- Deep-Dive
In diesem Beitrag findest du aktuelle Informationen und technische Details zu unserem Flaggschiff-Modell XMG NEO 16 (A25/M26) und zu den Schwester-Modellen XMG PRO 16 und XMG PRO 16 Value Edition (M25). Wichtige Updates sind mit Datumsangabe versehen.

Liefersituation
Aktueller Status
25. August 2026: Launch des XMG NEO 16 (M26); Tabelle wurde aktualisiert.
Das XMG NEO 16 (M26) ist mit OLED- und IPS-Display bestellbar. Beide Display-Varianten sind in allen Konfigurationen mit 5070 Ti, 5080 und der NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop-GPU lagernd und verfügbar.
Das neue Mini-LED-Panel ist noch nicht bestellbar. Die Verfügbarkeit wird für Oktober 2026 angestrebt und setzt eine erfolgreiche Validierung von NVIDIA G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus voraus. Wir schalten diese Display-Option erst frei, wenn die Validierung abgeschlossen ist. Bis dahin nennen wir keinen verbindlichen Bestell- oder Liefertermin.
Das XMG NEO 16 (A25), das XMG PRO 16 (M25) und das XMG PRO 16 Value Edition (M25) bleiben weiterhin unverändert im Programm. Für das XMG PRO 16 Value Edition (M25) ist bis Ende des Jahres geplant, die NVIDIA GeForce RTX 5070 (non-Ti) mit 12 GB anzubieten. Ein neues XMG PRO 18 soll bis Ende September vorgestellt werden.
Im Folgenden fassen wir die aktuellen Zeitfenster für die verschiedenen Konfigurationen tabellarisch zusammen.
| Modell | Information |
|---|---|
| XMG NEO 16 (M26) mit IPS und OLED | Ab sofort normal verfügbar. IPS nur mit RTX 5070 Ti; OLED mit allen Grafikkarten. |
| XMG NEO 16 (M26) mit Mini LED | Geplant für Oktober. |
| XMG NEO 16 (E25) | Nur noch mit IPS und RTX 5090 erhältlich; andere Varianten ausverkauft. |
| XMG NEO 16 (A25) | Normal verfügbar. |
| XMG PRO 16 (M25) | Normal verfügbar. |
| XMG PRO 16 Value Edition (M25) | Normal verfügbar. |
Hinweise:
- Die Verfügbarkeit des XMG NEO 16 (M26) mit Mini-LED hängt vom Fortschritt der Validierung bei NVIDIA ab.
- Das XMG NEO 16 (E25) mit Intel Core Ultra 9 275HX wird nicht mehr nachproduziert. Varianten mit IPS und RTX 5090 nur solange der Vorrat reicht.
Was ist neu am XMG NEO 16 (M26)?
Das XMG NEO 16 (M26) ist der direkte Nachfolger des Intel-basierten XMG NEO 16 (E25). Das AMD-basierte XMG NEO 16 (A25) bleibt parallel dazu unverändert im Programm.
Das Gehäuse, die Hauptplatinenarchitektur, das Kühlsystem und die Anschlussausstattung des M26 basieren weitgehend auf dem Vorgänger. Der Refresh konzentriert sich auf die Komponenten, bei denen 2026 tatsächlich ein relevantes Upgrade verfügbar ist:
- Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus ersetzt den Core Ultra 9 275HX.
- Erstmals steht das XMG NEO 16 mit einem 240-Hz-HDR1000-OLED-Display zur Verfügung.
- Das günstigere 300-Hz-IPS-Panel deckt nun neben sRGB auch DCI-P3 vollständig ab – ist allerdings nur noch mit der GeForce RTX 5070 Ti erhältlich.
- OLED und IPS unterstützen Variable Refresh Rate über NVIDIA Optimus.
- Das dauerhaft kombinierte CPU- und GPU-Power-Limit bei Verwendung der XMG OASIS steigt von 280 auf 300 Watt (nur mit RTX 5080/5090).
Die Auswahl der NVIDIA-Grafikkarten bleibt unverändert. Auch das Kühlsystem mit zwei großen Hauptlüftern, einem dritten Lüfter für den Arbeitsspeicher und der Unterstützung für XMG OASIS wird übernommen.
Intel Core Ultra 9 290HX Plus im Detail
Mehr Leistung auf einer bestehenden Architektur
Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus bleibt grundsätzlich bei der bekannten Arrow-Lake-HX-Architektur. Er besitzt wie der Core Ultra 9 275HX insgesamt 24 Kerne, bestehend aus 8 Performance- und 16 Efficiency-Kernen.

Gegenüber dem Core Ultra 9 275HX des XMG NEO 16 (E25) steigt der maximale CPU-Takt von 5,4 auf 5,5 GHz. Die größte technische Neuerung liegt allerdings in der Kombination aus geringeren Systemlatenzen und weiteren Verbesserungen innerhalb der bestehenden Plattform. Gegenüber der Vorgänger-Generation hebt Intel insbesondere eine um 900 MHz höhere Die-to-Die-Frequenz hervor. Diese Verbindung spielt unter anderem bei der Kommunikation zwischen CPU, Uncore und Speichercontroller eine Rolle.
Eine höhere Frequenz auf diesem Pfad reduziert Latenzen innerhalb des Prozessorsystems. Davon profitieren vor allem Workloads, die häufig Daten zwischen CPU-Kernen, Cache, Speichercontroller und Arbeitsspeicher austauschen. In Spielen zeigt sich dieser Vorteil besonders in CPU-limitierten Szenarien und bei hohen Bildraten. Dazu kommt die Unterstützung des Intel Binary Optimization Tools, welches in unterstützten Titeln noch einmal die Framerate durch weitere Optimierungen erhöhen kann.
Intel Binary Optimization Tool
Das Intel Binary Optimization Tool, inoffiziell kurz IBOT, ist Bestandteil von Intels erweitertem Optimierungs-Framework. Es wird über den Advanced Mode von Intel Application Optimization aktiviert und arbeitet nur mit unterstützten Anwendungen und Spielen.
IBOT ist kein Übertaktungsmechanismus. Das Tool setzt stattdessen auf eine zusätzliche Optimierungsschicht für Programmcode. Das Tool nutzt Compiler- und Profiling-Technologien von Intel, um Bibliotheken und ausführbaren Programmcode zu optimieren und architektonische Engpässe zu reduzieren.


Das XMG NEO 16 (M26) unterstützt sowohl IBOT als auch Intel Application Optimization und das Intel Platform Performance Package. Bei unterstützten Spielen steht damit ein zusätzlicher Leistungshebel zur Verfügung. Nicht unterstützte Anwendungen laufen unverändert und profitieren weiterhin von den Hardware-Verbesserungen des Prozessors.
Was bedeutet das für die Gaming-Leistung?
Intel gibt für den Core Ultra 9 290HX Plus über 32 Spiele im Durchschnitt eine um bis zu 8% höhere Gaming-Leistung gegenüber dem Core Ultra 9 285HX an – gegenüber dem 275HX im XMG NEO 16 (E25) daher noch etwas mehr. Gemessen wurde bei Full-HD-Auflösung und mit einer RTX 5090 Laptop-GPU; IBOT war nur in wenigen, ausgewählten Titeln aktiv.

In der Praxis fällt der Vorteil am stärksten aus, wenn die CPU den begrenzenden Faktor darstellt:
- E-Sport-Spiele mit sehr hohen Bildraten
- Strategiespiele und Simulationen mit hoher CPU-Last
- Spiele mit besonders vielen Draw Calls
- Szenarien mit niedrigerer Auflösung oder reduzierten Grafikdetails
- CPU-lastige 1%-Low- und Frametime-Situationen
Unabhängige Messungen in zahlreichen Pressetests haben diesen Performance-Zuwachs ebenfalls bestätigt.
Performance-Profile
Unsere Laptops lassen sich grundsätzlich mit mehreren Performance-Profilen betreiben. Profile mit niedrigeren Power-Limits ermöglichen einen effizienteren Betrieb und reduzieren damit die Geräuschentwicklung.

Dahinter steht das Prinzip der „diminishing returns“: Am oberen Ende der Leistungskurve eines Chips steigt die Performance pro zusätzlich investiertem Watt oft nur noch geringfügig, selbst wenn das Power-Limit weiter angehoben wird. Ähnliches gilt für die Effizienz eines Kühlsystems in Abhängigkeit von der Lüfterdrehzahl: Ab einem bestimmten Punkt führt eine höhere Drehzahl zwar noch zu einer höheren Geräuschentwicklung – die zusätzliche Kühlleistung hingegen ist dann nur noch verschwindend gerin.
Umgekehrt gilt also: Mit sinkender Leistungsaufnahme nimmt die Performance nicht proportional ab. Ein moderat reduziertes Power-Limit kann die Geräuschentwicklung und Temperatur deutlich senken, während die tatsächliche Anwendungs- oder Gaming-Leistung nur geringfügig zurückgeht. Zusätzlich lassen sich CPU- und GPU-Power-Limits sowie Lüfterkurven manuell anpassen.
Mini-LED oder OLED: zwei High-End-Optionen mit unterschiedlichen Stärken
Das XMG NEO 16 (M26) bietet eine im aktuellen High-End-Segment seltene Wahlfreiheit. Viele leistungsstarke Gaming-Laptops werden entweder mit OLED oder mit Mini-LED angeboten, aber nur selten (oder nie) mit beidem. Beim XMG NEO 16 stehen beide Technologien innerhalb derselben Plattform zur Auswahl.

OLED: perfektes Schwarz und präzise HDR-Lichter
Beim OLED-Display leuchtet jeder Pixel selbst. Ein schwarzer Pixel ist vollständig ausgeschaltet. Dadurch entstehen ein praktisch unbegrenzter Kontrast, sehr klare dunkle Szenen und eine pixelgenaue Trennung zwischen hellen und dunklen Bildbereichen.
Das OLED-Panel des XMG NEO 16 (M26) bietet:
- 2.560 × 1.600 Pixel
- 240 Hz
- 500 Nits bei SDR-Inhalten
- bis zu 1000 Nits bei HDR-Inhalten
- 100% sRGB und DCI-P3
- Variable Refresh Rate von 60 bis 240 Hz über NVIDIA Optimus
- eine spiegelnde Oberfläche
- im Laptop ein Gesamtgewicht von nur ca. 2,6 kg
OLED eignet sich besonders für Spiele und Filme mit dunklen Szenen, HDR-Inhalte mit klar abgegrenzten Lichtquellen und Anwendungen, bei denen Schwarzwert und pixelgenauer Kontrast im Vordergrund stehen.
Mini-LED: höhere Dauerhelligkeit und matte Oberfläche
Hinweis: Das für die M26-Generation vorgesehene Mini-LED-Panel ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bestellbar. Die Einführung erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss der Validierung von G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus.
Das geplante Mini-LED-Panel bleibt technisch ein IPS-LCD. Die Hintergrundbeleuchtung ist jedoch in rund 1000 separat steuerbare Zonen aufgeteilt. Dadurch kann das Display dunkle Bildbereiche gezielt abdunkeln und gleichzeitig sehr helle Inhalte darstellen.
Das für das XMG NEO 16 (M26) geplante Mini-LED-Panel ist identisch mit dem im E25-Vorgänger und in den Modellen XMG PRO 16 und XMG APEX 16 MAX. Seine Kennwerte sind:
- 2.560 × 1.600 Pixel
- 300 Hz
- 750 Nits bei SDR-Inhalten
- 1000 Nits bei HDR-Inhalten, auch bei großflächig hellen Bildinhalten
- 100% sRGB und DCI-P3
- matte Oberfläche
- deaktivierbares Local Dimming
- im Laptop ein Gesamtgewicht von ca. 2,8 kg (also 200 Gramm schwerer als das OLED-Panel)
- Geplant: NVIDIA G-SYNC und NVIDIA Advanced Optimus
Mini-LED ist die stärkere Wahl für sehr helle Arbeitsumgebungen, dauerhaft helle SDR-Inhalte, große weiße Flächen und Nutzer, die eine matte Oberfläche bevorzugen. Außerdem erreicht das Panel 300 statt 240 Hz.
Da eine Mini-LED-Zone deutlich größer als ein einzelner Pixel ist, erreicht sie nicht die pixelgenaue Schwarztrennung eines OLED-Displays. In besonders kontrastreichen Szenen können leichte Lichthöfe um helle Objekte entstehen. Dafür bleibt die hohe Helligkeit auch bei vollflächigen Bildinhalten erhalten, und mit 750 Nits im SDR-Betrieb (Windows, Office, Web) überflügelt es die 500 Nits des OLED-Panels.
Wie auch schon in den 2025er-Modellen lässt sich Local Dimming ohne Neustart im Control Center deaktivieren. Das ist besonders bei farbkritischer Bildbearbeitung sinnvoll, da Helligkeit und Farbwiedergabe dann weniger stark vom umliegenden Bildinhalt abhängen. Seit Control Center 5.57.51.60 (Januar 2026) wird die benutzerdefinierte Einstellung auch nach einem Kaltstart oder nach einem Aufwachen aus dem Ruhezustand zuverlässig übernommen. Dies gilt für alle XMG-Modelle mit Mini-LED seit Generation E25.
IPS in der Basisausstattung
Für Konfigurationen mit GeForce RTX 5070 Ti steht außerdem ein klassisches IPS-Panel zur Verfügung. Es erreicht 500 Nits, 300 Hz und deckt sowohl sRGB als auch DCI-P3 vollständig ab. Die Oberfläche ist matt. Es handelt sich hierbei um dasselbe Panel, welches auch im XMG PRO 16 (M25) zum Einsatz kommt.
Ein IPS-Panel mit normaler LED-Hintergrundbeleuchtung bietet zwar weder den Schwarzwert eines OLED-Panels noch die HDR- und Helligkeitsreserven des Mini-LED-Displays, besitzt aber sehr solide Spezifikationen für Gaming, Content Creation und den allgemeinen Betrieb eines Desktop-Replacements.
Das OLED-Display im Detail
Das OLED-Panel im Vergleich zum XMG FUSION 16
Das OLED-Display des XMG FUSION 16 (M25) bietet 2.880 × 1.800 Pixel, 120 Hz und 400 Nits. Es unterstützt keinen erweiterten HDR-Helligkeitsbereich. Ein kleiner weißer Bildbereich bleibt daher ebenso auf rund 400 Nits begrenzt wie ein großflächig weißes Bild.
| XMG FUSION 16 (M25) | XMG NEO 16 (M26) | |
| OLED-Panel Modellnr. | Samsung ATNA60CL10 | Samsung ATNA60HU01 |
| Auflösung | 2880×1800 | 2560×1600 |
| Bildwiederholrate | 120 Hz | 240 Hz |
| Helligkeit (SDR) | 400 nits | 500 nits |
| Helligkeit (HDR) | 400 nits | 1000 nits |
| Color gamut coverage | 100 % DCI-P3 | 100 % DCI-P3 |
Das neue OLED-Panel im XMG NEO 16 (M26) verdoppelt die Bildwiederholrate auf 240 Hz und führt einen echten HDR-Betrieb mit bis zu 1000 Nits ein. Die Auflösung fällt mit 2.560 × 1.600 Pixeln etwas niedriger aus, passt dafür besser zur nativen Gaming-Leistung aktueller Laptop-Grafikkarten. Dazu kommt eine SDR-Helligkeit von 500 Nits, wodurch das neue OLED-Panel auch bei Nicht-HDR-Inhalten (Web, Office, Multimedia) das bisherige Panel im XMG FUSION 16 überflügelt.
Helligkeitsangabe in OPR (On-Pixel Ratio)
Bei vielen OLED-Displays hängt die maximal erreichbare Helligkeit davon ab, wie groß der helle Bildbereich ist. Ein kleines HDR-Highlight, eine große helle Szene und ein vollständig weißes Testbild stellen unterschiedliche Anforderungen an ein OLED-Panel.
OLED-Pixel erzeugen ihr Licht selbst. Eine große Anzahl gleichzeitig sehr hell leuchtender Pixel erhöht den Energiebedarf und die thermische Belastung des Panels. Deshalb regelt das Display die maximale Helligkeit bei besonders großen weißen Flächen schrittweise herunter.
Dies ist ein normales Verfahren, welches auch in vielen Smartphone- und TV-OLED-Displays angewandt wird. Zur nachvollziehbaren Angabe dieses Verhaltens verwenden wir branchenübliche Angaben nach On-Pixel Ratio. Diese gibt an, wie viele Pixel anteilig „On“ sind – und zwar „On“ auf voller Helligkeit.
- OPR20 bedeutet, dass 20% der Displayfläche weiß sind.
- OPR50 bedeutet, dass 50% der Displayfläche weiß sind.
- OPR80 bedeutet, dass 80% der Displayfläche weiß sind.
- OPR100 entspricht einem vollständig weißen Bildschirm.
Ein Testbild mit 16:10-Seitenverhältnis und 50% OPR-Anteil sieht exakt so aus:

Für das OLED-Panel des XMG NEO 16 (M26) geben wir folgende HDR-Helligkeiten an:
| OPR-Level | Verfügbare HDR-Helligkeit |
| OPR20 | 1000 nits |
| OPR50 | 950 nits |
| OPR80 | 700 nits |
| OPR100 | 550 nits |
Bemerkenswert ist vor allem der Wert bei OPR50. Selbst wenn die Hälfte des Displays vollständig weiß dargestellt wird, bleibt die Helligkeit mit 950 Nits noch sehr nahe am maximalen Peak. Erst bei noch größeren hellen Flächen sinkt sie deutlicher.
HDR-Modus allein reicht nicht – es braucht HDR-Inhalte
Die Helligkeitswerte oberhalb der spezifizierten 500 Nits SDR-Helligkeit beziehen sich ausschließlich auf HDR-Inhalte. Bei normalen SDR-Inhalten unterstützt das OLED-Panel lediglich 500 Nits. Dieser Wert ist für OLED ebenfalls recht branchenüblich. OLED-Laptop-Panels mit mehr als 500 Nits im SDR-Betrieb existieren zwar, sie haben aber niedrigere Bildwiederholraten oder sind extrem teuer.
Das bedeutet: Der Windows-Desktop, Office-Anwendungen, normale Websites und klassische SDR-Bilder werden nicht automatisch mit 1000 Nits dargestellt. Auch bei aktiviertem Windows-HDR behandelt das Betriebssystem SDR- und HDR-Inhalte als unterschiedliche Helligkeitsbereiche.
HDR-Anwendungen können einzelne Bildbereiche gezielt oberhalb des normalen SDR-Weißpunkts ausgeben. Typische Beispiele sind:
- Sonnenlicht und Reflexionen in einem Spiel
- Scheinwerfer, Feuer oder Explosionen
- helle Lichtquellen in einer dunklen Szene
- entsprechend gemasterte HDR-Videos
- HDR-Bilder in dafür ausgelegten Bildbetrachtern (Beispiel: HDR + WCG Image Viewer)
Ein normaler weißer Hintergrund in Word, Excel oder einem Browser bleibt dagegen SDR-Inhalt. Es gibt in Windows keine allgemeine Benutzereinstellung, die jedes weiße SDR-Pixel pauschal auf die maximale HDR-Spitzenhelligkeit anhebt.
Windows und der Intel-Grafiktreiber bieten verschiedene Kontrast-, Helligkeits- und Energiesparfunktionen, bieten jedoch keinen universellen „1000-Nits-SDR-Modus“. Die tatsächliche Nutzung des HDR-Bereichs bleibt von Betriebssystem, Anwendung, Grafikpipeline und Inhalt abhängig.
Für die Praxis gilt:
- Windows-HDR aktivieren.
- In Spielen den nativen HDR-Modus der jeweiligen Game-Engine verwenden.
- HDR-Helligkeit und Tone Mapping im Spiel an das Display anpassen.
- Bei Videos und Bildern sicherstellen, dass Inhalt und verwendete Anwendung tatsächlich HDR unterstützen.
Die größten Vorteile zeigt das OLED-Panel bei Spielen und Videos, die ihren HDR-Ausgabepfad selbst kontrollieren. Bei klassischen Desktop-Anwendungen bleibt vor allem die hohe SDR-Helligkeit von 500 Nits sowie der OLED-typische Schwarzwert relevant.
HDR-Bildbetrachter und Beispiel-Bilder
HDR lässt sich nur schwer mit Worten oder herkömmlichen Screenshots vermitteln. Der entscheidende Unterschied besteht schließlich gerade darin, dass ein HDR-Display deutlich hellere Bildbereiche darstellen kann als ein klassischer SDR-Bildschirm. Wer denselben Inhalt auf einem SDR-Display betrachtet, sieht zwangsläufig nur eine entsprechend heruntergerechnete Darstellung.
Für Besitzer eines HDR-fähigen Displays stellen wir deshalb zwei Pakete mit echten HDR-Bilddateien bereit. Die Dateien eignen sich nicht nur für das OLED- und Mini-LED-Display des XMG NEO 16 (M26), sondern grundsätzlich auch für andere HDR-fähige Laptops und Monitore. Dazu zählen beispielsweise ältere Modelle des XMG NEO 16, XMG PRO 16 oder XMG APEX 16 MAX mit Mini-LED-Display.
| Beschreibung | Download |
| OPR-Testbilder von OPR1 bis OPR100 | Download |
| Auf 1000 nits normierte Beispielbilder | Download |
Die Bilder liegen hier in dem speziell für HDR-Inhalte entwickeltem JXR-Format (JPEG XR) vor. Zum Betrachten dieser Bilder empfehlen wir dieses Programm:
- HDR + WCG Image Viewer [kostenlos im Microsoft Store]
Dies ist nötig, da der in Windows voreingestellte Bildbetrachter zwar HDR-Formate anzeigt, aber mitunter nicht korrekt darstellt (Stand: August 2026).
Die OPR-Testbilder stammen aus unserem eigenen Display-Testverfahren. Sie bestehen aus unterschiedlich großen weißen Flächen auf schwarzem Hintergrund und dienen dazu, die maximale HDR-Helligkeit bei verschiedenen On-Pixel Ratios zu messen.
Das zweite Paket enthält eine Auswahl echter Gaming-Screenshots in HDR. Die Originalbilder stammen aus einem umfangreichen Community-Projekt auf Reddit. Wir haben eine Auswahl der Bilder auf 1000 Nits normalisiert und neu verpackt. Mit diesen Bildern sollte man auf einem HDR-fähigen Bildschirmen sofort einen Unterschied zwischen SDR- und HDR-Betrieb sehen. Damit die Testbilder korrekt dargestellt werden, muss HDR in Windows für das jeweilige Display aktiviert sein.
Übrigens: Windows unterstützt inzwischen das JXR-HDR-Format auch für Desktop-Hintergrundbilder.
OLED im Alltag
Das OLED-Panel besitzt eine spiegelnde Oberfläche. Sie unterstützt den klaren, kontrastreichen Bildeindruck, reflektiert aber Lichtquellen stärker als ein mattes IPS- oder Mini-LED-Display. In hellen Räumen sollte die Position von Fenstern und Lampen deshalb berücksichtigt werden.
Da bei OLED jeder Pixel sein eigenes Licht erzeugt, steigt der Stromverbrauch mit der insgesamt dargestellten Helligkeit. Klassische LCD-Panels arbeiten dagegen mit einer permanenten Hintergrundbeleuchtung und erzeugen Schwarz, indem sie deren Licht möglichst stark blockieren. Dunkle Oberflächen reduzieren daher den Verbrauch von OLED-Panels, weshalb eine konsequente Nutzung von „Dark Mode“ in Betriebssystem, Anwendungen und im Web-Browser tatsächlich die Akkulaufzeit verbessern kann.
Auch moderne OLED-Panels besitzen theoretisch noch ein Restrisiko für dauerhaft sichtbare Schatten statischer Bildinhalte. Moderne OLED-Displays sind hier allerdings deutlich robuster als frühere Generationen, wie etwa dieses Video zeigt:
- Deliberately Burning In My QD-OLED Monitor – 15 Month Update [Monitors Unboxed]
Dennoch möchten wir prophylaktisch auf einige mögliche Gegenmaßnahmen hinweisen:
- automatisches Ausschalten des Displays im Leerlauf
- Dark Mode in Windows und häufig verwendeten Anwendungen
- automatisches Ausblenden der Taskleiste
- eine zur Umgebung passende Helligkeit
- Vermeidung dauerhaft statischer, maximal heller Bildbereiche (Taskleisten, HUDs, Werkzeugleisten, Dashboards)
- bei Abwesenheit: manuelle Abschaltung des Displays via Fn+F8 oder Bildschirmsperre via Win+L. Bei Bildschirmsperre wird der Bildschirm ebenfalls nach kurzer Zeit ausgeschaltet (unabhängig vom im Betriebssystem eingestellten Timer)
Weitere Hinweise stellen wir in diesem Begleitdokument zur Verfügung:
Warum gibt es das OLED-Display nicht mit AMD?
Dass wir das neue OLED-Panel nur im XMG NEO 16 (M26) mit Intel anbieten können hängt mit der Validierung durch den CPU- und die Zusammenarbeit mit dem Panelhersteller zusammen.
Die Panels von Laptop-Displays müssen pro Plattform so validiert werden, dass HDR/SDR-Verhalten, Stabilität und Energieeffizienz in allen vorgesehenen Betriebsarten reproduzierbar passen. Gerade bei OLED ist das historisch bedingt etwas kompliziert.
Ein Beispiel für solche plattformspezifischen Unterschiede betrifft die HDR-relevante Helligkeits- und Panel-Ansteuerung über eDP: Dort existieren in der Praxis sowohl eine standardisierte VESA-Variante als auch eine Intel-spezifische (proprietäre) Variante. Je nachdem, was ein Panel (und dessen TCON) in der jeweiligen Generation erwartet bzw. am besten unterstützt, kann das Auswirkungen darauf haben, ob sich ein Panel in andere Plattformen integrieren lässt.
Hinzu kommt, dass moderne OLED-Panels in sehr hohen Stückzahlen für standardisierte Plattformen entwickelt werden. Individuelle Firmware-Abzweigungen für einzelne Laptop-Modelle und kleinere Produktionsvolumen werden insbesondere von großen Panel-Herstellern wie Samsung nicht ohne Weiteres angeboten. Ohne Unterstützung des Panel-Herstellers lässt sich eine zweite, plattformspezifische Integration nicht umsetzen.
Die Einschränkung ist also keine künstliche Produktsegmentierung. Wir behalten das Thema für zukünftige Panel-Generationen im Blick. Sobald ein OLED-Panel plattformübergreifend fehlerfrei integrierbar ist, würden wir OLED sehr gern auch auf AMD-Plattformen anbieten. Aktuell gibt es diesbezüglich aber keine Pläne – es stehen uns schlicht eine in allen Belangen passenden und mit AMD kompatiblen OLED-Panels zur Verfügung.
Hybrid-Grafik, MUX-Schalter und variable Bildwiederholrate
NVIDIA Optimus und der MUX-Switch
Alle aktuellen XMG-Laptops mit dedizierter Grafikkarte besitzen einen MUX-Schalter – so auch das XMG PRO 16 und XMG NEO 16. Damit kann das interne Display entweder über die integrierte Grafikeinheit des Prozessors oder direkt über die NVIDIA-Grafikkarte angesteuert werden. Siehe FAQ-Beitrag:
Mit aktiviertem NVIDIA Optimus rendert die NVIDIA-GPU anspruchsvolle Anwendungen, während die Bildausgabe über die energieeffizientere iGPU erfolgt. Das reduziert den Energieverbrauch im Alltag und erlaubt es, die NVIDIA-GPU bei geringer Last vollständig abzuschalten.
Im dGPU-Modus ist das interne Display direkt mit der NVIDIA-Grafikkarte verbunden. Dadurch entfällt der zusätzliche Übertragungspfad über die iGPU. Das senkt die Latenz und ermöglicht bei den 300-Hz-Panels die volle maximale Bildwiederholrate.
Der Wechsel zwischen beiden Modi erfolgt über das Control Center oder das BIOS. Bei Modellen ohne Advanced Optimus ist dafür ein Neustart erforderlich.
Variable Refresh Rate auf OLED und IPS
Das OLED- und das IPS-Display des XMG NEO 16 (M26) unterstützen Variable Refresh Rate über die Intel-iGPU, wenn NVIDIA Optimus aktiviert ist.

Beim OLED-Panel arbeitet VRR zwischen 60 und 240 Hz. Fällt die Framerate unter 60 FPS, kann das Display seine Bildwiederholrate nicht mehr direkt an die ausgegebenen Frames anpassen. Ohne V-Sync oder ähnliche Verfahren entsteht dann „Tearing“: Teile zweier aufeinanderfolgender Frames sind kurz gleichzeitig als horizontaler Versatz im Bild sichtbar. Das ist kein Fehler und je nach Spiel unterschiedlich auffällig. Wer dauerhaft unter 60 FPS liegt, fährt in der Regel ohnehin besser damit, die Grafikeinstellungen etwas zu reduzieren um die FPS zu erhöhen.
Das 300-Hz-IPS-Panel unterstützt ebenfalls VRR über NVIDIA Optimus. Durch die Anbindung an die iGPU ist es allerdings auf 240 Hz limitiert. Der VRR-Bereich liegt beim IPS-Panel zwischen 100 und 240 Hz. Deaktiviert man NVIDIA Optimus, kann das Panel mit 300 Hz und leicht reduzierter Latenz betrieben werden – aber dann ohne VRR.
Externe Monitore sind davon unabhängig. HDMI 2.1 und Mini DisplayPort 2.1 sind direkt mit der NVIDIA-GPU verbunden und unterstützen kompatible G-SYNC- und FreeSync-Monitore. Die beiden USB-C-Ausgänge laufen über die Intel-iGPU und unterstützen je nach angeschlossenen Displays ebenfalls VRR bzw. Adaptive Sync.
Unterschiede zwischen XMG PRO und XMG NEO
Das XMG PRO 16 und das XMG NEO 16 teilen viele grundlegende Eigenschaften: leistungsstarke HX-Prozessoren, NVIDIA-Grafikkarten bis zur GeForce RTX 5070 Ti oder (beim XMG NEO) darüber hinaus, aufrüstbaren Arbeitsspeicher, zwei M.2-Steckplätze und eine umfangreiche Anschlussausstattung.


Aufgrund weiterer Ähnlichkeiten im Gehäuse-Design, der Tastatur und der Anschluss-Ausstattung stellt sich natürlich die Frage: wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen diesen beiden Flagship-Serien?
Die folgende Tabelle bildet alle relevanten Gemeinsamkeiten und Unterschiede ab:

Für weitere Informationen empfehlen wir einen Blick ins Datenblatt und in den Shop-Konfigurator:
Blick ins Innere
Das innenseitige Layout des XMG NEO 16 mit Intel und AMD ist weitgehend identisch, daher genügt hier ein einziges Foto:

Ein Foto mit entfernten RAM- und SSD-Heatshields gibt es hier. Eine Anleitung, wie man diese Heatshields entfernt, befindet sich auf den jeweiligen Produktseiten in unserem Download-Portal.
Der Kanal im Inneren des Kühlkörpers für die optionale XMG OASIS-Wasserkühlung lässt sich so darstellen:

Im XMG PRO 16 kommt hingegen ein anderer Kühlkörper zum Einsatz – ohne Wasserkanal:

Die Lüfter und Heatsinks im XMG NEO 16 haben eine Bauhöhe von 12 Millimetern, im XMG PRO 16 (welches auch insgesamt etwas flacher gebaut ist) liegen wir bei 10 Millimetern. Daraus ergeben sich auch die leicht unterschiedlichen Power Limits für CPU-only und kombinierte CPU+GPU-Last.
Seit der E25-Generation von XMG PRO und XMG NEO gilt außerdem: das GPU-Board ist vom Mainboard getrennt.

Dieser semi-modulare Ansatz hilft uns bei der Produktentwicklung und ist einer der Gründe, weshalb wir XMG PRO und XMG NEO in so vielen Varianten anbieten können. Einen Leitartikel zu diesem Mainboard-Design gibt es hier:
XMG OASIS: externe Wasserkühlung für das XMG NEO 16
Was ist die XMG OASIS?
Die XMG OASIS ist eine externe Wasserkühlung für das XMG NEO 16. Sie ergänzt die interne Luftkühlung des Laptops um einen zusätzlichen Flüssigkeitskreislauf: Eine Pumpe fördert destilliertes Wasser durch einen in das Kühlsystem des Laptops integrierten Kühlkanal. Die dort aufgenommene Wärme wird anschließend über Radiator und Lüfter der XMG OASIS an die Umgebung abgegeben.

Das XMG NEO 16 bleibt hat auch ohne XMG OASIS eine vollwertige Luftkühlung, welche für die volle GPU-Leistung aller angebotenen Grafikkarten ausgelegt ist. Mit den Top-Grafikkarten GeForce RTX 5080 und 5090 erreichen alle Varianten des XMG NEO 16 bereits mit Luftkühlung eine dauerhafte kombinierte CPU- und GPU-Leistung von 240 Watt.
Die XMG OASIS kommt zusätzlich zum Einsatz und entlastet vor allem die internen Lüfter. Mit angeschlossener XMG OASIS erhöht sich das kombinierte Dauerlimit des XMG NEO 16 (M26) auf bis zu 300 Watt und senkt dabei gleichzeitig die Temperaturen und Geräuschkulisse.
Leistung, Temperaturen und Lautstärke
Wie stark sich die zusätzliche Kühlleistung auswirkt, hängt vom jeweiligen Lastfall ab. Wir vergleichen im Folgenden das XMG NEO 16 (A25) mit Ryzen 9 9955HX3D mit dem zum neuen M26-Modell weitgehend baugleichen XMG NEO 16 (E25) mit Core Ultra 9 275HX. Beide Modelle sind mit der Top-GPU ausgestattet und treten mit Luft- und Wasserkühlung gegeneinander an.
Disclaimer: „CPU-Temperatur“ gibt in den u.a. Tabellen stets einen Mittelwert über alle 16 bzw. 24 Kerne an. In anderen Zusammenhängen wird hingegen oftmals nur der Hot-Spot-Wert angegeben, also der im jeweiligen Moment jeweils heißeste Messpunkt.
CPU-only
Bei reiner CPU-Last fällt der Nutzen je nach Plattform unterschiedlich aus:

Im Cinebench-R23-Dauertest steigt die dauerhaft anliegende CPU-Power beim AMD-System von 135 auf 159 W. Gleichzeitig sinkt die durchschnittliche CPU-Temperatur von 91 auf 87 °C, während der Cinebench-Score um rund 5 % steigt.

Beim Intel-System steigt die dauerhaft anliegende CPU-Power deutlicher von 159 auf 199 W. Die CPU nutzt den zusätzlichen thermischen Spielraum dabei nicht für eine niedrigere Temperatur, sondern für mehr Leistung: Die durchschnittliche Kerntemperatur liegt in beiden Fällen bei 95 °C, während der Cinebench-Score um rund 13 % auf 40.268 Punkte steigt.
Die beiden Ergebnisse zeigen gleichzeitig, warum sich zusätzliche elektrische Leistung nicht proportional in mehr Rechenleistung übersetzt. Der Ryzen 9 9955HX3D befindet sich bei 135 W bereits relativ weit oben auf seiner Effizienzkurve und gewinnt aus weiteren 24 W nur noch vergleichsweise wenig zusätzliche Performance. Der Core Ultra 9 275HX kann den zusätzlichen Power- und Temperaturspielraum in diesem Lastfall stärker in Mehrleistung umsetzen.
CPU+GPU-Stress-Test
Bei gleichzeitig maximaler CPU- und GPU-Last wird der Vorteil der XMG OASIS noch einmal deutlicher. Für diesen Worst-Case-Test kombinieren wir Prime95 mit dem 3DMark Steel Nomad Stress Test.

Bereits mit reiner Luftkühlung hält die GeForce RTX 5090 in beiden Systemen dauerhaft rund 173 W. Mit XMG OASIS bleibt diese GPU-Power vollständig erhalten, während gleichzeitig deutlich mehr Spielraum für den Prozessor entsteht.

Beim AMD-System steigt die dauerhaft anliegende CPU-Power von 65 auf 110 W. Gleichzeitig sinkt die GPU-Temperatur von 82 auf 70 °C, die durchschnittliche CPU-Temperatur von 77 auf 75 °C.

Beim Intel-System steigt die CPU-Power ebenfalls von 65 auf 110 W – also um fast 70 %. Die GPU hält weiterhin ihre 173 W und wird gleichzeitig statt 81 nur noch 71 °C warm. Die durchschnittliche CPU-Temperatur steigt lediglich von 83 auf 85 °C, allerdings bei der erheblich höheren CPU-Leistungsaufnahme.
Der 3DMark-Score verändert sich in diesem kombinierten Test nur geringfügig, da er weiterhin primär die GPU bewertet. Der eigentliche Zugewinn liegt hier in der deutlich höheren gleichzeitig verfügbaren CPU-Leistung. Das ist beispielsweise für Workloads relevant, die CPU und GPU parallel stark beanspruchen.
Lautstärke
Neben Leistung und Temperaturen ist die Akustik ein wesentlicher Vorteil der XMG OASIS. Das XMG NEO 16 verfügt bereits mit reiner Luftkühlung über große Lüfter mit einem vergleichsweise tiefen und damit angenehmen Geräuschprofil.

Mit angeschlossener XMG OASIS wird ein erheblicher Teil der Abwärme über den externen Radiator abgeführt. Die internen Lüfter können dadurch langsamer arbeiten, wodurch das Geräusch des Laptops nochmals deutlich zurückgeht.
In unserem Steel-Nomad-Lautstärketest reduziert sich der gemessene Maximalpegel beispielsweise im Profil Overboost Extreme von 52,4 auf 47,4 dB. Auch in den niedrigeren Leistungsprofilen fällt die Geräuschentwicklung mit XMG OASIS weiter ab.
XMG OASIS im Video: Einrichtung, Betrieb und FAQ
Wie die XMG OASIS angeschlossen, befüllt und im Alltag verwendet wird, zeigen wir ausführlich in unserem aktuellen Video. Dort gehen wir unter anderem auf die selbstversiegelnden Anschlüsse der aktuellen Generation, die Steuerung über das XMG Control Center, das Trennen und Transportieren des Laptops sowie die empfohlenen Schritte zur Wartung des Wasserkreislaufs ein. Außerdem zeigen und erläutern wir die oben zusammengefassten Benchmark- und Lautstärkemessungen im Detail.

Weitere Informationen findest du in unserem Help Center:
Weitere Technik-Themen im Detail
SSD-Kühlung mit PCI-Express 5.0
PCI-Express-5.0-SSDs sind inzwischen kein Novum mehr – selbst ein flaches Ultrabook wie das SCHENKER ELEMENT 16 unterstützt inzwischen diese rasant schnellen Laufwerke.

Die Kühlung solcher Flagship-SSDs bleibt jedoch nach wie vor ein wichtiges Thema – weshalb wir in allen Modellen, welche Gen5-SSDs unterstützen, entsprechende Kühlflächen verbauen bzw. die SSDs über großzügig bemessene Wärmeleitpads mit den Gehäuseinnenwänden verbinden.
Im XMG NEO 16 etwa wird die Abwärme einer Gen5-SSD über Wärmeleitpads und Heatshield an die Aluminium-Unterschale weitergegeben. Dadurch verteilt sich die Wärme über eine größere Fläche und lokale Hotspots am SSD-Controller werden reduziert. Im XMG PRO 16 funktioniert es ähnlich – nur dass der Kühlkörper dort an eine Oberfläche auf der Innenseite der Kunststoffunterschale andockt.

In einem zehnminütigen Dauerschreibtest mit der Samsung SSD 9100 PRO hielt diese Lösung die Schreibrate ohne thermisches Throttling konstant:

Das grüne Diagramm zeigt hier die SSD-Variante ohne Samsung-Kühlkörper, aber eben mit unserer Kühllösung im geschlossenen Laptop-Gehäuse.
Das Ergebnis: unsere Lösung steht der Hersteller-eigenen Lösung in nichts nach. Beide Varianten halten eine durchgehend konstante Schreibrate im Rahmen der PCI-Express-5.0-Spezifikationen ohne jegliches Throttling. Die Temperaturkurven konvergieren bereits nach wenigen Minuten und stabilisieren sich bei ca. 64 °C SSD-Temperatur.
Da die CPU in diesem Szenario nur wenig Last erzeugt, bleiben auch die Lüfter des Laptops relativ leise. Weitere Informationen gibt es in diesem FAQ-Artikel:
Tuning-Möglichkeiten
Das XMG PRO 16 und XMG NEO 16 unterstützen die folgenden Funktionen in allen aktuell erhältlichen Laptop-Varianten:
- Vorkonfigurierte Performance-Profile von Balanced bis Overboost.
- Erstellung eines manuellen Performance-Profils mit benutzerdefinierten CPU- und GPU-Power-Limits, inkl. Anpassung von PL1, PL2 und PL4, bzw. SPL, sPPT und fPPT.
- Manuelle Anpassung des MUX-Switch (Wechsel zwischen MSHybrid, iGPU-only und dGPU-only).
- Option zur Deaktivierung von TPM 2.0.
- Option zur Deaktivierung von Secure Boot.
- Automatisch aktivierte Unterstützung für Virtualisierungstechnologien.
- Einrichtung von Hardware-Verschlüsselung mit kompatiblen SSDs.
Diese Angaben gelten sowohl mit AMD als auch mit Intel. Die folgende Tabelle stellt hingegen Optionen dar, in denen sich die Plattformen zwischen Intel und AMD unterscheiden:
| XMG NEO (A25) mit AMD | XMG PRO (M25) und XMG NEO (M26) mit Intel |
|---|---|
| Vorhanden: ✅ Optimierung von PBO (Precision Boost Overdrive) ab Werk in Absprache mit AMD, inklusive Optimierung von TDC und EDC. ✅ Standard-Frequenz-/Spannungskurve gemäß der Richtlinien von AMD. ✅ Automatische Unterstützung von DDR5-5600 CL46 (SO-DIMM). ✅ Optionen zur Deaktivierung des zweiten CCDs (Core Chiplet Die). ✅ Optionen zur Deaktivierung von SMT (Simultaneous Multithreading). ✅ Manuelle Anpassung von CPU Curve Optimizer (Undervolting).* ✅ Optionen zur Anpassung von Speicher-Taktraten und -Latenzen* *markierte Optionen stehen mit AMD erst seit BIOS N.1.12A10 zur Verfügung. Nicht vorhanden: ❌ Optionen zum Laden von XMP- oder EXPO-Profilen. ❌ Manuelle Anpassung von PBO, TDC oder EDC. ❌ Einrichtung von RAID. | Vorhanden: ✅ Manuelles Undervolting über das BIOS-Setup. ✅ Deaktivierung von Undervolt Protection, um manuelles Undervolting auch über Windows-Software zu erlauben. ✅ Manuelle Anpassung von Speicher-Taktraten und -Latenzen. ✅ Manuelles Laden von XMP-Profilen. ✅ Individuelle Kern-Konfigurationen, z. B. Deaktivierung einzelner E-/P- oder aller E-Cores. ✅ Vordefinierte Profile mit AC Loadline-Tuning. ✅ Automatische Unterstützung von DDR5-5600 CL46 (SO-DIMM). ✅ Automatische Unterstützung von DDR5-6400 CL52 (CSO-DIMM).* ✅ Einrichtung von RAID-Verbund, insbesondere RAID 1. *markierte Optionen gelten nur für Varianten mit Intel Core Ultra 9 HX-Serie, also nicht für den i9-14900HX im XMG PRO 16 VE (M25). |
Länge des Stromkabels
Das XMG NEO mit RTX 5080 und RTX 5090 wird mit einem 420-Watt-Netzteil geliefert. Diese Leistung ist bei RTX 5080 und RTX 5090 erforderlich, um auch mit XMG OASIS die maximal vorgesehenen kombinierten Power-Limits abzudecken – die Wasserkühlung ermöglicht eine höhere Leistungsaufnahme bei gleichzeitiger Auslastung von CPU und GPU.
Dieses Netzteil verfügt über ein vergleichsweise kurzes, nur 80 cm langes Kabel zwischen Netzteil und Stromanschluss des Laptops. Ein solch relativ kurzes Gleichstromkabel ist erforderlich, um eine ausreichend stabile Stromstärke zu gewährleisten. Dies ist insbesondere deshalb nötig, weil das Kabel bei Verwendung zusammen mit der XMG OASIS quasi verlängert wird:
- Das 420-Watt-Netzteil wird an die XMG OASIS angeschlossen.
- Ein DC-Verlängerungskabel verbindet die OASIS mit dem XMG NEO.
- Der Strom vom 420-Watt-Netzteil wird über die OASIS an den Laptop weitergeleitet.
Alternativ bieten wir kleinere Netzteile mit geringeren Wattzahlen und längeren Stromkabeln an. Hier ist eine Vergleichstabelle aller empfohlenen und unterstützten Ladegeräte:
| Netzteil | Modellnummer | Abmaße | Gewicht (mit Netzkabel) | Stromkabel zum Laptop |
|---|---|---|---|---|
| 150 W USB-C | FSP150-APDBR01 (Link folgt bald) | 113.5 x 64.5 x 23 mm | 466 g | 150 cm |
| 240 W | FSP240-ACBU3 FSP250-ACBU3* | 127 x 71 x 25.6 mm | 611 g | 120 cm |
| 330 W | FSP330-ACAU3 | 165 x 75.6 x 25.8 mm | 751 g | 120 cm |
| 420 W | FSP420-ACAU3 | 178.5 x 81.6 x 27 mm | 834 g | 80 cm |
Das Netzkabel auf der anderen Seite des Netzteils ist hingegen abnehmbar und austauschbar; ab Werk liefern wir ein 1,8 m langes Kabel mit.
Hinweise:
- Bei Luftkühlung reicht das kleinere 330-Watt-Netzteil bei voller Auslastung von CPU und GPU zu 100 % – auch im „Overboost“-Modus.
- Das noch kleinere 240-Watt-Netzteil sollte hingegen im „Enthusiast“-Modus verwendet werden. Im Overboost-Modus (bei voller CPU- und GPU-Auslastung) würde es überlastet werden und sich ausschalten, wodurch der Laptop in den Akkubetrieb wechseln würde. Im „Enthusiast“-Modus kann man es aber voll ausfahren.
Unsere Empfehlung:
- Installiere das originale 420-Watt-Ladegerät mit einem ausreichend langen Netzkabel fest an deinem Hauptarbeitsplatz.
- Kaufe ein zweites Netzteil mit geringerer Wattzahl, geringerem Gewicht und längerem Kabel für den mobilen Einsatz.
Weitere Informationen findest du in diesem Artikel:
Wi-Fi 7 und das XMG NEO 16 mit AMD
Das XMG NEO 16 (M26) wird mit Wi-Fi 7 angeboten. Bei den Intel-basierten Varianten des XMG PRO 16 steht Wi-Fi 7 je nach Konfiguration als Upgrade zur Verfügung.
Das XMG NEO 16 (A25) unterstützt Wi-Fi 6E einschließlich des 6-GHz-Bandes. Ein Upgrade auf Wi-Fi 7 wird für diese Modellgeneration nicht unterstützt. Die Einschränkung betrifft nicht nur das ab Werk angebotene WLAN-Modul. Auch ein eigenständiger Tausch gegen ein Wi-Fi-7-Modul ist nicht freigegeben:
- Mit Intel Wi-Fi 7 BE200 startet die AMD-Plattform nicht.
- Module auf Basis von MediaTek MT7925 erreichen auf dieser Plattform nicht den vorgesehenen Wi-Fi-7-Betrieb.
Die Hintergründe liegen in der Plattformintegration und regulatorischen Freigabe der Funklösung. Für das XMG NEO 16 (A25) ist daher keine Änderung vorgesehen. Das vorhandene Wi-Fi 6E bleibt für aktuelle Router und entsprechend ausdimensionierte Internetanschlüsse weiterhin eine leistungsfähige Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Steht für das XMG NEO 16 (A25) ebenfalls ein Refresh an?
Nein. Für die aktuelle Produktgeneration ist kein Refresh des XMG NEO 16 (A25) geplant.
Das Modell bleibt unverändert im Programm und wird weiterhin neu produziert. Es erhält weder eine neue Generationsbezeichnung noch ein Rebranding.
Der Grund ist einfach: AMD hat keinen Nachfolger oder Refresh für den Ryzen 9 9955HX und Ryzen 9 9955HX3D angekündigt. Beide Prozessoren bleiben die aktuellen AMD-Flaggschiff-CPUs dieser Klasse. Auch die verfügbaren NVIDIA-Grafikkarten sind mit denen des XMG NEO 16 (M26) identisch.
Beim Intel-basierten M26 ergeben sich zwei konkrete Neuerungen:
- der neue Core Ultra 9 290HX Plus
- das neue, nur mit der Intel-Plattform kompatible OLED-Display
Beides lässt sich nicht auf das AMD-Modell übertragen. Das XMG NEO 16 (A25) bleibt deshalb die aktuelle AMD-Variante – ein rein kosmetisches Rebranding auf eine 2026er-Generationsbezeichnung findet nicht statt. Das XMG NEO 16 (M26) ersetzt ausschließlich das frühere Intel-Modell E25.
Warum gibt es kein XMG NEO 17 mehr?
Das Feature-Set und die Leistungsklasse des XMG NEO wird es auf absehbare Zeit nur im 16-Zoll-Gehäuse geben, da es sich dabei global betrachtet um die von Endkunden für High-Performance-Laptops am meisten nachgefragte Gehäuse-Größe handelt. Für Anwender, die ein größeres Display bevorzugen und das zusätzliche Gewicht nicht scheuen, planen wir inzwischen aber die Veröffentlichung eines neuen XMG PRO 18. Alle Informationen:
Das Modell basiert technisch weitgehend auf der Plattform des XMG PRO 16, kombiniert diese aber mit einem größeren Gehäuse und einigen zusätzlichen Eigenschaften. Die reguläre Variante ist mit Intel Core Ultra 9 290HX Plus, GeForce RTX 5070 Ti und einem 300-Hz-IPS-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln geplant. Ergänzend befindet sich eine Value Edition mit Core Ultra 7 270HX Plus, GeForce RTX 5070 mit 12 GB VRAM und einem 180-Hz-Display in Entwicklung. Beide Varianten bieten unter anderem ein größeres Vier-Lautsprecher-System, ein größeres Glas-Touchpad, einen 99-Wh-Akku und ein für die 18-Zoll-Klasse vergleichsweise schlankes Gehäuse.
Preis und finaler Verfügbarkeitstermin werden erst zum offiziellen Launch bekanntgegeben – voraussichtlich noch vor Ende September 2026.
Konfigurieren und bestellen
XMG PRO und XMG NEO 16 mit AMD und Intel können auf bestware konfiguriert und bestellt werden:
Zum Konfigurator: XMG PRO 16 (M25)Zum Konfigurator: XMG PRO 16 Value Edition (M25)
Zum Konfigurator: XMG NEO 16 (A25)
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