XMG-Roadmap 2026: RTX 5070 mit 12 GB, Refreshes und Marktlage

Einführung

Mit diesem Update der XMG-Roadmap geben wir einen Überblick über die geplante Verfügbarkeit unserer aktuellen XMG- und SCHENKER-Laptops im weiteren Verlauf von 2026. Die wichtigste Neuerung betrifft die NVIDIA GeForce RTX 5070 Laptop GPU mit 12 GB Grafikspeicher, die wir zunächst für das XMG APEX 17 und später auch für das XMG APEX 16 MAX einplanen.

Kurz zusammengefasst:

  • Das XMG APEX 17 erhält im Laufe des Monats Mai eine zusätzliche GPU-Option mit RTX 5070 und 12 GB Grafikspeicher.
  • Das XMG APEX 16 MAX soll später ebenfalls mit dieser neuen RTX 5070-Variante folgen, jedoch ausschließlich in Verbindung mit IPS-Display.
  • Das XMG NEO 16 mit Intel-Plattform ist perspektivisch mit Intel Core Ultra 9 290HX Plus geplant. Dabei handelt es sich jedoch um einen kleinen Refresh, nicht um eine neue Plattformgeneration.
  • Die XMG CORE-, FUSION-, FOCUS-, PRO- und EVO-Serien laufen nach aktuellem Stand unverändert weiter.
  • Das neue SCHENKER CONNECT 15 positioniert als neue Option neben der bisherigen SCHENKER WORK-Serie.
  • Die Preisentwicklung bleibt durch RAM-, SSD-, Grafikspeicher- und Elektronikkomponenten weiterhin angespannt.

Alle folgenden Angaben verstehen sich vorbehaltlich möglicher Änderungen im Hinblick auf Entwicklung, Verfügbarkeit, Lieferzeit und Beschaffungskosten. Konkrete Preise für neue Konfigurationen nennen wir jeweils erst mit den separaten Produktankündigungen.

Überblick: XMG-Roadmap und SCHENKER-Roadmap 2026

Die linke Kante eines Blocks gilt jeweils für die geplante Verfügbarkeit. Die Zeitangaben sind ohne Gewähr, da kurzfristige Verschiebungen aus technischen oder logistischen Gründen jederzeit möglich sind.

NVIDIA GeForce RTX 5070 mit 12 GB

Bisher waren Laptop-GPUs der RTX 50-Serie mit mehr als 8 GB Grafikspeicher nur ab der NVIDIA GeForce RTX 5070 Ti Laptop GPU erhältlich.

Mit der neuen Variante der RTX 5070 Laptop GPU mit 12 GB Grafikspeicher hat NVIDIA nun einen technisch sinnvollen Zwischenschritt zwischen RTX 5070 mit 8 GB und RTX 5070 Ti mit 12 GB eingezogen. Möglich wird dies durch GDDR7-Chips mit höherer Datendichte. Dadurch kann die Speicherkapazität bei unverändertem Board-Layout und gleicher Anzahl an Speicher-Chips um den Faktor 1,5 erhöht werden.

Unter normalen Marktbedingungen wäre diese neue Option auch preislich eine Option zur Schließung der Lücke. In der aktuellen Situation fällt die Einordnung jedoch komplexer aus: Aufgrund der gestiegenen Preise für Grafikspeicher wird die RTX 5070 mit 12 GB sehr nah an das Preisniveau der bisherigen RTX 5070 Ti heranrücken. Gleichzeitig ist bereits absehbar, dass auch RTX 5070 Ti-Konfigurationen perspektivisch teurer werden, sobald ältere Lagerbestände zu früheren Einkaufskonditionen abverkauft sind.

Für XMG planen wir die RTX 5070 mit 12 GB zunächst in zwei Modellen:

  • XMG APEX 17
  • XMG APEX 16 MAX

Für andere aktuelle Modelle mit RTX 5070, insbesondere die XMG CORE- und XMG FUSION-Serien und die Value Edition des XMG PRO 16, ist derzeit kein Upgrade auf die 12 GB-Variante geplant.

Der Hintergrund ist die derzeit noch suboptimale Verfügbarkeit der benötigten High-Density-VRAM-Module. Bei tendenziell ungewisser Supply-Lage möchten wir die verfügbare Menge nicht auf zu viele Modellvarianten verteilen, sondern gezielt in nur wenigen Konfigurationen einsetzen, so dass wir für diese Konfigurationen dann eine möglichst stabile Lieferbarkeit abbilden können.

XMG APEX 17: RTX 5070 mit 12 GB kommt bald

Das XMG APEX 17 ist aktuell mit AMD Ryzen 9 9955HX, NVIDIA GeForce RTX 5060, 73-Wh-Akku, bis zu 96 GB RAM und einem Gewicht von 2,79 kg positioniert. Mit der neuen RTX 5070-Option erhält das 17,3″-Modell eine deutlich stärkere GPU-Ausstattung und zugleich mehr Grafikspeicher.

Der offizielle Launch der neuen Konfiguration ist im Laufe des Monats Mai geplant. Erst dann werden wir den Preis und die absehbare Lieferzeit kommunizieren. Abseits der neuen GPU-Option sind keine weiteren Konfigurationsänderungen am APEX 17 geplant.

Das XMG APEX 17 bleibt damit ein leistungsstarkes Modell für Nutzer, die ein großes Display, eine starke CPU und eine preislich attraktive GPU-Konfiguration suchen, ohne in die höheren Klassen von RTX 5070 Ti, RTX 5080 oder RTX 5090 zu wechseln.

XMG APEX 16 MAX: RTX 5070 mit 12 GB folgt später, aber ohne Mini-LED

Auch für das XMG APEX 16 MAX planen wir eine Konfiguration mit RTX 5070 und 12 GB Grafikspeicher, allerdings mit einer Verfügbarkeit erst deutlich später als im XMG APEX 17.

Wichtig ist dabei: Diese neue GPU-Option ist ausschließlich mit IPS-Display geplant. Die Mini-LED-Option des XMG APEX 16 MAX bleibt der RTX 5070 Ti-Konfiguration vorbehalten. Auch hier gilt der Grundsatz, die Variantenvielfalt bei begrenzter Verfügbarkeit möglichst eng zu halten.

Preislich wird sich die neue Konfiguration mit RTX 5070 und 12 GB voraussichtlich ungefähr auf dem Niveau des aktuellen XMG APEX 16 MAX mit IPS-Panel und RTX 5070 Ti bewegen. Das liegt an der aktuellen Kostenstruktur beim Grafikspeicher: Die derzeit noch vergleichsweise günstigen RTX 5070 Ti-Konfigurationen basieren noch auf älteren Einkaufskonditionen. Sobald diese Bestände abverkauft sind, müssen auch dort gestiegene Beschaffungskosten berücksichtigt werden.

XMG NEO 16: Intel Core Ultra 9 290HX Plus in Arbeit

Für das XMG NEO 16 mit Intel-Plattform planen wir im weiteren Verlauf des Jahres eine zusätzliche CPU-Option mit Intel Core Ultra 9 290HX Plus. Dabei handelt es sich um einen Refresh der aktuellen Arrow-Lake-HX-Plattform.

Im Gegensatz zur „200 Plus“-Serie im Desktop-Bereich gibt es bei der Laptop-Variante seitens Intel keinerlei Änderung bzgl. Kernen, Threads oder Cache. Im XMG NEO ist dieser Refresh daher kein Technologiesprung – sondern eben nur ein Speed Bump. Relevante Zugewinne in Gaming-Performance sind lediglich dort zu erwarten, wo die neue Intel Binary Optimization zum Einsatz kommt. Diese Technologie werden wir auf jeden Fall unterstützen – die von Intel zum Launch kommunizierten Performance-Unterschiede basieren aber auf einer Kombination mit Desktop-GPUs und nur 1080p-Auflösungen und werden mit Laptop-GPUs und nativer Bildauflösung entsprechend geringer ausfallen.

Sobald der Intel Core Ultra 9 290HX Plus in finaler Form verfügbar ist, werden wir die entsprechenden Konfigurationen gesondert kommunizieren.

XMG EVO-Serie: AMD Ryzen AI 400 wird evaluiert

AMD hat mit der Ryzen-AI-400-Serie einen Refresh der bisherigen Ryzen-AI-300-Generation vorgestellt – Codename „Gorgon Point“. Es handelt es sich dabei um einen moderaten Speedbump ohne grundlegende technische Änderungen bei Kernanzahl, Cache-Struktur oder Grafikarchitektur. Gleichzeitig ruft AMD für diesen Refresh aber höhere Preise ab als für den „Strix Point“ genannten Vorgänger.

Wir evaluieren, ob einzelne CPUs aus dieser Serie sinnvoll in die XMG EVO-Serie integriert werden können. Aktuell ist hier allerdings noch keine Entscheidung gefallen, weshalb ein mögliches Ryzen-AI-400-Upgrade noch nicht im aktuellen Zeitstrahl abgebildet ist.

Die aktuelle XMG EVO-Serie läuft daher zunächst unverändert mit den bisher bekannten AMD- und Intel-Optionen weiter.

Weitere XMG-Modelle: keine kurzfristigen Änderungen

Für die übrigen XMG-Modelle sind derzeit keine grundlegenden Änderungen geplant. Dazu zählen insbesondere:

Diese Modelle bleiben wie im Zeitstrahl dargestellt weitgehend unverändert weiter im Angebot – weitere Anhebungen der Start- und Upgradepreise sind aber hier ebenfalls bereits absehbar.

Das wirkt sich auch auf die „Value Editions“ von XMG CORE 16 und XMG PRO 16 aus. Diese könnten in den nächsten Monaten bereits vorzeitig auslaufen, da sich die ursprünglich avisierten Vergünstigungen gegenüber den jeweiligen „Hauptmodellen“ (XMG CORE 16 und XMG PRO 16) mit aktuellen Nachproduktionspreisen nicht mehr darstellen lassen. Hier gilt also: nur solange der Vorrat reicht.

18-Zoll-Modell von XMG in Planung

Abseits der im Zeitstrahl sichtbaren Modelle arbeiten wir weiterhin an weiteren Projekten. Dazu zählt auch ein neues 18-Zoll-Notebook von XMG, das für die zweite Jahreshälfte 2026 in Planung ist.

Die genaue Ausgestaltung und Verfügbarkeit dieses Modells ist jedoch noch nicht konkret genug, um es bereits offiziell im Zeitstrahl zu zeigen.

Schon jetzt möchten wir aber die Einordnung klar formulieren: Es handelt sich nicht um ein größeres Begleitmodell zum XMG NEO 16, sondern um eine Ergänzung im oberen Midrange- bis High-End-Bereich, welches eher mit dem XMG PRO 16 zu vergleichen sein wird.

Die maximale GPU-Ausstattung wird voraussichtlich bei 12 GB Grafikspeicher liegen. Die Bekanntgabe weiterer Details ist im Juni zur Computex 2026 geplant.

SCHENKER WORK und SCHENKER CONNECT

Die Modelle der SCHENKER WORK-Serie laufen zum Teil noch bis Ende des Jahres unverändert weiter, lediglich die „Base“-Varianten werden in der aktuellen Konfiguration nicht mehr nachproduziert und könnten bereits in wenigen Monaten bereits vergriffen sein. Aktuell prüfen wir mögliche Nachfolgeoptionen.

Neu im Portfolio ist das SCHENKER CONNECT 15. Dieses 15.6″-Business-Notebook kombiniert einen Intel Core i5, Thunderbolt, aufrüstbaren DDR5-Arbeitsspeicher, und einen wechselbaren Akku mit einem SmartCard-Reader, Fingerabdruckleser und optionalem LTE. Damit richtet es sich an Nutzer, die einen pragmatischen Alltagsbegleiter mit moderner Schnittstellenausstattung und zusätzlichen Sicherheitsfeatures suchen. Weitere Information in diesem Deep Dive.

SCHENKER ELEMENT 16

Noch nicht im Zeitstrahl enthalten ist das SCHENKER ELEMENT 16. Das Modell befindet sich weiterhin in Entwicklung. Zum aktuellen Stand können wir noch keine finale Aussage zu Termin, Ausstattung oder Verfügbarkeit treffen.

SCHENKER KEY 18 Pro

Das SCHENKER KEY 18 Pro läuft unverändert weiter. Das Modell bleibt die aktuelle 18-Zoll-Workstation mit Intel Core Ultra 9 275HX, Grafikkarten bis NVIDIA GeForce RTX 5090, vier DDR5-RAM-Steckplätzen, 98-Wh-Akku und optionalem 4K-Display.

Bei Workstation- und Business-Modellen legen wir besonderen Wert auf die stabile Verfügbarkeit bereits validierter Plattformen. Daher ist es aktuell noch nicht absehbar, ob bzw. wann es beim KEY 18 Pro einen CPU-Refresh auf Intel Core Ultra 200 „Plus“ geben wird.

Preisentwicklung: RAM, SSDs, Grafikspeicher und weitere Komponenten bleiben angespannt

Die allgemeine Preisentwicklung bleibt ein wichtiges Thema. Bei RAM sehen wir weiterhin ein hohes Preisniveau. Bei SSDs hält der Aufwärtsdruck in der Beschaffung ebenfalls an.

Unsere Verkaufspreise orientieren sich grundsätzlich an den realen Einkaufspreisen. Das bedeutet: Solange ältere Ware zu früheren Konditionen verfügbar ist, können einzelne Konfigurationen oder Upgrade-Optionen zunächst stabil bleiben. Sobald Nachbestellungen nur noch zu höheren Einkaufspreisen möglich sind, müssen diese höheren Kosten auch in neuen Konfigurationen abgebildet werden.

memory price trends august 2025 to april 2026 de

Dieses Diagramm zeigt die relative Preisentwicklung am Komponentenmarkt auf Basis von Retail-Verkaufspreisen. Als Referenzwert (1x) wird jeweils der niedrigste Preis seit August 2025 genommen. Die vertikale Skala zeigt die Preismultiplikation seit Referenz. Danach hat sich der Preis von Laptop-RAM seit August fast verfünffacht. Vergleiche mit Preisentwicklung bei Geizhals (Preissuchmaschine), Beispiele: UDIMM, SO-DIMM, M.2 SSD.

Diese Entwicklung betrifft nicht nur steckbaren RAM und SSDs. Auch Grafikspeicher wird teurer. Anders als bei SO-DIMM-Modulen oder M.2-SSDs ist diese Entwicklung für Endkunden weniger transparent, weil sich Grafikspeicherpreise nicht über DIY-Retailpreise nachverfolgen lassen.

Zusätzlich steigen auch die Kosten für weitere Basiskomponenten der Elektronikfertigung, darunter Leiterplattenmaterialien, Power-Management-Komponenten und weitere Steuer- und Versorgungsbauteile. Diese Preissteigerungen fallen bisher weniger stark aus als bei RAM oder SSDs, erhöhen das allgemeine Beschaffungsniveau aber dennoch spürbar.

Wichtig ist: Preisänderungen wirken sich nicht bei allen Herstellern zum gleichen Zeitpunkt aus. Wo größere Lagerbestände zu früheren Einkaufspreisen vorhanden sind, bleiben einzelne Produkte mitunter länger günstig. Unsere Just-in-time-Produktion reagiert dynamischer auf aktuelle Beschaffungskosten. Das gilt in beide Richtungen: Bei steigenden Kosten müssen wir schneller anpassen, bei sinkenden Kosten konnten wir in der Vergangenheit allerdings ebenfalls relativ schnell reagieren.

Weitere Informationen haben wir in diesem Forenbeitrag zusammengestellt.

XMG NOMAD: kompakter Micro-ATX-PC mit hoher Leistung

Im XMG-Desktop-Portfolio gibt es ebenfalls mehrere relevante Neuerungen.

Der XMG NOMAD ist unser bisher kompaktester Desktop-PC. Das System basiert auf dem Jonsbo Jonsplus Z20 und kombiniert ein Volumen von rund 20 Litern mit Unterstützung für vollwertige Micro-ATX-Mainboards, leistungsstarke Desktop-CPUs von AMD oder Intel und Grafikkarten bis zur NVIDIA GeForce RTX 5090.

Das Gehäuse misst 370 x 186 x 295 mm und bleibt damit sehr kompakt. Gleichzeitig bietet es genug Raum für leistungsstarke Komponenten und eine flexible CPU-Kühlung. Je nach Konfiguration stehen Luftkühler im Single- oder Dual-Tower-Format sowie eine 240 mm All-in-One-Wasserkühlung (AIO) zur Auswahl.

Für den Transport bietet der XMG NOMAD einen zusätzlichen Tragegriff, den wir auf Wunsch auch bereits vorassemblieren. Mesh-Panels an Seiten, Front und Unterseite sowie rundum verbaute Staubschutzfilter unterstützen einen effizienten Airflow.

Den XMG NOMAD gibt es sowohl in Schwarz als auch in Weiß. Für beide Varianten ist optional auch ein Seitenpanel aus Glas möglich.

XMG UNIFY C1: Panoramagehäuse auf Basis des Corsair FRAME 4500X

Neu ist außerdem der XMG UNIFY C1. Dieses zusammen mit Corsair gestaltete System ist ebenfalls in Schwarz sowie Weiß und sowohl mit Intel- als auch mit AMD-Plattformen erhältlich.

Das Gehäuse kombiniert ein durchgehendes, gebogenes Glas-Element an Front und Seite mit einem modularen Aufbau. Dazu kommen Corsairs InfiniRail-Fan-Mounting-System, Unterstützung für große 360-mm-Radiatoren, eine GPU-Stütze und vorinstallierte Reverse-Rotor-Lüfter.

Mit dem XMG UNIFY C1 bieten wir somit einen frei konfigurierbaren Gaming-PC mit Fokus auf exzellenter Optik, guter Komponentenzugänglichkeit und einem klar strukturierten Innenraum. Wie bei unseren Desktop-PCs üblich, achten wir bei der Umsetzung besonders auf abgestimmte Kühlung, sauberes Kabelmanagement und sinnvolle Plattformkombinationen.

XMG UNIFY C3: Triple-Chamber-Konzept auf Basis des Corsair AIR 5400

Der XMG UNIFY C3, ebenfalls in Partnerschaft mit Corsair, ist ebenfalls in zwei Farben sowie mit Intel- oder AMD-Plattformen erhältlich und besticht durch eine klare Luftführung, einen geordneten Aufbau und eine besonders hochwertige Präsentation der Komponenten.

Das Corsair AIR 5400 nutzt ein Triple-Chamber-Design: eine separate Kühlzone für die CPU, eine zentrale Kammer mit Luftführung für GPU und Mainboard sowie eine dritte Zone für Netzteil, Massenspeicher und Kabel. Hinzu kommen RapidRoute 2.0 für das Kabelmanagement undd ei bereits im C1 erwähnte Unterstützung für große 360-mm-Radiatoren, Reverse-Rotor-Lüfter, die GPU-Stütze und eine ebenfalls besonders elegante, gebogene Fensterfront.

Das C3 ist im Grunde wie das C1, nur größer (und großräumiger) – bei gleicher Komponentenausstattung liegen beide Systeme auch preislich sehr nah beieinander.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Welche Produktneuvorstellungen werden für 2027 erwartet?

Konkrete Aussagen zu neuen Plattformen für 2027 können wir aktuell noch nicht treffen – einerseits aufgrund von NDAs, andererseits auch weil es in der aktuellen Marktsituation schwierig ist, zu beurteilen, ob es in den bisher absehbaren Plänen von Intel, AMD und NVIDIA noch Verschiebungen geben wird.

Mit einem ersten Ausblick auf 2027 würden wir erst in einem Update zur CES im Januar 2027 rechnen.

Wie werden sich die Preise langfristig entwickeln?

Eine verlässliche langfristige Preisprognose ist derzeit nicht möglich. Die Beschaffungskosten für RAM, SSDs und Grafikspeicher bleiben hoch, und auch weitere Elektronikkomponenten sind betroffen.

Warum gibt es die RTX 5070 mit 12 GB nicht in allen Modellen?

Die neue RTX 5070-Variante mit 12 GB benötigt höher verdichtete VRAM-Chips. Diese sind aktuell schlechter verfügbar als die bisherigen Speichermodule. Deshalb konzentrieren wir die neue Option zunächst nur auf das XMG APEX 17 und später auf das XMG APEX 16 MAX.

Gibt es Pläne für weitere Modelle mit Support für die XMG OASIS-Wasserkühlung?

Aktuell noch nicht. Das sich derzeit in Entwicklung befindliche 18-Zoll-Modell ist nach aktuellem Planungsstand eher im oberen Midrange-Bereich angesiedelt und kommt ohne Support für die XMG OASIS. Langfristig planen wir aber weiterhin, die Unterstützung für die XMG OASIS aufrechtzuerhalten – hier ist allerdings erst für 2027 mit Updates zu rechnen.

Sind weitere Modelle mit OLED-Display geplant?

Aktuell sind für 2026 keine weiteren XMG-Modelle mit OLED-Display geplant. Wir prüfen OLED-Panels weiterhin regelmäßig, sehen für dieses Jahr aber kein weiteres konkretes Projekt, das weit genug fortgeschritten wäre, um es in die Roadmap aufzunehmen.

Der Hintergrund liegt vor allem in der Verfügbarkeit geeigneter Panels, Mindestabnahmemengen und plattformspezifischer Validierung. Gerade bei OLED können Display-Anbindung, Firmware, Stromsparmechanismen und die Zusammenarbeit zwischen iGPU, dGPU und MUX-Logik je nach Intel-, AMD- und NVIDIA-Plattform unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. Ein einzelnes Panel muss daher genügend Plattformen abdecken können, damit Aufwand und Verfügbarkeit in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

OLED bleibt bei XMG aber weiterhin verfügbar: Das XMG FUSION 16 (M25) läuft unverändert mit optionalem 16-Zoll-OLED-Display weiter und bleibt unsere aktuelle Empfehlung für Nutzer, die besonderen Wert auf Schwarzwerte, kräftige Farbdarstellung und hohe Pixeldichte legen.

Im XMG PRO 16, XMG APEX 16 MAX und XMG NEO 16 setzen wir weiterhin auf das optionale Mini-LED-Panel, welches mit bis zu 1000 Nits Helligkeit, matter Oberfläche, 300 Hz und local dimming sowohl im Gaming als auch beim Arbeiten, sowie für HDR-Content, eine gute Figur macht.

Wird es den Ryzen X3D2 auch im XMG NEO geben?

Im Desktop-Bereich hat AMD mit dem Ryzen 9 9950X3D2 „Dual Edition“ eine sehr spezielle CPU mit 3D-V-Cache auf beiden CCDs vorgestellt. Diese richtet sich vor allem an Workstation-Anwendungen, die besonders stark von großem Cache profitieren.

Uns liegen derzeit keine Informationen vor, dass AMD eine entsprechende mobile CPU für die Fire-Range-HX-Serie vorbereitet. Im Notebook-Bereich bleiben deshalb nach unserem aktuellen Kenntnisstand der Ryzen 9 9955HX und Ryzen 9 9955HX3D die Flaggschiffmodelle der Fire-Range-HX-Serie. Allgemein rechnen wir nicht damit, dass es dieses Jahr noch neue AMD Ryzen CPUs im XMG APEX oder XMG NEO 16 geben wird.

(Eine Einführung des X3D2 in einigen unser XMG- und SCHENKER-Desktop-PCs ist in Planung.)

Sind noch Modelle mit AMD Strix Halo geplant?

Aktuell planen wir kein Modell mehr mit AMD Ryzen AI Max+ 395, Codename „Strix Halo“. Die Plattform bleibt technisch interessant, entsprechende Projekte befinden sich bei uns derzeit aber nicht mehr in aktiver Umsetzung.

Ein Strix-Halo-Modell ergibt für uns vor allem dann Sinn, wenn es mit sehr großem Arbeitsspeicher angeboten werden kann. Unterhalb von 128 GB würde die Plattform einen Teil ihres wichtigsten Alleinstellungsmerkmals verlieren. Durch die starke Preissteigerung bei RAM und die weiterhin schwer planbare Beschaffungslage wäre ein solches Modell aktuell jedoch schwierig zu positionieren.

Hinzu kommt, dass sich die Einsatzbereiche weiterentwickelt haben. Für reines Gaming war AMD Strix Halo aus Preis-Leistungs-Sicht nie besonders konkurrenzfähig gegenüber einem klassischen Laptop mit dedizierter NVIDIA-GPU. Für lokale KI-Anwendungen bleibt ein großer „unified memory“ zwar interessant, gleichzeitig werden viele Open-Source-KI-Modelle effizienter. Kleinere und stärker spezialisierte Modelle können inzwischen auch mit deutlich weniger VRAM sinnvoll genutzt werden. In diesen Breitengraden sind dann evtl. Systeme mit NVIDIA GeForce RTX wieder die bessere Wahl, da diese bei passenden Modellgrößen aufgrund der hohen Speicherbandbreite eine deutlich höhere Inferenzgeschwindigkeit bieten. Auch ist die Software- und Treiber-Kompatibilität mit NVIDIA CUDA tendenziell reibungsloser.

Wir bleiben mit Partnern weiterhin im Austausch für zukünftige Chancen in diesem Produktsegment – für dieses Jahr ist jedoch für uns kein Strix Halo-Modell mehr absehbar.

Auch Intels stärkere Panther-Lake-Varianten mit 12 Xe-Cores sind in diesem Segment keine echte Alternative. Ähnlich wie Strix Halo nutzt Panther Lake 12Xe ein eigenes Board-Design ohne Unterstützung für aufrüstbare SO-DIMM-Module. Der Speicherausbau mit Panther Lake ist aber auf 64 GB limitiert, da Intel nur halb so viele IC-Plätze wie AMD vorsieht. Mit High-Density-DRAM wären theoretisch auch 96 GB möglich. Entsprechende ICs würden das Preisniveau einer solchen Plattform jedoch so stark erhöhen, dass sie für dieses Segment wirtschaftlich kaum sinnvoll wäre.

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