröffentlicht. Uns ist noch nicht bekannt, ob dieser Treiber signifikante Performance-Verbesserungen mit sich bringt. Wir empfehlen aber trotzdem allen Kunden diesen Treiber zu installieren.
26. Mai 2025: Die NVIDIA-Treiber-Version 576.52 vom 19. Mai scheint die GPU-Auslastung in Spielen verbessert zu haben. Wir erwarten weitere, ausführliche Reviews und Vergleiche. NVIDIA veröffentlicht derzeit etwa alle zwei Wochen einen neuen Grafiktreiber, so dass mit weiteren, punktuellen Verbesserungen zu rechnen ist.
13. Mai 2025: Nach einem Video-Review von Jarrod’s Tech mit dem Titel „Ist das ein Witz? Vergleich zwischen 5090- und 4090-Laptops in 25 Spielen“ haben wir einen Kommentar in diesem Thread veröffentlicht:
Schaut euch gerne unsere Stellungnahme an und schreibt uns einen Kommentar – entweder direkt auf Reddit oder im Kanal „XMG NEO – A25 & E25“ auf unserem Discord-Server. Wir freuen uns auf euer Feedback!
NVIDIA GPU bleibt nach Last aktiv (Problem mit NVIDIA Optimus)
19. Juni 2025: Abschnitt mit jetzt besser funktionierendem iGPU-Energiesparmodus aktualisiert.
30. April 2025: Erstveröffentlichung.
Mit aktuellen Treibern ist es möglich, dass der Energiesparmodus von NVIDIA Optimus noch nicht vollständig funktioniert:
- Nach einem Kaltstart ist die dedizierte NVIDIA GPU zunächst korrekt abgeschaltet (GPU Power: Null Watt).
- Sobald ein Spiel oder Benchmark gestartet wird, aktiviert sich die GPU von selbst – soweit, so gut.
- Problem: Nach Beenden des Spiels bleibt die GPU aktiv und verbraucht weiterhin Strom – auch im Leerlauf. Dies hat zusätzlich einen negativen Einfluss auf die CPU-Leistungsaufnahme, da die aktiven PCIe-Lanes erhalten bleiben.
Workaround: Um den Stromverbrauch im Leerlauf oder beim Akkutest korrekt zu messen, empfehlen wir aktuell, den „iGPU Energiesparmodus“ im Control Center zu aktivieren. Dies erfordert jedoch einen Neustart.
- An: Die NVIDIA GPU wird konsequent in den Schlafmodus versetzt, solange kein externer Monitor angeschlossen ist – unabhängig davon, welche Software ausgeführt wird.
- Aus: Standardverhalten von NVIDIA Optimus – jede Anwendung kann die dGPU aktivieren.
- Auto: Wie „An“, gilt dann jedoch nur im Akkubetrieb.
Bitte beachten:
- Für die beste Erfahrung empfehlen wir, die neueste BIOS- und Control Center-Version aus unserem Download-Portal zu installieren. Außerdem empfehlen wir den neuesten NVIDIA-Treiber von der NVIDIA-Website.
- Im Control Center wird nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Aktivierung dieses Modus ein Neustart erforderlich ist. Bei unseren Tests haben wir jedoch festgestellt, dass ein Neustart nach der Aktivierung dieses Modus zu einem geringeren Gesamtstromverbrauch führt.
Sonstige NVIDIA-Treiber-Probleme
NVIDIA-Grafikkarte verharrt mitunter auf der untersten Leistungsstufe
26. Mai 2025: Die Treiber-Version 576.52 vom 19. Mai hat dieses Problem anscheinend verbessert, aber noch nicht endgültig gelöst. Es scheint aber außerhalb unserer synthetischen Benchmark-Szenarien nur sehr selten aufzutreten.
13. Mai 2025: Abschnittstitel geändert von „erreicht mitunter nicht die maximale Leistungsaufnahme“ zu „verharrt mitunter auf der untersten Leistungsstufe“.
5. Mai 2025: Abschnitt wurde überarbeitet und um Klarstellungen ergänzt.
Ein Fehler im aktuellen NVIDIA-Grafiktreiber betrifft alle Modelle der RTX-50-Serie, einschließlich RTX 5070 Ti, 5080 und 5090. In manchen Fällen erreicht die GPU nicht ihre volle Leistung. Das führt zu einem spürbaren Einbruch der Performance – teils um 40 % oder mehr im Vergleich zu den erwarteten Werten.
Das Problem tritt nicht nur bei XMG-Laptops auf, sondern betrifft auch Geräte anderer Marken und Hersteller.
Ob dein System betroffen ist, lässt sich leicht feststellen: Die GPU läuft entweder mit voller Leistung – oder nur mit etwa der Hälfte. Es gibt keinen fließenden Übergang.
Wenn der Fehler auftritt, dann direkt beim Start eines Spiels oder Benchmarks. Läuft das Spiel gut, bleibt die Leistung stabil, bis du es beendest. Ein späteres Einbrechen der Performance mitten im Spiel passiert nicht. Das macht das Problem gut erkennbar und einfach testbar – du musst während des Spielens nichts überwachen.
Wir haben den Fehler an NVIDIA gemeldet und warten auf ein Update. Bis dahin hilft die bekannte Übergangslösung: Wechsle während des Spiels oder Benchmarks einmal durch alle drei Leistungsprofile in der Control Center-Software (Ausgewogen → Enthusiast → Overboost). Damit wird die volle GPU-Leistung in derselben Sitzung wiederhergestellt.
Trotz dieses Bugs liefern wir weiterhin mit dem neuesten NVIDIA-WHQL-Treiber aus, um größtmögliche Stabilität und Kompatibilität in Spielen sicherzustellen.
Wichtige Hinweise zu DDR5-Arbeitsspeicher
Obacht bei DDR5-5600 Kingston FURY Impact für AMD Ryzen 9 9955HX/3D
6. Juni 2025: neues Foto ergänzt.
26. Mai 2025: ursprüngliche Veröffentlichung.
Wir bieten normalerweise Kingston FURY Impact mit 5600 MT/s CL40 an. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass Kingston diese Module mit verschiedenen DRAM ICs ausstattet, ohne dabei die primäre Part-Nummer zu ändern.
Begriffserklärung:
- IC = Integrated Circuit: Damit sind die quadratischen Bausteine auf den RAM-Riegeln gemeint.
- DRAM = Dynamic Random Access Memory: ein allgemeiner Oberbegriff für die Architektur dieser Bausteine.
Betroffen sind davon u.a. folgende Part-Nummern:
- 16 GB / KF556S40IB-16
- 32 GB / KF556S40IB-32
Optische Unterscheidung:
Die Module mit Kingston ICs lassen sich oftmals schon vor dem Auspacken anhand eines Logos auf den DRAM-Bausteinen identifizieren. Siehe Foto:
Kompatibilität:
- Sind diese Module mit DRAM ICs von SK Hynix ausgestattet, dann funktionieren sie einwandfrei in allen getesteten Modellen.
- Sind sie hingegen mit DRAM ICs von Kingston ausgestattet, dann funktionieren sie nicht im XMG NEO 16 (A25) mit AMD Ryzen 9 9955HX/3D. Mit diesen Modulen kann der Laptop gar nicht erst starten (Bildschirm bleibt schwarz).
- Sie funktionieren dann durchaus noch mit Intel oder anderen AMD-Plattformen (z.Bsp. dem Ryzen 9 8845HS im XMG CORE 15), aber eben nicht mit AMD Fire Range.
Da die Module mit Kingston ICs dieselbe Part-Nummer verwenden, ist es für Distributoren und Vorlieferanten nicht ohne weiteres möglich, diese Module einer getrennten Lagerung zuzuführen.
Wir haben diese Inkompatibilität an Kingston und AMD gemeldet. Es ist aber für uns nicht absehbar, ob es hierfür eine Lösung, z.Bsp. in Form eines AGESA/BIOS-Updates geben wird. Diese Inkompatibilität müsste wahrscheinlich zunächst zwischen Kingston und AMD geklärt werden.
Für die Praxis bedeutet dies:
- Bei Bestellungen des XMG NEO 16 (A25) mit Kingston FURY Impact werden wir ausschließlich Module mit ICs von SK Hynix verbauen.
- Da es derzeit schwierig ist, ausreichend Supply von Kingston FURY Impact mit SK Hynix ICs zu bekommen, haben wir vergriffene Kapazitäten aus dem Konfigurator des XMG NEO 16 (A25/AMD) entfernt.
- Für Kunden, die den Arbeitsspeicher in ihrem XMG NEO 16 (A25/AMD) selbst upgraden möchten, ist Vorsicht geboten. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob Kingston ICs auf den Modulen verbaut sind. Falls dem so ist, empfehlen wir, den Speicher zu widerrufen.
Klarstellung: Kingston FURY Impact mit Kingston ICs ist nicht defekt. Er ist lediglich, laut unseren Tests, derzeit nicht kompatibel mit der AMD Ryzen 9 9955HX/3D-Serie. Für Modelle mit anderen CPUs eignet er sich nach wie vor einwandfrei, egal ob mit ICs von SK Hynix oder Kingston. Wir gehen auch davon aus, dass bei etablierter Kompatibilität die Performance identisch ist, da beide DRAM IC-Sorten denselben Spezifikationen folgen.
Verfügbarkeit von DDR5-6400 CSO-DIMM für Intel Core Ultra 9 275HX
Manchmal kommt es zu kleineren Engpässen bei der Versorgung mit CSO-DIMM-Modulen für den Intel Core Ultra 275HX. RAM-Verfügbarkeit ist grundsätzlich ein recht fluides Thema – es steht nicht im direkten Zusammenhang mit der grundsätzlichen Verfügbarkeit von XMG PRO und XMG NEO. Anders ausgedrückt: RAM-Lieferungen erfolgen in kleinen, regelmäßigen/kurzfristigen Chargen („just-in-time“). Wenn in unserem Online-Shop ein Hinweis zur Verfügbarkeit von DDR5-CSO-DIMM angezeigt wird, bezieht sich dieser in der Regel nur auf neue Bestellungen, nicht auf bereits bestehende Vorbestellungen. Sollte es in einem Ausnahmefall doch zu einem DRAM-Engpass bei einer bestehenden Bestellung kommen, würden wir die betroffenen Kunden individuell per E-Mail informieren.
Arbeitsspeicher-Upgrade auf 128 GB mit Intel Core Ultra
Für das XMG NEO 16 (E25) mit Intel Core Ultra 9 275HX bieten wir die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher auf bis zu 128 GB DDR5-5600 zu erweitern.
| Mögliches Upgrade | Aktueller Status |
|---|---|
| 2 × 64 GB DDR5-5600 mit Crucial CT64G56C46S5 | Steht im XMG PRO 16 und XMG NEO 16 (jeweils E25 mit Intel Core Ultra 9 275HX) normal zur Verfügung. |
| 2 × 64 GB DDR5-6400 mit Crucial CT64G64C52CS5 | Wir haben Samples bei Crucial angefragt und haben bisher noch keinen zeitlichen Ausblick, wann Muster oder Serienware verfügbar sein werden. Aus technischer Sicht gibt es derzeit keine bekannten Hinderungsgründe, die gegen eine zukünftige Kompatibilität mit Intel Core Ultra 9 275HX in XMG PRO und XMG NEO sprechen würden. Aber einen konkreten Ausblick können wir erst dann geben, sobald wir über ausreichend Samples verfügen. Aktuell bieten wir diese Konfiguration somit nicht an. |
Sind RAM-Konfiguration höher als 96 GB mit AMD Ryzen 9 995HX/3D absehbar?
30. April 2025: AMD hat inzwischen auf unsere Rückfrage reagiert. Wir stellen AMDs Entwicklungspartner entsprechende Samples mit 2 × 64 GB-Modulen zur Verfügung. Aktuell ist aber noch unklar, ob diese Bemühungen in einer zukünftigen Unterstützung für 128 GB münden werden.
28. März 2025: Diese Upgrades sind mit AMD Ryzen 9 9955HX(3D) nicht absehbar, da AMD die maximale Speicherkapazität der CPU mit 96 GB angibt. Quelle: Datenblatt (Link öffnen, „Expand all“ anklicken, Strg+F: 96). Ein Versuch, unsere 2 × 64 GB-Module einzubauen führt zu einer „No boot“-Situation. Eine Anfrage an AMD, ob die bisher validierte 96 GB-Konfiguration wirklich das tatsächliche Maximum für diese CPU-Generation Ryzen 9055-Serie („Fire Range“) darstellt, blieb bisher unbeantwortet.
Inkonsistente Schreibgeschwindigkeit mit SSD Samsung 9100 PRO auf und AMD Ryzen 9 9955HX/3D
19. Juni 2025: Das Problem wurde mit BIOS N.1.12A10 für XMG NEO 16 (A25) mit AMD behoben (siehe Download-Portal).
6. Juni 2025: BIOS-Update befindet sich in der Testphase. Eine Veröffentlichung ist in den nächsten 1–2 Wochen geplant.
26. Mai 2025: Wir arbeiten an einer Lösung in Form eines BIOS-Updates.
19. Mai 2025: Erstveröffentlichung.
Bei Schreib-Stresstests mit einzelnen Dateien über 1 GB kam es auf Fire Range-Systemen mit der Samsung 9100 PRO zu reduzierten Schreibgeschwindigkeiten von etwa 2 GB/s. Lesegeschwindigkeiten waren nicht betroffen. Typische Anwendungen wie Gaming, App-Installationen, das Kopieren kleinerer Dateien oder allgemeine Nutzung liefen uneingeschränkt.
Dieses Problem wurde mit BIOS N.1.12A10 für XMG NEO 16 (A25) mit AMD behoben (siehe Download-Portal). XMG NEO 16 (E25) mit Intel war von diesem Problem nie betroffen. Der Rest dieses Abschnitts bleibt aus Archivierungsgründen veröffentlicht.
Testbedingungen:
- Samsung 9100 PRO Gen5 SSD auf AMD Ryzen 9 9955HX / 9955HX3D (Fire Range)
- Windows 11 24H2
- Verschiedene AMD-Chipsatztreiber (inkl. aktuellster Version)
- BIOS-Werkseinstellungen, RAID deaktiviert
- BitLocker aktiviert/deaktiviert – kein Einfluss auf das Verhalten
Hinweise:
- Das Problem trat nur bei synthetischen Schreib-Tests und beim Kopieren sehr großer Dateien auf, in der Regel ab einer Dateigröße von 1GB.
- Keine thermischen Einschränkungen – SSD blieb auch unter Last kühl.
- In bestimmten Szenarien wurden stabile Schreibraten von bis zu 14 GB/s erreicht, womit ein Hardware-Engpass ausgeschlossen war.
- Das Verhalten konnte auf mehreren Geräten mit unterschiedlichen SSDs reproduziert werden.
- Andere Gen5-SSDs sowie dieselbe SSD auf Intel-Plattformen zeigten das Problem nicht.